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Aktuelles
18. Januar 2018
Fit in die Rückserie – mit COROX
Fit in die Rückserie – mit COROX

Auch wenn sie von unterschiedlichen Teams kommen – auf dem Platz sogar erbitterte Rivalen sind – könnte diese Truppe mit einer kompletten Mannschaft an den Start gehen. Einer schlagkräftige obendrein. Die Rede ist von der COROX Off-Season-Gruppe.
Ein wild zusammengewürfelter Haufen mit knapp 15 Spielern vom TSV Buchbach, dem TSV 1860 Rosenheim, dem SV Kirchanschöring, dem SB Chiemgau Traunstein, dem SB DJK Rosenheim, dem TSV Dorfen, der SG Reichertsheim, dem TSV 1880 Wasserburg, dem SV Schechen sowie dem DJK SV Edling.

Job und Fußball – nur mit körperlicher Fitness optimal zu vereinbaren

Während sich viele Fußballspieler im Winter den vor- und nachweihnachtlichen Genüssen hingeben und einmal alle Fünfe gerade sein lassen, arbeiten die Teilnehmer dieser besonderen Fußballgruppe im Edlinger Athletikzentrum an der Erfolgsbasis – ihrer überdurchschnittlichen körperlichen Fitness. Denn einzig und allein dadurch ist für Spieler von der Regionalliga abwärts die Kombination aus semiprofessionellem Fußball und ganztägigem Job ohne Verletzungen und auf höchsten Niveau vereinbar.

Klasse statt Masse – gezieltes Training für die Sportart und den Athleten

Das sportartspezifische Training umfasst dabei neben der grundlegenden Kraft auch sinnvoll angeordnete Mobilitäts- sowie Stabilitätssegmente, die vor allem in der Prävention eine große Wirkung zeigen. Wöchentlich zwei Einheiten mit jeder Menge Spaß standen dabei auf dem Plan. Michael Pointvogel, Koordinator im COROX – Team, freut die Arbeit mit dieser Truppe extrem: „In unserem Winterprogramm entsteht recht schnell eine tolle Atmosphäre. Rivalen werden zu Trainingspartnern und pushen sich gegenseitig. Natürlich darf dann auch der eine oder andere Spruch aus vergangenen Matches nicht fehlen – diese Lockerheit macht das Ganze auch so einmalig.“

Nach zwei Monaten individueller Arbeit folgen die jeweiligen Spieler nun wieder den Rufen ihrer Vereine. Die einen trainieren in der Vorbereitung weiterhin im COROX-System, während die anderen mit ihren vereinsinternen Vorbereitungsmaßnahmen fortfahren.
In beiden Fällen wünscht das komplette COROX-Team allen Athleten eine fantastische sowie verletzungsfreie Rückserie!

09. Januar 2018
Die absolute Radelite vertraut auf Hans Friedl
Die absolute Radelite vertraut auf Hans Friedl

Dass Hans Friedl, Physiotherapeut und Osteopath des Deutschen Olympiateams, sein Handwerk versteht wie nur wenige, wissen viele. Dass er im nationalen und internationalen Radsport die Top-Adresse ist, wenn es um Schmerzlinderung, Verletzungsprävention und Rehabilitationsmaßnahmen geht, wissen hingegen oftmals nur die Radsportinteressierten.

Sie sind die besten Radsportler Deutschlands und vertrauen auf Hans Friedl

Tour de France-Stars wie Marcel Kittel, Tony Martin und John Degenkolb, Bahnspezialisten wie Olympiasiegerin Kristina Vogel und Weltmeister Max Levy oder aber auch die Webster-Brüder und Julian Schmidt auf ihren BMX sowie Mountainbike-Schwergewicht Manuel Fumic und Olympiasiegerin Sabine Spitz sind nur ein kleiner Auszug aus der friedl'schen Therapielitanei an Radprofis, die regelmäßig den Weg nach Edling finden. Es ist mit Abstand das Beste und Erfolgreichste, was Rad-Deutschland derzeit zu bieten hat.

Beste Zusammenarbeit mit dem Bund Deutscher Radfahrer
Sie alle kommen zu Hansi. Überwiegend zur Therapie bei diffizilen und langwierigen Krankheitsgeschichten, aber immer häufiger auch zur reinen Leistungssteigerung mit Friedls Trainingsphilosophie COROX. Dieser Tage sind mit dem frisch gebackenen Europameister Max Levy, dem Straßenradtalent Jan Tschernoster vom rad-net ROSE Team und der BMX-Hoffnung Jakob Bernhart gleich drei Sportler gleichzeitig da. Forciert wird das Therapie- und Trainingskonzept auch dank der langjährigen Zusammenarbeit von Friedl und dem Bund Deutscher Radfahrer. Die „Deutsche Nationalmannschaft der Radfahrer“ wird nämlich seit mehreren Dekaden von Hans Friedl bei Olympischen Spielen und komplizierten Fällen betreut. „Die Kommunikationswege sind kurz und die Art und Weise immer mit gegenseitigem Respekt“, so Friedl selbst über die erfolgreiche Zusammenarbeit.

Nächste Woche geht es für Friedl wieder nach Mallorca
Internationalen Radsportflair wird Friedl ab der kommenden Woche schnuppern. Denn dort steht wieder die Betreuung des UCI-Eliteradteams Katusha-Alpecin auf seinem eng gestrickten Terminplan. Gemeinsam mit Sportwissenschaftler Peter Breitfeld wird er sich im Trainingslager auf Mallorca um die optimale Therapie- und Trainingsbetreuung vom Schweizer Tour de France-Team kümmern. Interessant auch die personelle Zusammensetzung des Rennstalls: Mit Sprintstar Marcel Kittel, Zeifahrweltmeister Tony Martin und enorm talentierten, deutschen Nachwuchsathleten wie Rick Zabel, Nils Politt und Marco Mathis verfügt das Team über etliche Spitzenfahrer.

Und genau hier schließt sich auch wiederum der Kreis für Friedl, seine Therapie und sein Trainingssystem. Mit den besten Radfahrern, die die deutsche Radsportnation zu bieten hat.

 

28. Dezember 2017
„Wir sind bereit für das Jahr 2018“ – Hans Friedls freudiger Blick voraus
„Wir sind bereit für das Jahr 2018“ – Hans Friedls freudiger Blick voraus

Paukenschlag wäre sicherlich der falsche Ausdruck – dafür war und ist die Umstrukturierung im Hause des Therapie- und Trainingszentrums Hans Friedl zum Jahreswechsel ein zu offenes Geheimnis. Und dennoch darf man von einem kleinen Fingerzeig sprechen, wenn Hans Friedl seine Zweigstelle in Wasserburg an Torsten Karbstein abgibt.

Mehr Fokus auf Edlinger Haupthaus

Ab Januar 2018 wird der ehemalige Mitarbeiter demnach die frühere Zweigstelle als eigene Praxis leiten. Völlig eigenständig. Mit seinem Team. Für Friedl war der Schritt nur logisch: „Wir haben seit der Eröffnung mit dem Gedanken geliebäugelt, dass Torsten irgendwann den Weg in die Selbstständigkeit mit unserer Wasserburger Praxis einschlägt.“ Nach zehn Jahren unter Friedls Fittichen verfügt Karbstein dafür nun auch über die notwendigen Fähigkeiten und Fertigkeiten. Für Friedl ein „perfect match“, wird er nämlich im Frühjahr 2018 ein weiteres Bauvorhaben am Standort Edling realisieren. „Mit diesem Gebäude schließen wir den Kreis. Damit ist unser Edlinger Ensemble komplett“, so der Olympiaphysio ehe er noch mit dem Ansatz eines Lächelns ein rasches „vorerst“ hinzufügt. Alles andere wäre auch untypisch für ihn gewesen.

Friedl und COROX mittlerweile fester Bestandteil im Hochleistungssport

Eine neu zustande gekommene Zusammenarbeit dürfte dem Edlinger Physiotherapeuten und Osteopathen indes besonders freuen. Im Herbst des vergangenen Jahres fragte der Österreichische Skiverband seine Dienste an. Therapie und Training – ein komplettes Konzept zur Olympiavorbereitung für die Nordischen Kombinierer der Wintersportnation. Diese sind damit neben dem Team Katusha Alpecin, der Deutschen Basketball Nationalmannschaft, dem TSV 1860 Rosenheim, SB DJK Rosenheim Basketball und der Bund Deutscher Radfahrer das sechste Team aus dem Leistungssport.

COROX – Kurssystem wird größer und größer

Aber nicht nur der professionalisierte Sport soll im ausgebauten Therapie- und Trainingszentrum seine Heimat finden. Auch Sportbegeisterte aus der Region Wasserburg – Rosenheim – Ebersberg finden immer häufiger gefallen am Kurssystem, welches nach dem Konzept von COROX mittlerweile auch in kleinen Gruppen umgesetzt wird. Elf Trainingszeiten werden derweil wöchentlich angeboten – entstanden innerhalb nur eines Jahres.

 Für das Therapie- und Trainingszentrum Hans Friedl geht ein sehr aufregendes Jahr zu Ende: von der tollen Performance der regionalen Fußballclubs aus Rosenheim, Reichertsheim und Wasserburg über den dritten Platz von Ilnur Zakarin in der Vuelta España bis hin zu Max Levys Goldfahrt in der Europameisterschaft.
Bei all dem sportlichen Glamour ist für Friedl jedoch eine Kombination elementar: Dankbarkeit und Demut. Damit kann nämlich auch das Jahr 2018 problemlos gemeistert werden. Vielleicht hält dies ja dann sogar einen wirklichen Paukenschlag bereit. Zuzutrauen ist es Hansi Friedl allemal.

06. Dezember 2017
Team Katusha Alpecin: Ein ambitioniertes Radteam mit familiärer Atmosphäre
Team Katusha Alpecin: Ein ambitioniertes Radteam mit familiärer Atmosphäre

Physiotherapeut, Mechaniker, PR-Manger, Doktor oder Sportdirektor – in einem der besten Radteams der Welt – dem Team Katusha-Alpecin – begegnet man sich auf allen Ebenen bewusst auf Augenhöhe. Gegenseitiger Respekt und Wertschätzung wurde für dieses Radprojekt als Leitbild ausgegeben. Der Teamslogan ‘Race as a family‘ wurde bewusst gewählt – und in der Tat: er passt.

