Vom 19. August bis 11. September läuft die Vuelta 2022. Da heißt es noch einmal die Ärmel hochkrempeln für COROX und Hansi Friedl. Denn Hansi ist auswärts mit dem Team BORA-hansgrohe unterwegs. Start ist in der niederländischen Stadt Utrecht. Zielort ist traditionell die spanische Hauptstadt Madrid.

Insgesamt geht es über 21 Etappen und 3280,5 Kilometer. Darunter befinden sich ein Einzel- und ein Teamzeitfahren. 

Utrecht begrüßt die Fahrer von der Vuelta 22

Am Vorabend begrüßten die Fans die 22 Teams mit ihren 183 Fahrern in Utrecht. In einer lebhaften Zeremonie wurden die zukünftigen Helden des Rennens den Zuschauern auf einer Bühne am Vredenburg-Platz vorgestellt, bevor sie in Booten auf den Kanälen der Stadt ablegten. Das Rennen wurde dann am Freitagabend um 18:00 Uhr angepfiffen. Neben Primoz Roglic und Richard Carapaz drückte auch Jai Hindley vom Oberbayerischen Radteam seine hohen Ambitionen aus, in den nächsten dreieinhalb Wochen um den Gesamtsieg zu kämpfen.

 Hindley: „Wir werden es ähnlich wie beim Giro spielen“

Jai Hindley, der in diesem Jahr als erster australischer Gewinner des Giro bereits Geschichte geschrieben hat, geht mit einer starken BORA-hansgrohe-Besetzung, die ihn mit Selbstvertrauen erfüllt, an La Vuelta heran. „Ich denke, wir werden es ähnlich wie beim Giro spielen“, sagte der Australier über seine Mannschaftstaktik mit Wilco Kelderman und Sergio Higuita an seiner Seite. „Wir kommen mit drei guten Jungs zu den GC-Kämpfen und lassen die Straße entscheiden. Niemand im Team hat ein verrücktes Ego. Ich weiß, wenn ich in der ersten Woche Zeit verliere, werde ich für die Jungs alles tun, die noch eine Position für die GC haben, und ich weiß, dass es auch umgekehrt funktionieren wird. Es wäre etwas Besonderes, zwei Grand Tours in einem Jahr zu meistern. Hoffentlich schaffen wir das, aber es werden lange drei Wochen. Mal sehen was passiert.“ (Quelle: https://www.lavuelta.es/en/news/2022/info-with-two-days-to-go-1/30860

Das Team von COROX by Hans Friedl wünscht den Radprofis von BORA-hansgrohe viel Glück und viel Erfolg.

In München starteten am 11. August die European Championships 2022. Die Bayerische Hauptstadt empfängt rund 4700 Athletinnen und Athleten aus etwa 50 Nationen. Die Eröffnungsfeier am Mittwochabend mit Top Acts, heizte die Stadt schon mal richtig auf. Nun gehört den Wettkämpferinnen und Wettkämpfern die Bühne. Europas Elitesportler duellieren sich an jedem der insgesamt elf Eventtage um 177 Goldmedaillen. Neun Europameisterschaften, Neun Sportarten: Beachvolleyball, Kanu-Rennsport, Klettern, Leichtathletik, Radsport, Rudern, Tischtennis, Triathlon und Turnen. 

Das Megaevent, welches als das größte Sportereignis in München seit Olympia 1972 gilt, lässt sich das Team von COROX by Hans Friedl natürlich nicht entgehen. Einige aus der COROX-Crew werden am Wochenende als Zuschauer und Fans im Olympiapark aufschlagen. Hansi Friedl ist auch persönlich vor Ort, jedoch nicht als Anhänger oder Beobachter. An diesem Wochenende betreut Hansi Athletinnen und Athleten aus dem Radsport, wenn es im um die Medaillen geht. „Wer mich kennt, weiß wie ich auf diesen Sport abfahre. Die Taktik, Technik und diese Geschwindigkeit, es ist immer wieder atemberaubend. Dem BDR (Bund Deutscher Radfahrer) bin ich schon sehr viele Jahre verbunden. Selbstverständlich lass ich mir so ein Ereignis vor meiner Haustüre als Sportliebhaber nicht entgehen“, so Hansi Friedl. Dieses Jahr war der Edlinger für den Radsport mit dem Team BORA-hansgrohe unter anderem schon bei der Tour de France und dem Giro d’Italia