COROX - Training als Aktivierung noch vor der ersten Radeinheit

Auch wir, die wir für das Athletiktraining von Tony Martin, Marcel Kittel, Ilnur Zakarin und Co. in der Verantwortung stehen, spüren die familiäre Atmosphäre täglich. Unsere Expertise im athletischen Bereich wird geschätzt und von Fahrern wie auch Trainern dankbar angenommen sowie umgesetzt. Bereits morgens um 8.00Uhr – noch vor dem Frühstück – startet das Fahrerlager mit der ersten Einheit in den Tag. Mit mobilisierenden Drills werden die Athleten effektiv herangeführt, um im nächsten Teil auch die für Radfahrer eminent wichtige Rumpfstabilität sowie Beinachsenstabilität zu generieren bzw. zu sublimieren. Nach zweimal dreißig Minuten steht für die Fahrer anschließend ein gemeinsames Frühstück an. Danach geht’s aufs Rad – für vier bis fünf Stunden.

Auch das Staff muss körperlich funktionieren

Zeit für das COROX – Team um bei sonnigen 15° Celsius im Robinson Club Cala Selena von Mallorca zu entspannen, bleibt jedoch nur wenig. Denn auch das Team um das Team muss körperlich auf Hochtouren laufen und wird deshalb am späten Vormittag zum Training vorstellig. Der Physiotherapeut trainiert mit dem Mechanikern genauso wie mit den Teamärzten – Race as a family eben!

Neuronales Athletiktraining als Wettberwerbsvorteil

Jeder der zwölf Nachmittage, so lange geht nämlich das erste von zwei Trainingslagern der Saison 2018, steht komplett im Zeichen des Individualtrainings. Dort arbeiten die Fahrer individuell entweder an ihren Defiziten oder gezielt an einer weiteren Leistungsprogression. Vor allem das neuronale Athletiktraining, im Leistungssport mittlerweile etabliert, wird in diesem Zeitraum umgesetzt. Dieser Trainingsansatz soll und – laut Meinung der COROX Coaches – wird den Radprofis in den nächsten Jahren den entscheidenden Wettbewerbsvorteil bieten. Im Team Katusha Alpecin ist man sich dieses Potentials bewusst.

Familiäre Ausrichtung der Teamstruktur und innovative, aufgeschlossene Trainingsarbeit – zwei Komponenten, die für ein Radprojekt wie dem von Katusha-Alpecin als Erfolgsmaximator und – optimator wirken können. Wirken werden, da ist sich das COROX – Team sicher.

21. November 2017
Weil DU über DEINEN Erfolg entscheidest – das Offseason–Programm von COROX
Weil DU über DEINEN Erfolg entscheidest – das Offseason–Programm von COROX

Das deutsche Fußballsystem ist – klammert man die Profiligen mal dezent aus – ist schon ziemlich perfide. Ab Mitte November, allerspätestens jedoch ab Mitte Dezember ist im regionalen Fußball Schicht im Schacht. Sportler ab der vierten Liga werden ab diesem Zeitpunkt für Monate ins Wachkoma gesteckt und finden ihr Erwachen erst wieder, wenn auch der letzte unserer Fußballplätze vom Schnee befreit ist.

Rien ne va plus – am Tag X zählt nur noch die Fitness

Nicht wenige Spieler legen deshalb nach dem letzten Spieltag die Beinchen hoch, hauen ab und an in diversen Indoor-Soccerplätzen mit oder schleppen sich mäßig motiviert ins nächstgelegenen Fitnessstudio, „um für die richtige Strandfigur zu sorgen“ – Ende Januar versteht sich. Wenn anschließend das Trainerteam zum Aufgalopp bittet, merken viele Sportler schnell, dass ihre Vorbereitung bei weitem nicht so effektiv wie erhofft war. Doch da ist es bereits zu spät. Nach wenigen Einheiten haben sich findige Trainer nämlich bereits ein Bild über den Fitnesszustand ihrer Spieler gemacht und dieser Eindruck bleibt auch haften. Und genau hier setzt das Offseason–Programm von COROX an:
Eine perfekte Betreuung während der spielfreien Zeit, um muskulär sowie präventiv optimal trainiert in die Vorbereitung starten zu können.

Kleine Gruppe – hohe Qualität

Bereits zum dritten Mal ruft das Athletikteam von COROX ein derartiges Vorbereitungsprogramm aus. Dieses Mal fällt ab Mitte Dezember der Startschuss und bereitet Fußballspieler aus unterschiedlichen Teams in acht konsequent aufeinander aufbauenden Einheiten auf die restliche Rückrunde vor. Wichtigstes Merkmal zur Qualitätssicherung für das COROX-Team, das diverse Fußballprofis, Nationalspieler im Basketball sowie die besten Radfahrer der Welt betreut, ist dabei eine überschaubare Gruppengröße.

Edlinger Trainingszentrum als überregionale Anlaufstelle für Fußballspieler

Die letzten Jahre setzte sich die Fußballgruppe zumeist aus Spielern vom TSV 1860 Rosenheim, dem SV Wacker Burghausen, vom SB DJK Rosenheim, vom TSV Buchbach, dem TSV 1880 Wasserburg, dem DJK SV Edling oder vom SB Chiemgau Traunstein zusammen. „Rivals on pitch – friends at Corox“, so beschreibt Athletiktrainer Jguwon Hogges, der die Gruppe mitbetreuen wird, das Stell-dich-ein in Edling. Persönliche Eitelkeiten oder Rivalitäten spielen in diesem Monat nicht die geringste Rolle. Im Mittelpunkt steht einzig allein die Aussicht auf Erfolg in der Rückrunde. Für den einzelnen Spieler und natürlich sein Team.

Willst auch du an unserem Offseason-Programm teilnehmen, dann melde dich einfach unter info@corox.de an.

08. November 2017
Wasserburgs erstaunliches Erfolgsgeheimnis
Wasserburgs erstaunliches Erfolgsgeheimnis

 

 

In der Bezirksliga Ost ist der TSV 1880 Wasserburg derzeit das Nonplusultra. 50 Punkte holte der Liga-Neuling aus den ersten 19 Partien, 17 mehr als der Zweitplatzierte. Unter anderem vielleicht auch, weil die Innstädter eine kleine, aber entscheidende Sache anders machen, als viele der Konkurrenten.

 

Drei Aufstiege in drei Jahren – folgt nun Nummer vier?
So etwas schaffen nur wenige Clubs. Von der A-Klasse bis hinauf zur Bezirksliga. Drei Aufstiege in drei Jahren und mittlerweile auch bereits dort wieder souveräner Tabellenführer. Nach einer herausragenden Vorrunden schielen die Wasserburger Löwen, wie sie sich selbst nennen, mit einem Auge auf die nächsthöhere Liga.

 

Einzig und allein starkes Spielerpersonal?
Der gemeine Fußballfan hat nun zwei Handlungsalternativen. Er kann – vielleicht nicht gänzlich zu Unrecht – behaupten, dass der Erfolg der Wasserburger überwiegend mit dem Spielerpersonal zusammenhängt, welches unter anderem auch aus Heimatverbundenheit in den letzten Jahren aus diversen Regionalligateams in die Heimatstadt zurückkehrte. Man kann jedoch auch einen etwas tieferen Blick wagen und fernab jedweder Favorisierungen anderer Vereine für die weiteren Erfolgsfaktoren dieser Elf zugänglich sein. Aus trainingstechnischer Sicht lohnt es sich nämlich. Trainiert werden die Löwen von Leonhard Haas, einem ultratalentierten Fußballspieler, der sich viele Jahre im bezahlten Fußball bewegen durfte. Über den FC Bayern München, den Hamburger SV, Augsburg, Fürth, Ingolstadt und Rostock lernte er kennen, wie dieses Geschäft funktioniert und was es braucht, um erfolgreich zu sein. Eine Sache, mit der sich Haas zu Zeiten seiner Fußballkarriere intensiv auseinandersetzen musste, war das Thema Athletik. Verletzungen, monatelange Rehamaßnahmen und sogar das vorzeitige Karriereende ließen ihn spüren, welchen Stellenwert das Thema „athletische Grundlagen“ haben sollte.

 

Harte Trainingsarbeit mit COROX!
Und genau diese Erfahrung gibt er, der mittlerweile selbst als Athletiktrainer arbeitet, an seine Jungs weiter. Beim TSV heißt das COROX. Eine Wortschöpfung von Olympia-Physio Hans Friedl, die ursprünglich aus CORE + OXYGEN entsprang, mittlerweile jedoch mit speziellem Schnelligkeitstraining und individuellem Neuroathletiktraining sublimiert wurde. Wasserburgs COROX-Training findet einmal pro Woche statt. Nicht als zusätzliche Einheit, sondern als ergänzende. Mittwoch von 18.30Uhr bis 19.30Uhr – freiwillig. Doch Haas' Jungs sind immer da. Meist sogar dreißig Minuten zu früh. Abgesehen von taktischen und technischen Qualitäten seiner Mannschaft, die selbstverständlich mehr als reichlich vorhanden sind, kann sich Leonhard Haas deshalb immer auf deren Physis verlassen. So auch in den zur Bezirksliga qualifizierenden Relegationsspielen. In vier hochsommerlichen Partien mussten sich die Löwen durchbeißen. Mit einem arg gebeutelten Kader, aber auch mit dem Wissen, dass man körperlich dem Gegner überlegen ist, hievte man sich nach oben. Dort, in der Bezirksliga Ost, ist man nun auch wieder Primus. Betrachtet man die Torstatistik scheint Haas‘ Plan mit hohem athletischen Stellenwert erneut Früchte zu tragen. Nicht selten bissen seine Löwen in den letzten Spielminuten vor Halbzeit- oder Schlusspfiff zu.

 

Nun endlich wartet die wohlverdiente Winterpause, welche die Löwen aufgrund der langen Spielzeit mit Relegationspartien im Sommer auch mehr als nur herbeisehnen. Darauf folgt für sie wieder die Vorbereitungszeit. Natürlich ist dann im Konstrukt TSV 1880 Wasserburg auch COROX wieder mit von der Partie.

 

30. Oktober 2017
Olympische Winterspiele 2018 – COROX und Friedl sind Teil davon!
Olympische Winterspiele 2018 – COROX und Friedl sind Teil davon!

Was für eine Ehre für das Edlinger Therapie-und Trainingszentrum von Hans Friedl. Der Österreichische Skiverband, genauer gesagt dessen Nordische Kombinierer, vertrauen für die Vorbereitung auf die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang in Sachen Therapie und Training auf die Arbeit ihres ‘Hansis‘.