Bekannte Gesichter

In München trifft man nun Radprofis wieder, die das Institut COROX by Hans Friedl nur zu gut kennen. Beispielsweise die Mädels Emma Hinze, Pauline Grabosch, Mieke Kröger und Lisa Brennauer. Letztere wird ihre Karriere in München beenden und auf jeden Fall für Gänsehautmomente sorgen. Auch Nils Politt, John Degenkolb und Phil Bauhaus waren schon öfter bei Rehabilitationsmaßnahmen und Athletiktraining in Edling. Nun fighten sie alle als Favoriten im Kampf um einen EM-Titel.

Der erste Titel wurde schon abgesahnt. Teamsprinterinnen Pauline Grabosch, Emma Hinze und Lea Sophie Friedrich spurteten zu EM-Gold. Mittendrin und Live dabei, Hansi Friedl.

Doch sicher nicht nur für den Radsport, sondern auch für alle anderen gegenwertigen Sportarten werden die European Championships ein unvergessliches Erlebnis.

„Wir sind gespannt, ob wir vielleicht ein bekanntes Gesicht auf dem Treppchen zu sehen bekommen. Aufgeregt schauen wir natürlich auch auf Florian Deibl, beim Triathlon“, ist mit viel Begeisterung vom COROX-Team zu hören, welches als Fans bei einigen Wettkämpfen die Ränge säumen wird.  

An der Edlinger Mittelschule entfachte diese Woche das olympische Feuer. Dabei zeigten die Kinder und Jugendlichen ihr Können in den verschiedensten Disziplinen. Das ließen wir uns natürlich nicht entgehen und durften am Finaltag sogar einige Sieger küren.

Nach der Eröffnungsfeier am vergangenen Montagmorgen ertönte direkt der Startschuss für die sportlichen Wettkämpfe. Vom Badminton bis hin zum 50m-Lauf, war für jedem etwas dabei. Die Paradedisziplinen konnten sich die Schüler bereits im Vorfeld aussuchen.

So sausten gleich am Montag die ersten 43 Teilnehmer mit dem Kettcar unter den Pobacken, im Kartlom durch den Slalom-Parkour. Fest entschlossen und mit einer bemerkenswerten Ruhe schoss Matthias aus der 8b durchs Ziel. Lehrer Bernhard Golla, Olympiawochen-Initatior, war begeistert und feuerte seine Schüler begeistert auch bei allen Disziplinen an.

Am Dienstag ging es spannend weiter. Beim Weitwurf konnten die Kinder ihre Wurftechnik zeigen und einige Schüler erzielten dabei herausragende Weiten. Zusätzlich stand am zweiten Tag die Qualifikation für die Endrunde im Völkerball an. Ins Finale schaffte es dabei die 8a und die 7a.
Schließlich ging es am Mittwoch in die heiße Phase der Woche und der Medaillenspiegel wurde von allen Seiten aufgeregt verfolgt. Für Rektor Markus Gallesdörfer war es ein tolles Abschlussevent für das Schuljahr und auch er fieberte dem ultimativen Finaltag entgegen.

COROX vor Ort

Zum Endspurt am Donnerstagvormittag besuchten Simon und Robert aus unserem COROX-Team die Schule und machten sich selbst ein Bild vom Spektakel. „Für die Kinder war es bestimmt eine tolle Woche, da denken wir an unsere Schulzeit und die Sportfeste zurück“. Ein DJ und selbstgemachte Verkostung untermauerten das tolle Ereignis, alle zogen dabei an einem Strang. Die Schüler, Eltern und auch die Lehrer der Edlinger Mittelschule stellten ein tolles Fest auf die Beine.

Welche Klasse sich dann am Ende die Krone im Medaillenspiegel aufsetzen konnte, erfuhren wir leider nicht mehr. Dafür durften wir die Sieger vom Kartlom küren und den Gewinnern tolle Sachgeschenke von Maloja und Sailfish überreichen. „Der Funke vom olympischen Spirit sprang mit Sicherheit auf die zahlreichen Teilnehmer und Zuschauer über“, so Robert abschließend.