„Diese Zusammenarbeit ist über Jahre gereift. Gegenseitiges Vertrauen wurde geschaffen und gipfelt nun in einer Unsterstützung der Athleten in der Vorbereitung auf eines der größten und wichtigsten Ereignisse in der Karriere eines Wintersportlers – den Olympischen Spiele.“ Hansi Friedl, therapeutischer Tausendsassa, hat derzeit sicherlich reichlich Grund zur Freude. Dass sich ein alpiner Top-Verband wie der ÖSV für seine Dienste entscheidet, ist eine spektakulär große Auszeichnung. Eine Auszeichnung jedoch, die er sich über Jahre hinweg erarbeiten konnte. Seit Jahren sind Jochen Strobl, früher selbst Nordischer Kombinierer im Weltcup sowie Olympiateilnehmer, und Hans Friedl in stetem Kontakt. Spezialfälle, bei denen bisherige Therapieformen scheiterten oder Athleten, denen die letzten Prozentpunkte zum großen Wurf fehlten, waren oft in den friedl’schen Hallen zugegen. Vorteil für Nationaltrainer Strobl und sein Team: das Leistungszentrum der Skispringer und Nordischen Kombinierer befindet sich in Salzburg. Mag heißen, dass eine Zusammenarbeit keine zwei Stunden auseinanderliegt. Nun also wird die Athletenbetreuung intensiviert. Aus gelegentlichen Besuchen soll eine profunde und umfangreiche Olympiavorbereitung werden. Hans Friedl drückt es so aus: „Die Zeit drängt. Die Vorbereitung ist bereits gestartet und wird bis zu den Olympischen Spielen immer aufwändiger. Wir werden egal ob Samstag oder Feiertag, wenn es sein muss sogar 24-Stunden an diesem Projekt arbeiten. Die Chance ist einmalig.“

Dies gilt übrigens nicht nur für die Therapie, sondern auch für Friedls COROX – Training. Vor allem die neuro-funktionalen Trainingsmethoden zeigen bei den österreichischen Kombinierern enormes Potential. „Frühere Stürze oder andere Verletzungen können posttraumatisch Athleten dahingehend beeinflussen, dass sie einfach nicht mehr ihr komplettes Potential ausschöpfen können. Augen-, Gleichgewichts- und Ansteuerungsübungen können deshalb ungeahnte Leistungsschübe freisetzen“, so Michael Pointvogel vom COROX – Team.

Die Medaillenaussichten sind ohnehin sehr gut. Bei der Nordischen Ski-WM im vergangenen Jahr in Lahti konnten sich die ÖSV-Kombinierer bereits über Bronze freuen. Aussichtsreichster Athlet im Kader ist Mario Seidl. Der 24 – Jährige aus dem Pongau wurde letztes Jahr Sechster im Gesamtweltcup, mit etlichen Top-Ten – Resultaten. Sein bestes war ein zweiter Platz. Wo? Natürlich in Pyeongchang! Wenn das kein gutes Omen ist.

28. September 2017
In jedem von uns steckt ein Athlet!
In jedem von uns steckt ein Athlet!

Wie es sich anfühlt von einer Sekunde auf die nächste plötzlich die gesamte Kontrolle über seinen Körper zu verlieren? Wenn Bewegungen nicht mehr möglich sind? Man komplett handlungsunfähig ist? Die Szenerie einer gravierenden Verletzung ist in ungefähr so surreal wie die monochrome Farbigkeit von Joan Miró – doch Traum ist es keiner. Es ist die pure Realität und die kann bekanntermaßen am härtesten sein. Der Körper, den man vor Sekunden noch sein Eigen nennen durfte, ist nämlich plötzlich fremd geworden.

Unsere Praxistür geht tagtäglich mehrere hundert Mal auf und zu. Natürlich kommt niemand, der den Weg zu uns findet, freiwillig. Meist sind die Problemstellen der Rücken, das Knie, die Schulter oder die Hüfte, die wir jedoch mit hoher Wahrscheinlichkeit schnell und zielstrebig wieder beheben können. Manchmal jedoch, öffnet sich die Tür und es kommt einer jener Fälle in unser Therapiezentrum, der uns verblüfft, fasziniert und gleichzeitig nicht mehr schlafen lässt. So auch bei Annette Reiss. Der Tipp eines Bekannten war es, der sie nach mehreren hunderten, unfruchtbaren Therapiestunden von Hannover aus nach Bayern fahren lies. Acht Stunden lang nach Edling, wo sie sich ein Zimmer nahm und ihre ganze Hoffnung in die heilenden Hände von Hans Friedl und seine knapp 50 Mitarbeiter legte. Die letzte Rettung also. Was einem therapeutischen Ritterschlag gleichkommt, ist zugleich auch eine enorme Drucksituation. Natürlich weiß man als Therapeut, wie hoch der Hoffnungsgehalt eines jeden Patienten ist, der einem „seine letzte Chance“ anvertraut. Annette Reiss' Krankheitsgeschichte beginnt vor drei Jahren. Nach einer diffizilen Halbseitenlähmung verliert sie sukzessive die Kontrolle über ihren Körper. Die linke Körperhälfte praktische und faktisch nicht mehr anzusteuern. Nicht mehr die ihrige. Jeder der einmal eine schmerzende Schulter, ein verstauchtes Knie oder eine gebrochene Hand hatte, kann sich – mit dem Faktor einhundert multipliziert – vorstellen, wie seit diesem Zeitpunkt das Leben der 40-Jährigen auszusehen vermag. „Ich hatte leider anfangs das große Pech in eine ganz schreckliche Rehaklinik zu kommen. Über ein Jahr wurde ich dort therapiert, um mir abschließend den absoluten Schlag ins Gesicht abholen zu dürfen, ich müsse mich halt einfach damit abfinden“, so Annette Reiss über die wohl schlimmsten Jahre in ihrem bisherigen Leben.

Herbert Achternbusch sagte einmal einen prägenden Satz: ‘Du hast keine Chance, aber nutze sie.‘ Und nach diesem Motto operierte fortan auch Annette Reiss – sie kämpfte. „Aufgeben war für mich jedoch von Anfang an keine Option. Ich denke, dass vielen Menschen eingeredet wird, sie sollen sich mit ihrer Situation abfinden und sich ihrem Schicksal ergeben.“ Für uns als Team aus Physiotherapeuten, Sportwissenschaftlern und Bürokaufleuten ist ihr täglicher Kampf einfach nur überwältigend. Mit welchem Eifer sie scheinbar belanglose Verbesserungen erstrebte und trotz aller Anstrengung immer dankbar und mit einem Lächeln im Gesicht durch unsere Räumlichkeiten ging, war für uns hemmungslos beeindruckend.

Und führte uns wieder einmal vor Augen, dass in jedem Patienten ein Top-Athlet steckt. Denn egal ob es sich um den Sportler handelt, der sich bei uns auf Olympische Spiele vorbereitet, einen Hobbysportler, der nach seinem Kreuzbandriss vor und nach seiner normalen Arbeit am Comeback schuften muss oder die vielen Annette Reiss' unter uns, die einfachsten Dinge, wie das Schließen der Duschkabine mit der linken Hand, wieder erlernen möchten. Sie alle führen einen Athleten in sich und müssen ihn nach außen kehren, damit sie wieder das tun können, was sie lieben und wofür sie leben.

Annette Reiss ist auf dem besten Weg. Dank der Kombination aus Physiotherapie, Osteopathie und speziell auf sie abgestimmte neuroathletischen Übungen kann sie mittlerweile ihren Alltag immer besser bewältigen. Innerhalb einer Woche konnte die Spastik, mit der sie drei Jahre zu leben hatte und laut Aussage ihr ganze Leben hätte müssen, enorm reduziert. „Meine Familie und meine Freunde sind unfassbar glücklich über meine Fortschritte. Und genau das ist mein Antrieb. Heute habe ich gemerkt, dass ich mittlerweile mein linkes Bein bis zum Oberschenkel anwinkeln kann. Das war vorher ohne der Zuhilfenahme meines rechten Armes unmöglich.“ Sind wir uns mal ehrlich: Genau jene Patienten, denen wir durch große oder auch kleine therapeutische Behandlungen ein neues Lebensgefühl verschaffen können, sind es doch, die uns täglich mit einhundert Prozent Motivation in der Praxis stehen und sie abends geschafft, aber mit einem Lächeln im Gesicht wieder verlassen lassen. Ob es ein Topsportler oder ein ganz normaler Patient aus der Umgebung ist, spielt dabei für uns nicht die geringste Rolle.

Annette Reiss wird im November wiederkommen. An Motivation fehlt es ihr dabei nicht: „Ich freue mich auf November. Ich bin mir sicher, dass ich auch bald meine Finger wieder in Bewegung kommen.“ Liebe Annette, dafür werden wir alles tun – versprochen!

15. September 2017
Warum Lena Bradaric bereits vor der Operation an ihrem Comeback arbeitet?
Warum Lena Bradaric bereits vor der Operation an ihrem Comeback arbeitet?

Lena Bradaric ist eine ebenso talentierte wie erfolgreich Basketballspielerin in der Damenbundesliga und aussichtsreiche Akteurin in der Deutschen Nationalmannschaft. Doch derzeit ist sie schwer verletzt. Mit der Horrordiagnose „Riss des vorderen Kreuzbands“ wartet sie derzeit auf ihre Operation und trainiert.

Warten ist jedoch nichts für die Schlüsselspielerin der Fireballs Bad Aibling. Noch vor dem operativen Eingriff im Münchner OrthoPlus arbeitet sie bereits wieder am Comeback. Vor die Rehabilitation schaltet Firegirl Bradaric quasi eine Prehabilitation.

Macht es denn überhaupt Sinn das Training bereits vor der Operation zu starten?