(Quelle: https://www.wasserburger-stimme.de/blog/2022/07/20/olympisches-feuer-entfacht/)

Das Therapie- und Athletikzentrum COROX by Hans Friedl in Edling möchte seine Partnerschaft mit dem DJK-SV Edling ausweiten. Der Edlinger Fußballerinnen- und Fußballernachwuchs wird künftig auch von dem Edlinger Unternehmen gefördert.

Evi Friedl und Simon Friedl als Vertreter von COROX und der neue Edlinger Jugendleiter Christian Wittmann stellten kürzlich die neue Partnerschaft den Edlinger Jugend- und Kindertrainern vor. 10 Erste Hilfe Sets mit Auffüllpack für alle Teams waren dabei das Antrittsgeschenk für alle Nachwuchsteams des Edlinger Sportvereins.

Eine der ersten Förderungsmaßnahmen wird eine Leistungsdiagnostik der Jugendspielerinnen und -spielern ab der C-Jugend sein. Hierbei wird der Leistungsstand zunächst ermittelt. Entsprechend könnten dann Defizite erkannt und durch COROX -Training behoben werden. Das Athletiktraining soll die jungen Sportlerinnen und Sportler zu einer Verbesserung der körperlichen Entwicklung und Fitness verhelfen. Selbstredend werden auch die Eltern bei den Planungen und Maßnahmen eingebunden.

Teil der Unterstützung werden auch Fortbildungsmaßnahmen für die Trainer sein, zumal der Ansatz von COROX bereits bei der Arbeit auf dem Trainingsplatz beginnt.

Ziel der neuen Partnerschaft ist ein langfristiges Miteinander, damit der Trainingserfolg von COROX auf Dauer sichergestellt werden kann. Dies wurde von Evi Friedl bei den ersten Besprechungen, die immer in einem freundschaftlich-herzlichen Rahmen stattgefunden haben, auch so betont. Entsprechend sind weitere spannende Projekte geplant, auf die sich alle Beteiligte nunmehr freuen können.

Die Verantwortlichen des DJK-SV Edling bedanken sich für die Unterstützung und für die bisherige und künftige Zusammenarbeit mit der Familie Friedl, die unverkennbar einen besonderen Bezug zu Ihrer Heimatgemeinde und ihrem Sportverein hat.   

Der 30-jährige Physiotherapeut aus Dirnhart gehört seit diesem Jahr zu den Mitarbeiterlegenden bei COROX by Hans Friedl. Es ist nun zehn Jahre her, seit Chris seinen ersten Arbeitstag bei Hansi Friedl hatte. In der zwischen Zeit ist viel passiert.

Als gelernter Masseure fing Chris damals an. Muskeln, Gelenke, Knochen, der gesamte menschliche Körper faszinierte ihn schon immer. Mit verschiedenen Grifftechniken Beschwerden im Bewegungsapparat zu beheben, war für Chris spannend und so begann er neben internen Fortbildungen auch gleich mit der Weiterbildung zur Manuellen Therapie. Auf seinem beruflichen Weg lernte er unter anderem auch die Osteopathie und das Fasziendistorsionsmodell nach Typaldos kennen.

10 Jahre bei COROX

Neben Georg Pfeilstetter und Christian Burlefinger ist er nun der Dritte im Hause COROX, der seinen Beruf schon seit über 10 Jahren im selben Betrieb ausübt. In aktuellen Zeiten eine große Seltenheit. Laut einer Umfrage bei der Online Jobbörse StepStone, wechseln deutsche Arbeitnehmer im Durchschnitt alle vier Jahre den Arbeitgeber. Dies kann natürlich von Berufsgruppe zu Berufsgruppe sehr unterschiedlich sein. 30 Prozent der Fachkräfte wechseln ihren Job nach zwei Jahren, weitere 25 Prozent nach 2 bis 5 Jahren Betriebszugehörigkeit. Gründe gibt es genügend. Bei der Umfrage waren sich die Befragten allerdings einig: Der Hauptgrund für einen Wechsel ist der Wunsch nach einer neuen Herausforderung.