Kurz und knapp: Ja. Unter dem Terminus Prehabilitation werden gezielte Therapie- Trainingsmaßnahmen kategorisiert, die Sportler und normale Patienten gleichermaßen ergreifen können, um sich noch vor der Operation optimal auf den folgenden Heilungsverlauf vorzubereiten. Hans Friedl, international tätiger Physiotherapeut und als solcher auch Olympiateilnehmer seit 1996, spricht hierbei aus Erfahrung: „Auch wenn es bei vielen immer noch nicht so praktiziert wird wie es möglich und wünschenswert wäre, aber die Prehabiliation, also ein Beginn der Rehabilitation noch vor dem Eingriff, hat erhebliches Potential.“ Wichtig sei dabei, so der Physiotherapeut der Basketball Nationalmannschaft, dass die Trainings- und Therapiemaßnahmen individuell auf die Bedürfnisse des Verletzten und dessen biomechanische Muster abgestimmt seien. In dieser akuten Phase wurde bei Lena Bradaric deshalb unter anderem auch neuronales Athletiktraining verordnet. Also Übungsprogressionen zur Verbesserung visueller, vestibulärer und propriozeptiver Grundlagen. „Unser Ziel ist es, Lena mit dem bestmöglichen Leistungszustand in ihre Operation zu schicken, damit der Operationserfolg anschließend maximiert wird und sie sich schneller wieder erholt.“ Fachleute würden es wohl wie folgt ausdrücken: Die Bedeutung der Prehabilitation für den Erhalt der Muskulatur spielt eine wesentliche Rolle. So kann beispielsweise postoperative Muskelatrophie durch präoperatives Training reduziert werden. 

Rumsitzen und warten – nicht nur physisch, auch psychisch schädlich

Es macht also mehr als nur Sinn, bereits vor dem operativen Eingriff den Comebackplan zu initiieren. Nur rumsitzen und auf den OP – Termin warten ist übrigens nicht nur physisch für den Körper schädlich – sondern auch psychisch. So sieht es auch Lena Bradaric: „Zu Hause sitzen, warten und ständig mit der Verletzung und deren Hergang hadern macht dich irgendwann fertig. Als Hansi mir erklärt hat, dass bereits das Training vor der Kreuzbandoperation wichtig ist, war für mich sofort klar, dass meine Reha noch vor der OP starten muss." Die 22 – jährige Aufbauspielerin hat noch lobende Worte für Hansi Friedl und sein großes Team parat: „Man merkt sofort, dass hier Topsportler aus- und eingehen und Patienten mit schwierigen Diagnosen betreut werden. Hansi hat eine tolle, enorm breit aufgestellte Mannschaft. Ab der ersten Minute habe ich mich hier - physisch und mental - perfekt betreut gefühlt.“ 

04. September 2017
Das Geheimnis hinter COROX!
Das Geheimnis hinter COROX!

Nationalmannschaften, Olympiaathleten, Welt- und Europameister sowie Bundesligaspieler vertrauen in immer größeren Scharen auf unser Athletiktraining namens COROX. Auch Leonie Fiebich – Junioren Nationalspielerin im Basketball – hat sich nach ihrer Kreuzbandverletzung dazu entschlossen, einen Teil ihrer Reha bei uns zu absolvieren.

Wir stellen uns immer wieder dieselben Fragen. Warum kommen immer häufiger Profisportler nach Verletzungen in unser Athletikzentrum? Warum suchen immer mehr Athleten die letzten Prozent in der Performance in unserem Training? Was machen wir mit COROX anders als viele andere? Auch wenn die Antwort für manche ernüchternd klingen mag – eigentlich nichts. Wir haben kein lukratives Zauberelexir, dass unsere Athleten schneller rekonvaleszieren lässt. Im Prinzip haben wir nur zwei Prämissen – die lauten: Individualität und Personaltraining! Und genau die werden bei uns strikt befolgt – selbst wenn die Wahl der Mittel nichts Bahnbrechendes ist.

Verwirrend? Ist es nicht. Zum Verständnis ein Beispiel: Leonie Fiebich ist wohl eines der größten deutschen Talente, die der Deutsche Basketball Bund in jüngster Vergangenheit je hatte. Sie ist noch keine 18 Jahre, ballert jedoch die 2. Damenbundesliga kurz und klein. Die Topteams stehen Schlange. Doch auch Fiebich ist nicht immer vor Verletzungen gefeit. Sie riss sich kurz vor den Finalspielen der Nachwuchsbundesliga das vordere Kreuzband. Schmerzhaft, bitter und traurig – doch vor allem im Leistungssport nicht gänzlich auszuschließen. Leonie entschied sich für eine Reha im Therapie- und Trainingszentrum von Hans Friedl. Dort – 40 Minuten abseits vom Münchner Glamour – ist einzigartig gute Physiotherapie und Athletiktraining unter einem Dach. Selbstverständlich ist es ein immenser Wissensvorsprung, wenn ein international erfolgreicher Physiotherapeut und Osteopath (u.a. Olympia 1996 bis 2016) zunächst den Status Quo der Sportler und anschließend den weiteren Trainingsverlauf vorgibt. Und dennoch werden täglich und unverzüglich die Statusmeldungen aus Therapie- und Training interdisziplinär miteinander verknüpft. Essentiell für das folgende Training. Ab Einheit Nummer Eins wird im 1:1 trainiert. Leider ist Personaltraining mittlerweile beinahe ein Novum, aber es gibt bei uns keine einzige Trainingsstunde, in der der Athlet mit einem Plan oder einem Video auf sich alleine gestellt ist. Korrigierend und motivierend stand das Team auch Leonie Fiebich zur Seite. Qualtität vor Quantität – von vielen gepredigt, jedoch nur von wenigen umgesetzt.

Auch inhaltlich ist die Philosophie von COROX kein Hexenwerk. Man bedient sich Komponenten der Neuroathletik, genauso wie funktioneller Trainingsreize oder klassischem Pilates. Wichtig – und dabei liegt die Herausforderung – ist jedoch das richtige Timing der Trainingsmethode unter Berücksichtigung der Individualität des Sportlers. Bei Leonie waren zunächst neuronale Ansteuerungsprozesse ganz oben auf der To-Do-Liste. Danach kam immer mehr die Dynamik ins Spiel, was schließlich in der Integration der Sportart in der Basketballhalle nebenan gipfelte. Damit man jedoch diesen Prozess durchführen kann, bedarf es etlicher – zugegebenermaßen nicht immer günstiger – Fortbildungsmaßnahmen. Und einem Gespür für die Sportart. Bei uns ist der Gegenüber nämlich selbst jemand der im Leistungssport beheimatet war und deshalb die Athletensprache spricht wie kein Zweiter.

Lange Rede kurzer Sinn. Hiermit legen wir unsere Trainingskonzeption komplett offen. Für Jeden zugänglich. Was man dazu braucht: eine mehr als überdurchschnittlich gute Physiotherapie, Personaltraining zu jeder Zeit der Rehabilitation, Beachtung der individuellen Bedürfnisse des Sportlers, ständiger Drang und Investitionsmut zu Weiterbildungen sowie großflächige Trainingsmöglichkeiten, um auch in der Sportart agieren zu können.

Warum wir es offen darstellen? Weil wir täglich genug Sportler in unserem Athletikzentrum sehen, denen Wochen oder gar Monate in der Sportart „geraubt“ wurden, nur weil in der Vergangenheit zwei simple Prämissen missachtet wurden. Individualität und Personaltraining!

 

23. August 2017
COROX und der Deutsche Basketball
COROX und der Deutsche Basketball

Schnell Laufen, hoch Springen und gleichzeitig eine Pferdelunge besitzen – Basketball ist eine komplexe, wenn nicht gar die komplexeste Sportart, was die Anforderungsprofile an die einzelnen Athleten betrifft.

Immer mehr Vereine haben deshalb erkannt, dass sich ihre Spieler*innen körperlich in absoluter Top-Verfassung befinden müssen, um persönliche und teambezogene Ziele zu erreichen. Ein Paradebeispiel für progressive Trainingskonzeption ist der BC Marburg – letztes Jahr Dritter der Damen-Bundesliga. Trainer Patrick Unger, gleichzeitig auch Trainer der U20 – Nationalmannschaft, kann man getrost als „Nagelsmann“ des Damen-Basketball bezeichnen. Sein Umgang mit den Spielerinnen: Sensationell – sein Verständnis für Prävention, Athletiktraining und innovative Wege: Weltklasse.

Für den Headcoach der Marburger war es deshalb ein logisches Unterfangen mit dem COROX – Team in der Vorbereitung zu kooperieren. Am ersten Trainingstag standen deshalb für sein Team zunächst individuelle, auf jede Spielerin einzeln abgestimmte neuronale Athletikübungen auf der Agenda. „Diese High-Pay-Off-Drills werden die Spielerinnen vor jedem Training und Spiel abspulen. Auch wenn die Übungen auf den ersten Blick einfach erscheinen, haben sie eine enorme Wirkung – Präventiv und in der Performance“, bringt Peter Breitfeld, einer der Athletik-Coaches aus dem COROX – Team, die Relevanz dieser Neuro-Drills auf den Punkt. Nach dieser qualitativen Analyse rückte die Performance in den Vordergrund: 20m-Lichtschranken-Sprint, T-Test, Agilitydrills und Squat Jumps mit Lichtsensorik waren ebenso Bestandteil des Assessments wie ein VO2max – Test zur Bestimmung der Ausdauer. Aufgrund dieser Testergebnisse kann das COROX – Team anschließend Empfehlungen aussprechen, die das Team zusammen mit ihrem Athletiktrainer in die intensive Trainingsarbeit integrieren kann, um in puncto Dynamik nochmals ein neues Level zu erreichen.

In Marburg lief dies sensationell. Nicht nur das Team und der Trainer sind besessen vom Gedanken athletisch – dynamisch noch besser zu werden. Auch die bestehenden Strukturen wie Athletiktrainer und Physiotherapeuten sind offen und enorm progressiv. Und darum geht’s. Es soll keine Arbeit grundlegend verändert werden. Die athletische und physiotherapeutische Betreuung ist in Marburg sicherlich überdurchschnittlich gut. Der Input der COROX – Fachleute, die mit etlichen Teams und Sportlern aus dem internationalen Spitzensport zusammenarbeiten, wirkt in diesem Fall komplimentierend. Das Endprodukt heißt Erfolg. Schließlich hat man in Hessen ambitionierte Ziele und ein einmaliges Basketballprojekt.

 

26. Juli 2017
Die ‘Spartans‘ vertrauen weiter auf COROX Athletiktraining!
Die ‘Spartans‘ vertrauen weiter auf COROX Athletiktraining!

Die Sommerpause – oder mit Anglizismen ausgedrückt: die Off-Season – ist für Basketballspieler lang. Rund drei Monate haben Basketballspieler im Sommer die Gelegenheit ihren geschundenen Körpern Ruhe und Regeneration zu gönnen. Athleten anderer Sportarten werden diese wohl sogar als unverschämt lang deklarieren. Was man dabei jedoch zumeist außer Acht lässt, ist die Tatsache, dass Basketballspieler im Winter keine oder maximal nur wenige Tage Pause ihr Eigen nennen dürfen.

Danach, meist ab Mitte oder Ende August, starten semiprofessionelle Basketballteams für gewöhnlich in die Vorbereitung (Pre-Season), um sich nach und nach die nötige Wettkampfhärte für die folgende Spielzeit zu holen. Manchmal obliegt diese Aufgabe dem Trainerteam, manchmal einem Physiotherapeuten, manchmal niemanden. In Rosenheim ist das teilweise anders. Hier wird in der Vorbereitung auf die anstrengende Saison in der 1.Regionalliga nichts dem Zufall überlassen. Bei den ‘Spartans‘ vertraut man auf COROX Athletiktraining. Eine perfekte Ergänzung einerseits, eine naheliegende Lösung auf der anderen Seite. Schließlich spielen mit Peter Breitfeld und Jguwon Hogges zwei Athletik-Coaches aus dem Friedl – Team auch an der Mangfall Basketball.

Für Alle, die nun etwas genauer wissen wollen, wie eine Trainingszusammenarbeit mit COROX aussieht, folgt nun eine etwas detaillierte Aufstellung:
Primär ist zu sagen, dass es den One-fits-All – Ansatz, also eine festgelegte Trainingsstrategie, die auf viele weitere Teams einfach mulitpliziert wird, auf diesem Niveau und in einer Zusammenarbeit mit dem Athletiktraining von COROX nicht gibt. Zunächst gilt es Schwachstellen durch Testungen zu eruieren. Beim Basketball sprechen wir von aufwändigen Performance Tests (Sprinttests mit Lichtschranken, Sprungtests mit OptoGait Lichtmessplatten und VO2max – Tests mit spezieller Software), detaillierten Bewegungstests (z.B. FMS – Diagnosen) und neurophysiologischen Testreihen. Nach diesen Tests wird die Strategie – und das ist ein nicht zu unterschätzendes Rädchen im Gesamtkonstrukt einer optimalen Vorbereitung – in Absprache mit dem Trainerteam festgelegt. In Rosenheim beim SBR funktioniert dies einwandfrei. Trainer Mario Knezevic und sein Co Stephan Hlatky kommunizieren viel und offen mit dem Athletikteam, äußern Wünsche und geben genau das wieder, was ihnen an ihrem Team auffällt. Nach diesem Status quo finden die eigentlichen Einheiten statt. Einmal pro Woche wird der Fokus auf die im Basketballsport essentiellen Schnelligkeitskomponenten gelegt. Schnelles Loslaufen, funktionierende Richtungswechsel, großes Potential in der Wahrnehmung sind dabei die Erfolgsbausteine. An weiteren zwei Einheiten wird viel präventive und athletische Grundlagenarbeit betrieben. Stabilität in Rumpf, Schulter und Beinachse sind dabei ebenso im Fokus wie die nötige Mobilität und Beweglichkeit. Außerdem erhält hier auch ein neurologischer Ansatz Einzug in die Trainingsarbeit. Augen, Gleichgewicht und Kontrolle über die einzelnen Gelenke sind für Sportler elementar wichtig und leistungsfördernd.

Michael Pointvogel, Koordinator der Trainingsphilosophie von Hans Friedl, sieht die Zusammenarbeit mit den sympathischen Basketballern aus Rosenheim als echte Bereicherung: „Es macht einfach unfassbar Spaß mit Sportlern zusammenzuarbeiten, denen die Gier nach Verbesserung in jedem einzelnem Training anzusehen ist. Es ist der optimale Nährboden für Erfolge und Verletzungsprophylaxe. Dann läuft unser System, welches natürlich auch abhängig von einer guten Zusammenarbeit mit den Trainern und Sportlern ist, nämlich wie ein gut geölter Motor.“

18. Juli 2017
Vorbereitung unserer Nationalspielerinnen – individuell und spezifisch!
Vorbereitung unserer Nationalspielerinnen – individuell und spezifisch!

Hermann Paar ist seit März der neue starke Mann im Deutschen Basketballbund. Der 63-jährige Cheftrainer des Bundesliga-Spitzenteams der Saarlouis Royals ist nämlich zugleich zuständig für die Basketball-Nationalmannschaft der Damen. Genau deshalb führte ihn auch einer seiner ersten Wege als Nationaltrainer nach Edling zum Therapie-und Trainingszentrum von Hans Friedl, dem leitenden Physiotherapeuten der Nationalspielerinnen sowie dem Kopf der Trainingskonzeption COROX, welche viele Sportlerinnen im athletischen Bereich durch individuelles Personaltraining in der Vorbereitung unterstützt.

Svenja Brunckhorst (mittlerweile Cavigal Nice), Katharina Fikiel (TSV Wasserburg), Birte Thimm (TK Hannover) und Meggie Skuballa (Nantes) – sie alle vertrauen auf die Expertise der Athletikprofis. Bei Birte Thimm, die nach ihrem Anriss des hinteren Kreuzbandes ein sensationelles Comeback feierte, stehen viele neurologische Ansteuerungsprozesse über Augen und Gleichgewicht im Mittelpunkt der Trainingsarbeit. Auch Meggie Skuballa verbrachte nach ihrer Knieverletzung die Rehazeit in Edling. Seitdem arbeitet sie enorm fokussiert an der Beinachse und deren Koordination. Katha Fikiel greift natürlich auch aufgrund der räumlichen Nähe auf die Trainingskonzeptionen von COROX zurück. Sie spielt in Wasserburg und auch wenn Hans Friedl und sein Team in der Physiotherapie und dem Athletiktraining nicht mehr Teil des Funktionsteams der Innstädterinnen sind, stehen die Türen selbstverständlich für die Spielerinnen weiterhin offen. Die vierte im Bunde ist die Kapitänin der Nationalmannschaft persönlich. Svenja Brunckhorst, frisch ausgestattet mit ein Vertrag beim französischen Erstligisten Cavigal Nice, bereitet sich dieser Tage intensiv im Personaltraining auf die neue und spannende Herausforderung vor.

Besonders wertvoll, so Bundestrainer Hermann Paar, sei für ihn die einwandfreie Kommunikation. Jeder Vorbereitungsgedanke der Säulen des Deutschen Damenbasketballs wurden mit ihm durchgesprochen und abgestimmt. Dazu bekam jede Spielerin einen Scouting-Report mit Stärken-/ Schwächen-Analyse, Trainingssteuerung und einzelnen Übungsinhalten. Darüber hinaus wurden die Nationalspielerinnen Videos aus der COROX – Mediathek versorgt.

Was für den deutschen Bundestrainer „ein perfekter Schritt für die athletische Betreuung von Leistungssportlern“ war, ist für das Team von Hans Friedl eine elementare Zusatzleistung. „Unsere Therapie und natürlich auch das individuelle 1:1-Training wirken im langfristigen Prozess noch nachhaltiger, wenn unsere Sportler eigenverantwortlich und fortwährend an den aufgedeckten Schwächen arbeiten“, so Hans Friedl.

30. Juni 2017
Le Tour de France - ein Mythos
Le Tour de France - ein Mythos

Die Tour de France 2017: Das sind 3.540 Kilometer, 21 Etappen und unsäglich viele Berge - sie verlangt den Fahrern körperlich sowie mental alles ab. Auf den Punkt gebracht: Es ist das bedeutendste Radrennen der Welt. Hier werden Helden geboren und Titelaspiranten landen hart auf dem Boden der Tatsachen.

Am Samstag ist es nun soweit. Die 104. Jagd auf das gelbe Trikot startet in Düsseldorf. Mit dem Schweizer Rennteam Katusha – Alpecin geht auch eine Equipe an den Start, die auf das Athletikprogramm von COROX und die heilenden Hände von Hans Friedl vertraut. Mit erstklassigen Erfolgsaussichten.

Seit Dezember bereitete man sich vor. Und auch wenn die langen und harten Trainingscamps natürlich für die gesamte Radsportsaison mit den belgischen Klassikern, dem Giro d’Italia oder der Vuelta Espana galt, hatten die Fahrer damals sicherlich bei jeder 5-stündigen Intervalleinheit oder bei jeder COROX – Einheit zur unchristlichsten Zeit um 7Uhr morgens ein großes Ziel vor Augen: Le Tour de France 2017.
Beste Aussichten auf den großen Wurf hat dabei sicherlich Tony Martin. Der Deutsche, seit dieser Saison bei Katusha – Alpecin, gilt als Experte fürs Zeitfahren. Immerhin wurde er 2016 in dieser Disziplin Weltmeister. Mit dem Prolog am Samstag in Düsseldorf scheint für Martin alles angerichtet zu sein. Er selbst gibt sich in den letzten Wochen gegenüber der Öffentlichkeit sehr entspannt und dennoch hochkonzentriert.
Immer dann, wenn Sprintqualitäten gefragt sein könnten, ist der Norweger Alexander Kristoff der Mann im Team Katusha. Er verfügt über den nötigen „Punch“, um sich Sprintsiege zu sichern.
In seinem Schatten wächst jedoch derzeit auch der junge Rick Zabel zum künftigen Top-Sprinter heran. Der Name Zabel ist in puncto grünes Trikot – also jenes, des besten Sprinters – hinlänglich bekannt. Rick ist Erik Zabels Sohn. Sprintqualitäten liegen also in der DNA.
Interessant für das COROX – Team wird auch das Abschneiden von Marco Haller. Vor knapp zwei Monaten zog er sich eine Fraktur des Schlüsselbeins zu. Im friedl’schen Therapiezentrum in Edling wurde er nach seiner Operation innerhalb kurzer Zeit wieder schmerzfrei und fit gemacht.