„Neue Herausforderungen bietet mir COROX ständig, alleine schon meine Kollegen“, so Chris Krummel und schmunzelt. „Nein, im Ernst. Seit dem ich hier angefangen habe, kommen immer wieder neue Aufgaben auf mich zu. Auch das Haus entwickelt sich immer weiter. COROX kann man nicht mit “normalen“ Physiotherapie vergleichen“, erklärt Chris weiter.

Der junge Physiotherapeut war schon vor dem Projekt am Sonnenpoint in Edling bei Hansi Friedl.  Mittlerweile beschäftigt Hansi Friedl über 40 Mitarbeiter. Neben Physiotherapeuten, stehen Sportwissenschaftler, Bürokauffrauen und Bürokaufmänner auf der Gehaltsliste.
„Ich weiß, dass ein längerer Verbleib in einem Betrieb, vor allem heut zu Tage, nicht die Regel ist. Deswegen freut es mich um so mehr, wenn jemand so lange Zeit bei uns bleibt“, so abschließend Hansi Friedl.

Unsere COROX Diagnostik LBM (Leistungs- und Bewegungsmonitoring) gehört zum Fachbereich Biomechanik und ermöglicht es uns, auf gleichem Niveau wie Universitäten oder klinische Labore, optische, sehr präzise, biomechanische Messungen durchzuführen. 

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Was ist der größte Vorteil unserer COROX LBM? 

Die Symbiose aus Technik, Wissen und Erfahrung unserer Sportwissenschaftler und Physiotherapeuten verspricht einen Quantensprung in unserer therapeutischen Arbeit. 

Unser COROX LBM setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen. 

3D Motion Capture/IMU Sensorik 

High-Speed Kameras messen berührungslos und in Echtzeit die Reflektion von Markern, die der Patient auf der Haut trägt. Die Beschleunigungssensoren werden so an den Gelenken angebracht, dass wir jede gewünschte Bewegung exakt analysieren können. Da sie mit Bluetooth arbeiten, können wir Patienten sowohl in unserem Diagnostikraum als auch mobil, in Alltagssituationen oder beim Ausüben von Sport untersuchen. 

Ursprünglich stammt die Idee dieser Technik aus der Filmindustrie und dient dazu, virtuelle Figuren zu erschaffen. Das populärste Beispiel ist der Charakter „Gollum“ aus der „Herr der Ringe“. Genau wie in der Filmproduktion werden bei uns die Messungen vom Patienten auf einen virtuellen Charakter übertragen. 

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Elektromyographie EMG 

Die Elektromyographie (EMG) ist eine experimentelle Technik, die sich der Entstehung, Aufzeichnung, und Analyse myoelektrischer Signale widmet. 

Wir nutzen diese Technik für die Befundung von Kompensationsmustern und Biofeedback-Training. Wir messen dabei die Aktivität der ausgewählten Muskeln, erfassen und analysieren willkürliche Muskelaktivierungen in funktionellen Bewegungen, posturalen Aktivitäten oder beim Sportler während des Trainings. 

3D Kraftmessplatten 

Im Boden haben wir 2 Bertec Kraftmessplatten installiert. Die integrierte Kalibrationsmatrix ermöglicht uns eine überschneidungsfreie Durchführung von Ganganalysen wie z. B. Rehabilitation von Schlaganfallpatienten, orthopädischen Patienten, Prothesenträgern, sowie für alle Patienten mit Bewegungsstörungen. 

Isokinetik 

Die Information der Kraft ermöglicht uns eine Aussage über die Leistung des Patienten. Hierfür ist die Messung am Isokineten notwendig. Mindestens genauso wichtig für uns, sind die dabei gewonnenen Erkenntnisse über die Fähigkeit der Ansteuerung der richtigen Muskulatur. 

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Skillcourt 

Mit dem Skillcourt gewinnen wir Messwerte linearer rund multidirektionaler Geschwindigkeit, wir messen Reaktionsschnelligkeit, Antizipation und kognitive Fähigkeiten. 

Y-Balance 

Hiermit können wir Asymmetrien und Einschränkungen des Bewegungsapparates feststellen. Neben dem Bewegungsausmaß werden die einzelnen Quadranten (Ober- und Unterkörper + rechte und linke Körperhälfte) auf ihre Kraft, Beweglichkeit, neuromuskuläre Kontrolle sowie Rumpfstabilität getestet. 

Optogait 

Wir messen Serien von Sprüngen, Kontakt- und Flugzeiten mit der Genauigkeit einer tausendstel Sekunde. In der modularen Konfiguration messen wir Geh- und Laufbewegungen. Der Prozessor arbeitet in Echtzeit. 

Testung 1860 Rosenheim Optogait

Auswertung und Analyse 

Für unserer COROX Diagnostik LBM binden wir ALLE unsere Messsysteme ein, so dass innerhalb kurzer Zeit eine Messung des gesamten Körpers möglich ist. 

Für die Auswertung und Analyse der gewonnenen Daten arbeiten unsere Sportwissenschaftler, Physiotherapeuten, Dr. Andreas Wittke, Doktor der Humanbiologie und Hans Friedl im Kollektiv. 

Die technische Entscheidungshilfe gepaart mit therapeutischen Erfahrungswerten ermöglicht uns eine Therapie mit Alleinstellungsmerkmal. 

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Warum legen wir so großen Wert auf das Training der Maximalkraft und Athletik an unseren Geräten während jeder Rehabilitation?

Nach Verletzungen und operativen Eingriffen ist das Kraftverhalten des Muskels häufig verändert. Die Verringerung der Muskelaktivität kann ausgelöst werden durch eine reflektorische Hemmung, eine Schonhaltung oder eine partielle oder komplette Ruhigstellung. Besteht die reduzierte Muskelaktivität fort, führt sie schließlich zu einer Atrophie des Muskels mit einer begleitenden Verminderung der Funktion für Maximalkraft-, Schnellkraft- und Reaktivkraftfähigkeiten.

Lukas Provod-2

Bereits nach 8 Tagen ist durch Krankheit oder Ruhigstellung verordnete Bettruhe mit einer Reduktion der isometrischen Maximalkraft um 20 Prozent zu rechnen. Nach 14 Tagen hat sich dieser Wert auf 24 Prozent erhöht (Hettinger u. Müller 1953). Selbst nach erfolgter Therapie und Rehabilitation können funktionelle Defizite fortbestehen, wenn das Trainieren der Maximalkraft während der Reha vernachlässigt wird. Dies wird vom Patienten subjektiv nicht immer wahrgenommen. Die Unterschiede in den Kraftqualitäten der verletzten zur unverletzten Extremität sowie zwischen Agonist und Antagonist sind z. B. bei einer isokinetischen Testung nachweisbar. Während der einzelnen Phasen der Rehabilitation achten wir bei unsern Patienten akribisch darauf, dass Behandlung, Training und Testung im individuellen Heilungsprozess in Balance zueinander stehen.  Lukas Provod, eigens vom traditionsreichen Sportklub Slavia Prag angereist, arbeitet während seiner  Rehabilitation mit Sporttherapeut Kevin Hingerl auch in unserem Gerätepark.

MTT Bereich
Blick in den MTT Bereich bei Corox by Hans Friedl

Das integrierte, aktive Kälte- und Kompressionssystem für eine schnellere und bessere Genesung

Das integrierte, aktive Kälte- und Kompressionssystem „Game Ready” setzt neue Maßstäbe für die Behandlung von Verletzungen und die Nachsorge bei Operationen. Eine Mikroprozessorsteuerung zirkuliert Eiswasser durch Wickel und kombiniert damit eine bewährte Kompressionsbehandlung mit Kältetherapie wie nie zuvor. COROX by Hans Friedl arbeite mit dieser Innovation und ist positiv überrascht, welche Wirkung dieses Gerät mit sich bringt.

„Game Ready” kann zur Reduzierung von Schmerzen, Schwellungen und Muskelkrämpfen beitragen, die Lymphfunktion verbessern und die Durchblutung mit sauerstoffreichem Blut fördern, damit der natürliche Heilungsprozess des Körpers beschleunigt wird.

„Game Ready” nutzt dieselbe Technologie, die in den Raumanzügen der NASA zum Einsatz kommt. Die Wickel von „Game Ready” mit Doppelwirkung sind anatomisch geformt und ermöglichen eine optimale Rundumabdeckung für besseren Hautkontakt und effektivere Kühlung. Und weil die Wickel besser passen, sind sie auch angenehmer zu tragen.