Die Tour de France 2017 wird erneut ein absolutes Mega – Event. Mit Hansi Friedl, der die Athleten vor Ort therapeutisch betreut und COROX, das für die optimalen körperlichen Voraussetzungen zu sorgen hatte. Michael Pointvogel, mitunter zuständig für das Marketing der Trainingsphilosophie, bewertet das bevorstehende Event mit einer Portion Demut: „Es ist das Championsleague – Finale des Radsports. Für uns ist es eine unwahrscheinliche Ehre mit unserem Training und Hansis Therapie Teil davon sein zu dürfen. Nicht nur die Fahrer, auch wir haben viel investiert, damit die Tour de France 2017 für das Team Katusha – Alpecin eine erfolgreiche wird.“

 

22. Juni 2017
Review: Was aus den COROX – Teams wurde?
Review: Was aus den COROX – Teams wurde?

Der Liste jener Mannschaften, die in der vergangenen Wintervorbereitung auf das Athletikprogramm von COROX vertrauten war stattlich: TSV 1860 Rosenheim, SV Wacker Burghausen, SB DJK Rosenheim, SG Reichertsheim Ramsau, TSV 1880 Wasserburg, DJK Edling, SV Amerang, DJK Griesstätt, SV Tattenhausen.

Seit wenigen Wochen sind die Spielzeiten in Deutschlands diversen Fußballligen nun Geschichte. Spielzeiten, die den Akteuren körperlich sowie mental alles abverlangte, gingen zu Ende. Während sich die Teams nun in die wohlverdienten Ferien verabschieden durften, wird es für das COROX Team Zeit zu reflektieren. Eine ehrliche Bewertung, welches Team bzw. welcher Spieler durch athletische Grundlagenarbeit beeinflusst werden konnte - positiv wie negativ!

Das beste Fußballteam, welches nach den COROX-Prämissen schuftete, war der TSV 1860 Rosenheim. Die Verletzungsbilanz ein Hingucker, die Ergebnisse eine Sensation. Als Neunter beendete der Liga-Neuling eine tolle Spielzeit. Lediglich Georg Lenz musste mit einer Sprunggelenksverletzung gen Saisonende drei Spiele pausieren. Ansonsten gab es keinerlei Muskelverletzungen oder andere Ausfallzeiten.

Ebenfalls in der Regionalliga verwurzelt ist der SV Wacker Burghausen. Nach einer tollen letzten Spielzeit (2. Platz) schaffte man in dieser Spielzeit lediglich einen – für die Fans des ehemaligen Zweitligisten wohl enttäuschenden – zehnten Tabellenplatz. Nach anfänglichen Schwierigkeiten im präventiven Verletzungsbereich, wurde mit Unterstützung des Trainerteams ein kurzes Kraft- und Mobilitätstraining fest in die tägliche Trainingsarbeit integriert. Danach sanken verletzungsbedingte Ausfallzeiten und vor allem bewegungsindizierte Verletzungen deutlich.

Mit Reichertsheim, Wasserburg, Edling und Amerang vertrauten gleich vier Mannschaft aus der näheren Umgebung den Athletikspezialisten. Die SG Reichertsheim Ramsau war dabei das absolute Vorbild. Fleiß und Motivation waren bei einer Trainingsbeteiligung von mindestens zwanzig Spielern überdurchschnittlich ausgeprägt. Die logische Folge: Der Aufstieg in die Bezirksliga. Das Besondere an diesem Aufstieg war wohl die Tatsache, dass sie in den drei Jahren zuvor denkbar knapp und undankbar jeweils an der Relegation scheitern mussten.
Auf der Zielgerade der Saison konnten die Reichertsheimer die Wasserburger Löwen noch ein- und sogar überholen. Doch auch für den TSV 1880 Wasserburg wurde es letztlich noch eine erfolgreiche Spielzeit. Im Relegationsmarathon sicherten sie sich dank taktischer und körperlicher Dominanz das begehrte letzte Aufstiegsticket, um welches sich vier Teams duellierten.

Zwei Ligen höher – sprich in der Landesliga – musste der SB DJK Rosenheim in die Relegationspartien gegen den drohenden Abstieg. Vielleicht konnte auch hier das athletische Konzept von COROX einen kleinen Beitrag für den umjubelten Klassenerhalt leisten.

Oft zu kurz gelobt wird wohl die Saison des SV DJK Edling. Mit der besten Rückrunde aller Kreisligateams durfte man – nach punktemäßig enttäuschender Vorrunde – mehr als frühzeitig den Nicht-Abstieg zelebrieren.
Etwas später, jedoch auch noch rechtzeitig, feierte auch der SV Amerang den Nicht-Abstieg, da sie sich vor allem gegen direkten Konkurrenten  wichtige Zähler sichern konnten.

Zweimal hinschauen muss das COROX Team beim DJK Griesstätt. Auf Tabellenplatz fünf der Kreisklasse in die Winterpause verabschiedet, konnte letztlich nur der zehnte Rang in der Endabrechnung realisiert werden. Nun gilt es die aufgetretenen Verletzungen zu analysieren und daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen, um künftig die eine oder andere Stellschraube für ein verbessertes Feintuning zu drehen.

Solide hingegen war die Saison des SV Tattenhausen. Der A-Klassist und somit die am niedrigsten agierende Mannschaft war ein puncto Motivation und Trainingseifer absolut vorbildlich und für das komplette COROX Team eine absolute Bereicherung.

Summa summarum lässt sich konstatieren, dass auch die Spielzeit 2016/17 für alle Mannschaft, die auf das Trainingskonzept von COROX vertrauten, eine erfolgreiche war. Zwei Teams stiegen auf; Vier Wackelkandidaten hielten die Klasse; Drei Mannschaften sicherten sich einen soliden Mittelfeldplatz.

Ein weiterer Beweis dafür, dass die Arbeit der COROX – Trainer durchaus erfolgsversprechend ist.

Wollen auch Sie oder Ihr Verein in der Winterpause eine professionelle Trainingsarbeit realisieren, dann melden Sie sich einfach unter 08071/50950 oder per Email an info@corox.de!

 

13. Juni 2017
Angewandte Neurophysiologie – Trend oder Essential?
Angewandte Neurophysiologie – Trend oder Essential?

Der Begriff der angewandten Neurophysiologie – respektive deren geschützte, deutsche Bezeichnung „Neuro-Athletik“ – ist mittlerweile ein im Leistungssport fest verankerter und ziemlich trendiger Begriff.

Viele Bundesliga-Profis, NBA – oder NFL – Spieler sowie Olympioniken vertrauen immer häufiger auf den neurophysiologischen Ansatz, welcher grundsätzlich besagt, dass im Zentralen Nervensystem (ZNS), also in unserem Gehirn, jedwede Bewegung ihre Initiierung findet. Genau deshalb liegt es in diesem Ansatz auch im Mittelpunkt der Trainingsarbeit – sozusagen reine Kopfsache.
Am einfachsten beschrieben wird diese Trainingsmöglichkeit im Vergleich mit einem Rennauto. Bei einem Rennwagen werden Teile wie Reifen, Schaltung, Karosserie usw. um den Motor herum konzipiert. Obwohl alle diese Teile wichtig sind, ist es letztlich der Motor, der über Sieg oder Niederlage entscheidet.
Das gleiche gilt für den Menschen. In unserem Organismus ist das Gehirn der Motor einer jeden Bewegung. Ist dort etwas – egal ob groß oder klein – im Argen, ist unser gesamtes Konzept nicht mehr maximal leistungsfähig. Die Folgen: Schmerzen, ständige Verletzungen, keine maximale Leistungsfähigkeit.

Auch bei uns im Trainingszentrum finden immer mehr Sportler eine Heimat, die ihre tägliche Trainingsarbeit mit unserem neurologischen Input verfeinern wollen.
Optimale Ansteuerungsprozesse, Beweglichkeit der Augen, maximale Gleichgewichtsfähigkeiten sind dabei Prämissen und Trainingsziele, die einen Sportler in vielerlei Hinsicht besser machen und ihn in erster Linie vor Verletzungen schützen.

Das wohl fundierteste Fort- und Ausbildungsprogramm bietet der Amerikaner Dr. Eric Cobb und sein Team von Z-Health an. Sie sind seit vielen Jahren auf das Thema der „Neuroathletik“ spezialisiert und bieten Fortbildungsreihen u.a. in New York, Phoenix und Kopenhagen an. Dieses zeit- und kostenintensives Schulungsprogramm durchlaufen aktuell unsere Sportwissenschaftler Pieter Grimm und Peter Breitfeld. Beiden waren in der vergangenen Woche in Kopenhagen (Dänemark) und konnten sich dort erneut mannigfaltige Trainingsinputs holen.

Doch nun zur Eingangsfrage: Ist Neuro-Training wichtig? Darauf antworten wir mit einem dicken JA. Jede unserer Bewegungen geht vom Gehirn aus bzw. wird von ihm gesteuert. Deshalb ist ein qualifiziertes Training in diesem Segment unabdingbar. Aber nur – und das ist das Entscheidende – wenn der Trainer weiß, wovon er spricht und hochkomplexe Zusammenhänge auch richtig deuten kann. Genau diese Inhalte werden von Dr. Eric Cobb vermittelt – auf charmante und interessante Art und Weise.
Und genau das hoffen auch wir unseren Patienten (Sportlern als auch Nicht-Sportlern) in all unseren Trainingseinheiten vermitteln zu können.