Klinisch bewährte Wirkung

Im Vergleich zu herkömmlichen PECH-Anwendungen (Pause–Eis–Compression–Hochlagern), bietet „Game Ready” Vorteile bei der Behandlung. Das bedeutet, dass die natürliche Betätigung schneller wiederaufgenommen werden kann und die Genesung besser verläuft.

Auszeichnung für vorbildliche Prävention

TSV 1860 Rosenheim: Athletiktraining in der Jugend zahlt sich aus – Friedl in Edling der Grundbaustein

Die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) verlieh kürzlich dem TSV 1860 Rosenheim für das Projekt: „Next Generation: Athletiktraining beim TSV 1860 Rosenheim“ die Urkunde für vorbildliche Prävention für Verletzungsfreiheit und Gesundheit beim Sport. In Sachen Athletik, Prävention und Physiotherapie hält bei den jungen 60-ern COROX by Hans Friedl die Zügel in der Hand und ist für das ganze Projekt der Grundbaustein.

Einmal in der Woche hat jedes Jugendteam beim TSV 1860 Rosenheim ab der U13 ein speziell ausgelegtes COROX-Athletiktraining für Jugendliche. Die Jungs arbeiten neben ihrer Schnelligkeit, ihrem Antritt und ihrer Reaktionsgeschwindigkeit vor allem an ihrer Beweglichkeit, Mobilisation und Neuroathletik.

„Die Burschen sollen sich spüren, sie sollen ihren Körper verstehen, denn die kleinste Einheit im Körper muss funktionieren“, so Hans Friedl. „Außerdem möchten wir den Jungs neben der Athletik auch Werte für das Leben vermitteln. Familie, Freundschaft, Respekt und Demut, da sollte alles passen, um sportlich erfolgreich zu sein.“
Die Arbeit zahlt sich auf jeden Fall aus, denn diese Saison ist die U13 Meister in der höchsten Spielklasse geworden, vor dem großen FC Bayern München. Des Weiteren stieg die U14 in die U15-Kreisliga, die U15 und U17 in die Bayernliga auf und damit spielen sie alle ab der nächsten Saison in der zweithöchsten Spielklasse ihres Jahrgangs.

Das Team um und mit Hans Friedl gratulierte dem TSV 1860 Rosenheim für ihre super Jugendarbeit. Man freue sich sehr auf die weiterhin gemeinsame Zusammenarbeit in der nächsten Zeit.


Kreuzbandriss – Was steckt dahinter?

Unser aktuelles Interview zu Ursachen, Operationen und Möglichkeiten zur Vorbeugung

Immense Schmerzen, lange Ausfallzeiten und die weitläufige Meinung bleibender Schäden – ein Kreuzbandriss ist keine Lappalie. Ursachen, Operationsmöglichkeiten und wie man sich davor schützen kann, erläutern für die Wasserburger Stimme mit Professor Dr. Stefan Hinterwimmer, Orthopäde und FOCUS TOP-Mediziner wie auch Olympia-Physiotherapeut Hans Friedl aus Edling, zwei der anerkanntesten Spezialisten im Bereich Knieverletzungen:

Herr Professor Dr. Hinterwimmer, wie entsteht eigentlich ein Kreuzbandriss?

Kreuzbandrisse entstehen typischerweise durch eine übermäßige Verschiebung und/oder Verdrehung des Ober- und Unterschenkels gegeneinander.  Beim Sport kommt es beispielsweise zu einer Drehbewegung des Unterschenkels nach außen mit X-Bein-Stellung im Kniegelenk. Auch übermäßige Streck- oder Beugebewegungen, wie zum Beispiel beim Skifahren, können zu einer Verletzung des vorderen Kreuzbandes führen.

Und wie äußert sich ein Kreuzbandriss bei Ihren Patienten?

Die häufigsten Symptome nach einem Unfall sind Schwellung, Bewegungseinschränkung, Schmerz und häufig auch ein akuter Stabilitätsverlust. 
Ein weiteres, anhaltendes Symptom ist auch eine subjektive Unsicherheit des betroffenen Knies, die einem die gewohnte Aktivität nicht mehr erlaubt. Von Seiten der Patienten heißt es dann häufig: „Ich kann mich auf das Knie nicht mehr verlassen“.

Herr Friedl, welche Aufgabe haben eigentlich Kreuzbänder?

Vorderes und hinteres Kreuzband sind die beiden zentralen Stabilisatoren unserer Kniegelenke. Sie sorgen für einen reibungslosen Bewegungsablauf und fungieren dabei als inneres Getriebe des Kniegelenks – zumal sie auch, wie bereits von Dr. Hinterwimmer erwähnt, das Gelenk bei extremen Beanspruchungen wie Verdrehung oder Überstreckung schützen. Kreuzbänder haben auch eine sensorische Funktion: sie sollen die jeweilige Gelenkstellung registrieren und an der dazu passenden Muskelsteuerung mitwirken.

Welche Sportler kommen besonders häufig mit Kreuzbandverletzungen in ihr Edlinger Therapie- und Trainingszentrum?

Sportarten mit sogenannten „Stopp-and-Go“ Bewegungen bergen ein erhöhtes Risiko. Das sind vor allem Fußball, Handball, Tennis und Squash, aber auch Hockey oder Basketball. Jetzt im Winter dominiert das Skifahren.

Wann erachten Sie, Herr Professor Dr. Hinterwimmer, in Ihrer Praxis „OrthoPlus“ eine Operation als sinnvoll?

Wir empfehlen eine OP, wenn eine subjektive Instabilität vorliegt, wenn ein hoher funktioneller Anspruch in Sport oder Beruf vorliegt, wenn das Aktivitätsniveau unbedingt wieder so hoch sein muss, wie vor der Verletzung, wenn die Patienten sehr jung sind, wenn eine konservative Therapie nicht zum Erfolg geführt hat oder wenn neben dem Kreuzbandriss sogenannte Begleitverletzungen vorliegen. Dies betrifft vor allem Verletzungen des Innen- oder Außenmeniskus sowie des Knorpels. Das Alter spielt dabei keine besondere Rolle. Die genannten Kriterien gelten genauso für ältere 
Patienten, die in Alltag und Sport wieder gewohnt aktiv sein möchten.

Herr Friedl, wie wichtig ist die physiotherapeutische Nachbehandlung nach einer Operation?

Die Nachbehandlung von Operationen ist das A und O für jeden Patienten – nur damit kann ein idealer Heilungsverlauf garantiert werden. Hierzu gibt es gewisse Rehabilitationsschritte wann zum Beispiel die Krücken weggelegt oder das Joggen angefangen werden darf. Dafür ist die physiotherapeutische Behandlung ESSENZIELL! Ohne eine intensive Physiotherapie wird keiner dieser Schritte zügig und zuverlässig möglich sein.

Gibt es Tests, die eine Rückkehr in den Alltag bzw. in den Sport beurteilen?

Sowohl für den Alltag wie auch für den Sport gibt es Trainingsinhalte und Tests. Das Training reicht von der Gangschule bis zum sportartspezifischen Koordinationstraining. Der Zustand des Knies kann dabei durch spezielle Tests, sogenannte RTC-Tests, gut eingeschätzt werden. In Abhängigkeit der Ergebnisse können dann weiterführende Trainingsinhalte empfohlen oder eine Sportfreigabe erteilt werden.

Abschließend eine Frage an den Chirurgen: Herr Professor Dr. Hinterwimmer, kann man Kreuzbandverletzungen vorbeugen?

Das von Hansi genannte sportartspezifische Koordinationstraining ist auch als vorbeugende Maßnahme erprobt und empfohlen. Ziel ist es z.B., das gefährliche X-Bein-Moment beim Springen und Landen „wegzutrainieren“. Das COROX-Trainingsprogramm aus dem Therapiezentrum Friedl zielt genau in diese Richtung: Optimierung der Muskel- und Gelenkfunktionen zur Verbesserung der Koordination und damit Vermeidung von Gefahrenmomenten.

Professor Dr. Stefan Hinterwimmer (OrthoPlus München) und Hans Friedl sein Coroxteam sind bekannte Experten rund um das Thema Kreuzbandverletzungen. Beide betreuen etliche Patienten, führen Fachdiskussionen und arbeiten mit großem Eifer einer stetigen Verbesserung von Operationen sowie Nachbehandlungsmethoden.