02. Juni 2017
„Alles zu seiner Zeit.“
„Alles zu seiner Zeit.“
Mit Hansi Friedl verliert der Wasserburger Basketball eine Persönlichkeit.
Die Basketball-Bundesligasaison ist nun seit wenigen Wochen und dem Sieg der Wasserburgerinnen über Keltern Geschichte. Erwartungsgemäß und hochverdient wurde der TSV 1880 Wasserburg zum elften Mal Deutscher Meister und zum achten Mal Deutscher Pokalsieger.
Nun geht es für die Spielerinnen, die auch in dieser Saison Großes leisteten, in den wohlverdienten Sommerurlaub, ehe es Anfang September wieder mit höchster Disziplin an die Vorbereitung auf die neue Spielzeit geht. Auf eine Konstante, die seit knapp 20 Jahren dem Basketballverein ehrenamtlich treu war, wird der TSV jedoch künftig verzichten müssen: Hansi Friedl. Der Wasserburger Physiotherapeut und Osteopath zog sein Engagement bereits Ende März zurück und wird in Zukunft auch nicht mehr Teil des Funktionsteams sein. „Natürlich ist es kein leichter Abschied. Jeder, der so lange in einem Verein aktiv war, wird mir beipflichten. Zu bestimmten Personen baut man mit der Zeit mehr als nur einen beruflichen Kontakt auf. Deshalb war dieser Schritt lange und wohl überlegt“, reminisziert Friedl. Auch dank seiner optimalen medizinischen Betreuung schaffte der TSV Wasserburg seine Ausfallzeiten auf teilweise ein(!) Spiel pro Saison zu senken. Ein Wahnsinnswert, der auch von der Berufsgenossenschaft für Profisportler mit dem „Präventionspreis Sport 2016“ prämiert wurde.
Über das „warum“ hält sich der Physiotherapeut etlicher Top-Sportler hingegen bedeckt. „Ich will und werde mich nicht negativ über die Geschehnisse des letzten Jahres äußern. Es ist doch noch so langer und optimaler Zusammenarbeit viel schöner, sich die positiven Ereignisse ins Gedächtnis zu rufen.“ Und davon gibt es zuhauf: Die oben erwähnten Meisterschaften und Pokalsiege natürlich; aber auch die millimetergenaue Zusammenarbeit mit Basti Wernthaler und Hans Brei. Hansi Friedl wird definitiv eine Lücke im TSV – Funktionsteam hinterlassen. Die Fußstapfen für die Nachfolger sind wohl alles andere als klein. So war es beispielsweise nicht unüblich, dass Spielerinnen um elf Uhr abends oder am Sonntagmorgen in den Friedl’schen Hallen kurzfristig versorgt wurden.
Für alle deutschen Nationalspielerinnen im Kader gibt es jedoch ein dickes Trostpflaster. Denn Friedl ist weiterhin Chef-Physio im Team der Nationalmannschaft und somit weiterhin Ansprechpartner Nummer Eins im medizinischen Bereich. Dass es dem Tausendsassa nun ohne Bundesliga – Basketball langweilig werden sollte, ist ausgeschlossen. Neben der Nationalmannschaft im Basketball betreut er und seine erfahrenen Physiotherapeuten mittlerweile auch das Profi – Radteam Katusha-Alpecin, den Bund Deutscher Radfahrer, den SV Wacker Burghausen und den TSV 1860 Rosenheim im Fußball, den SB DJK Rosenheim im Basketball sowie die deutschen Olympia – Athleten. Ein recht bekanntes Profi-Team soll noch dazukommen. Friedl dazu: „Alles zu seiner Zeit.“ Wie wahr.
16. Mai 2017
Nächst step: COROX zieht es in die USA
Nächst step: COROX zieht es in die USA

Das Trainingssystem von Hansi Friedl betreut Myriaden von Sportlern. In Deutschland sind dies beispielsweise Weltmeister und Olympiasieger im Radsport, zahlreiche Fußballprofis, die Damen-Nationalmannschaft im Basketball, Volleyballteams, und viele mehr.

Step-by-step und mit aufopferungsvoller Arbeit über Jahrzehnte gelang den Trainingsexperten aus dem beschaulichen Edling der begehrte Einstieg in das „internationale Geschäft“. Seit vielen Jahren betreut man exklusiv mit dem Schweizer Radteam Katusha – Alpecin eine Mannschaft, welche weltweit operiert – mit internationalen Athleten und einem globalen Sportnetzwerk. Zudem verliehen auch Profisportler aus den angrenzenden Nachbarstaaten Österreich (Nordische Kombinierer), Schweiz (Radrennfahrer) und Italien (Skispringer) dem Trainingskonzept sukzessive den Hauch von Global Playing.

Nun geht die Reise weiter. Nächster Schritt: die Vereinigten Staaten von Amerika. Genauer gesagt, der Golden State Kalifornien. Der flächenmäßig drittgrößte und bevölkerungsreichste Bundestaat im Westen des Landes ist wie gemahlen für perfektes Athletiktraining unter perfekten Bedingungen. Jguwon Hogges, Basketballprofi aus dem COROX – Team und gebürtiger Kalifornier, übernimmt ab sofort die Athletenbetreuung vor Ort. En detail bedeutet vor Ort die Stadt Adwater, zirka eine Stunde von San Francisco und zwei Stunden von Los Angeles lokalisiert. Auf Hogges warten in den nächsten sonnigen Monaten etliche Personal Trainings, Basketballcamps, College- und High-School – Teams sowie eine ambitionierte Fußballmannschaft. Und, und damit schließt sich dann auch der Kreis eines funktionierenden internationalen Netzwerkes, das Radteam Katusha – Alpecin, welches ein der AMGEN Tour of California um Siege fährt.

In den nächsten Wochen können sich alle interessierten Leser mit diesem Blogg auf dem Laufenden halten. Auch in den sozialen Kanälen Facebook und Instagram kann man sich durch spannenden und lustige Hintergrundstorys mehrmals wöchentlich informieren.

Natürlich – und der Gedanke allein macht uns bereits neidisch – können alle Sportler und Mitglieder der COROX – Family, die ihre Ferien an Amerikas Westküste verbringen möchten, ihren Aufenthalt mit COROX – Training verklären.

 

11. April 2017
Therapie- und Trainingszentrum Hans Friedl: Ein Ort der Begegnung!
Therapie- und Trainingszentrum Hans Friedl: Ein Ort der Begegnung!

Die Regionalliga Bayern ist Deutschlands 4. Liga. 18 Team kämpfen darin Woche für Woche um sich überregional mit ansprechenden Leistungen zu präsentieren. Namhafte Vertreter wie beispielsweise die Amateurteams vom FC Bayern München, FC Augsburg, FC Ingolstadt, TSV 1860 München, die unter Profibedingungen trainieren, konkurrieren mit semi-professionell organisierten und aufs Ehrenamt gestützte Mannschaften aus Buchbach, Rosenheim oder Memmingen.

Eine Sache eint jedoch beinahe fünfzig Prozent aller Teams: ein Therapie- und Trainingszentrum im beschaulichen Edling – dem Zentrum von Hans Friedl. Dazu sei gesagt, dass in diesem Apparat knapp 45 Physio- und Sporttherapeuten arbeiten und 35 Behandlungskabinen sowie fünf riesige Trainingsräume beheimatet sind. Auch Hansi Friedl selbst ist im Hochleistungssport kein Unbekannter. Er ist Chef-Physio beim Deutschen Basketballbund, vom Elite-Radteam Katusha Alpecin und betreut das Deutsche Olympiateam seit 15 Jahren bei den Olympischen Sommerspielen.

Und dennoch ist es immer wieder interessant, dass Fußballspieler, die normal mit erbitterter Kampfeslust am Wochenende miteinander die Klingen kreuzen unter Woche schiedlich-friedlich nebeneinander auf der Wartebank sitzen und sogar miteinander zu scherzen bereit sind.

Die Spieler kommen dabei vom TSV 1860 Rosenheim, dem SV Wacker Burghausen, dem TSV Buchbach, dem VfR Garching, dem 1.FC Nürnberg II, der SpVgg Unterhaching, dem TSV 1860 München II und dem FC Bayern München II.

Man kennt und respektiert sich. Für Friedl eine Selbstverständlichkeit: „Uns als überregionales Therapie- und Athletikzentrum ist es egal, von welcher Mannschaft die Sportler sind. Für alle gilt hier doch nur so fit wie möglich zu werden. In den direkten Duellen bleiben wir diplomatisch neutral.“ 

01. April 2017
Der Ball rollt auch in den regionalen Ligen wieder!
Der Ball rollt auch in den regionalen Ligen wieder!

„Und jetzt kommt noch ein Cooper-Test!“. Jedem, wirklich jedem Fußballspieler stehen schon beim bloßen Lesen dieses Satzes die ordentlich drapierten Haare zu Berge. Diese Kampfansage des Trainers - zumeist in der Vorbereitungszeit ausgesprochen und mit leicht hämischem Gesichtsausdruck garniert - trifft viele Amateursportler tief ins Mark.

Den A-Jugendlichen rutschen beim Gedanken an die kommenden zwölf Minuten die bis übers Knie hinaufgezogenen, weißen Stutzen in tiefste Sphären und die erfahrenen Haudegen, früher haben sie meist sogar höherklassig gespielt, stoppen ihr obligatorisches Hüftkreisen, auf das sich deren “Warmmachen“ beruht.

Ob Cooper-Test, Spinning-Einheit oder Krafttraining - Fakt ist, dass in Bayerns Amateurligen vor allem während der Vorbereitungszeit äußerst unterschiedlich gearbeitet wird. Vielleicht kann man hier im Groben ähnlich differenzieren, wie zwischen modernen Laptop-Trainern und jenen der alten Schule, wobei keineswegs vorab die eine Vorgehensweise pauschal schlechter als die andere gemacht werden soll. Auch wenn man einerseits nicht verschlafen sollte mit der Zeit zu gehen und am Puls der Dinge zu bleiben, muss man andererseits auch nicht jeden noch so "außergewöhnlichen" Trend mitmachen. Am Ende hat ja bekanntlich immer der Coach Recht, der seine Spiele gewinnt.

Es sind nur sehr unterschiedliche Trainingsauffassungen, die selbstverständlich beide erfolgversprechend sein können. Über eine Tatsache herrscht indes Klarheit im Profi- wie im Amateursport: im Winter wird nicht nur der Beachbody, sondern auch der erfolgreiche Fußballer gemacht. Hier werden nämlich die Grundlagen für die restliche, entscheidende Spielzeit geschaffen. In diesen ungefähr 15 Begegnungen wird über Aufstieg, Abstieg oder die goldene Ananas entschieden.

Manche Vereine legen das “Fitmachen“ ihrer Spieler in die Hände externen Partner. Dies können sowohl ortsansässige Fitnessstudios sein, die ihre Hilfe anbieten, als auch Physiotherapeuten. Viele Vereine aus der Beinschuss-Region – höherklassig zum Beispiel der TSV 1860 Rosenheim und der SV Wacker Burghausen (wir berichteten) – vertrauen auf die Athletiktrainer des Corox-Teams vom Therapie- und Trainingszentrum Hans Friedl in Edling, die sich seit über 20 Jahren mit der Fitness von Profisportlern befassen und aktuell etliche Olympiaathleten und Bundesligaspieler betreuen.

Doch auch viele der "Kleineren" wollen mittlerweile nach dieser vielversprechenden Methodik trainieren. Auch der DJK Edling, der TSV 1880 Wasserburg, der SV Amerang, der DJK SV Griessätt, die SG Reichertsheim-Ramsau und der SV Tattenhausen. Sie alle sind ehrgeizig - und wollen unabhängig von der Spielklasse eine topfitte und gesunde Truppe in die Restspielzeit schicken.

Thomas Masberg, Goalgetter des SV Tattenhausen, knüpfte nach seiner Knieverletzung und der anschließenden Reha in Edling den Kontakt - und das mit klaren Vorstellungen: „Wir sind sehr froh, dass es für uns diese Möglichkeit gab, unsere Vorbereitung zu erweitern und zu optimieren. Jede Einheit ist ganz spezifisch auf die Bedürfnisse eines Fußballers ausgelegt und schafft so eine optimale Basis für die restliche Spielzeit." Obwohl der Umfang ganz schön schlaucht, hält er große Stück auf das Konzept: "Auch wenn die einzelnen Trainingsstunden sehr intensiv sind, werden wir als Team enorm davon profitieren. Eine verbesserte Verletzungsprophylaxe, gepaart mit deutlich mehr Kraft und Spritzigkeit, können wir hoffentlich in den verbleibenden Spielen in Punkte umsetzen.“

Auch Thomas Kasparetti, Trainer des SV Amerang, verspricht sich viel vom Athletiktraining seiner Kreisliga-Kicker: „Mit den fußballspezifischen Trainingseinheiten haben wir nicht nur die Grundlagen für die intensive Saisonvorbereitung geschaffen, sondern gleichzeitig das individuelle Verletzungsrisiko merklich nach unten geschraubt. Ein Faktor, den man gerade in kleineren Vereinen, die keine großen Kader zur Verfügung haben, nicht hoch genug bewerten kann. Hierfür sind wir insbesondere den beiden Experten Michael Pointvogel und Leo Haas für die Betreuung sehr dankbar. Man merkt bei der Zusammenarbeit sofort, wie sich die Trainer in die Sportler instinktiv hineinversetzen können. Das Training mit ihnen ist mittlerweile fester Bestandteil in unserer Trainingsarbeit geworden - und wir freuen uns jetzt schon auf die nächsten Einheiten im Therapie- und Trainingszentrum.“

Doch ganz egal ob ein professionelles Trainingssystem, ein Fitness-Studio oder eine Praxis für Physiotherapie - entscheidend ist das Verständnis für die Relevanz einer strukturierten und optimalen Vorbereitung. Das sieht auch Michael Pointvogel so, der das ehrgeizige Projekt von Corox koordiniert: „Natürlich ist unser System aufgrund der ellenlangen Erfahrung mit Teilen der Besten der Besten relativ einmalig und sehr zielführend, wenn man sich nur die jüngsten Erfolge unserer Athleten im Fußball oder bei Olympia betrachtet. Bevor jedoch in der Vorbereitung immer nur nach dem Motto ‘viel hilft viel‘ vorgegangen wird, sollte man sich als Verein einen neuen Input holen. Das kann dann auch bei guten Physios oder Personal Trainern sein - Hauptsache die Spieler werden fit und bleiben gesund!“.

Bleib uns immer noch, die Frage des guten alten Cooper-Tests zu klären: Trainingswissenschaftlich gesehen ist er wohl eher zur Willensschulung als für Rückschlüsse auf die Kondition der Spieler zu verstehen - und deshalb sicher nicht zu einhundert Prozent für ein modernes Fitness-Training im Fußball geeignet. Sofern er jedoch einerseits die Stutzen der dutzenden Youtube-Ronaldinhos vielleicht ein klein wenig nach unten verschiebt und andererseits den alten Haudegen aufzeigt, dass neben dem Hüftkreisen noch weitere Aufwärmübungen existieren, hat er wohl durchaus seine Daseinsberechtigung.

02. März 2017
Der Ball rollt wieder!
Der Ball rollt wieder!

Wenn das Thermostat klirrend kalte -10 Grad Celsius anzeigt, der Boden tiefer gefroren als der örtliche Weiher ist und das Spielgerät mehr holpert als es rollt, dann ist der Fußball endlich wieder aus seinem Winterschlaf erwacht. Während die Amateurteams noch den einen oder anderen freien Tag zur Regeneration der Weihnachtstage – respektive ihrer kulinarischen Köstlichkeiten – genießen dürfen, wurden die regionalen Spitzenteams aus Rosenheim, Burghausen und Buchbach bereits wieder zum Trainingsauftakt zitiert. 

Ausdauer. Kraft. Schnelligkeit. Um diese Kernkomponenten drehen sich Vorbereitungsperioden zumeist. Nebenher sollen noch taktische und technische Grundlagen verfeinert werden. Den Trainern stehen dafür im Durchschnitt maximal fünf Trainingswochen sowie manchmal ein Trainingslager zur Verfügung. Eine Mammut – Aufgabe, die – sofern man nicht im professionellen Sport eingegliedert ist – nahezu unmöglich zu sein scheint. Muss man also Abstriche machen? Sich folglich entscheiden, ob der Fokus mehr auf die Ausdauer oder mehr auf die Schnelligkeit gelegt wird? 

Profis, die dies wissen müssen, sind die Athletiktrainer des COROX – Teams in Wasserburg und Edling. Seit mehr als 20 Jahren betreuen Hans Friedl und sein knapp 40 – köpfiges Team Spitzensportler aus aller Welt und bereiten diese auf Olympische Spiele, Bundesligaspielzeiten oder Weltmeisterschaften vor. Auch der TSV 1860 Rosenheim und der SV Wacker Burghausen vertrauen auf deren Arbeit.

Leo Haas, früher selbst sehr erfolgreicher Fußballprofi in Augsburg, Fürth und Rostock, ist mittlerweile im COROX – Team und betreut den SV Wacker Burghausen im athletischen Bereich: „Im Mittelpunkt einer jeden Vorbereitung sollten zunächst Stabilitäts- und Mobilitätsübungen stehen. Diese sportartspezifisch ausgewählt helfen ungemein das Verletzungsrisiko zu minimieren.“ Der SV Wacker habe laut Haas mit seinen professionellen Strukturen und zwei Trainingseinheiten pro Tag durchaus Vorteile: „Natürlich kann Wacker mehr Inhalte in der Vorbereitungszeit umsetzen als einige ihrer Konkurrenten. Dies bedeutet jedoch keinesfalls, dass man sich in dieser Zeit zurücklehnt. Im Gegenteil: Bei mehrmaligen Einheiten Tag für Tag ist das Thema Regeneration und Trainingssteuerung ein zentrales Thema.“

Beim TSV 1860 Rosenheim übernimmt der US – Amerikaner Jguwon Hogges, 30-jähriger Basketballprofi und Athletiktrainer für COROX, die Vorbereitung an der Jahnstraße.  „Die Jungs sind spitze. Immer motiviert und enorm ehrgeizig. Wir schaffen zunächst körperlich alle wichtigen Voraussetzungen, um dann an der Schnelligkeit der Spieler zu arbeiten. Dies passiert ungefähr in der dritten / vierten Woche der Vorbereitung durch Sprinttechnikübungen aber auch mit explosiven Kraftübungen.“ Für die Rosenheimer geht es Mitte Februar nach Mallorca, bis dahin soll, so Hogges, die Grundlagenarbeit gelegt sein.

Es ist zugegebenermaßen ein Spagat zwischen den einzelnen konditionellen Fähigkeiten Schnelligkeit, Ausdauer und Kraft. Eine flüchtige Betrachtung der Entwicklungen in puncto Lauf- und Sprintleistungen im modernen Fußball genügt jedoch bereits, um zu realisieren, dass es diese wohl nur im Paket geben kann. Schafft man es jedoch mit Geschick, Fingerspitzengefühl oder den richtigen Athletikpartner dieses Paket zu schnüren, wird dessen Auspacken von März bis Ende Mai enormen Spaß bereiten.

22. Februar 2017
Manuel Riemer: Bayerns bester Mehrkämpfer und COROX - Athlet
Manuel Riemer: Bayerns bester Mehrkämpfer und COROX - Athlet

Er gilt in Bayern als größte Hoffnung im Zehnkampf. Auch im deutschlandweiten Vergleich schneidet der mittlerweile 18- jährige Manuel Riemer mehr als beachtlich ab. In einem kurzen Interview steht er uns Rede und Antwort:

 

Manuel, wenn du eine Bilanz für das Jahr 2016 ziehen müsstest, wie würde das in sportlicher Hinsicht für dich ausfallen?

Ich würde sagen befriedigend. Natürlich war es ein großer Erfolg, deutscher Vizemeister und Achter bei den deutschen Meisterschaften zu werden. Aber es wäre so viel mehr möglich gewesen. Ich musste letztes Frühjahr aufgrund von Krankheit und Verletzung einige Wochen pausieren, was sich natürlich im Laufe der Saison bemerkbar machte. Vor allem bei den Wurfdisziplinen, den 400 und 1500m hatte ich mir mehr erhofft. Dafür bin ich mit den Disziplinen Hürden und Stabhochsprung umso zufriedener. Aber so ist eben der Mehrkampf: bei zehn Disziplinen kann nicht immer alles perfekt laufen - egal wie viel man trainiert. Als sehr großen Erfolg hingegen betrachte ich meine Zusammenarbeit mit dem COROX-Team, welches mit durch Sponsoring und Training perfekt unterstützt.
 

Wie schaut dein Wettkampfkalender für das neue Jahr aus und was sind hierfür deine Ziele, die du dir sicherlich gesteckt hast?

Als Mehrkämpfer macht man natürlich nicht so viele Wettkämpfe wie manch anderer Leichtathlet. Deswegen werde ich im Sommer auch nicht an übermäßig vielen Wettkämpfen teilnehmen. Mein erster Mehrkampf wird entweder die südbayerische Mehrkampfmeisterschaft oder das Mehrkampf-Meeting in Bernhausen sein. Danach kommen die bayerischen Mehrkampfmeisterschaften in Erding und schließlich die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften in Kienbaum. Den genauen Wettkampfplan werde ich jedoch noch mit meinen Trainern besprechen. Als Ziel habe ich mir die 7000 Punkte Marke gesetzt und ein Stockerlplatz bei der DM. Und da der Weg bekanntermaßen das Ziel ist, werde ich so viel und hart trainieren wie noch nie zuvor. Mein privates Ziel ist es erst einmal das Bestehen meines Fachabitur. Danach werde ich ein freiwillig soziales Jahr in meinem Verein machen.

 

Das hört sich – sowohl sportlich als auch privat – nach ziemlichen Veränderungen an. Wie bekommt man eine derartige Doppelbelastung unter einen Hut?

Das ist eine gute Frage und sie stellt mich jede Woche vor neue Herausforderungen. Bei sieben Mal Training die Woche und nebenbei noch Schule bleibt nicht mehr viel Zeit für anderes. Da bin ich froh, wenn ich ein bis zwei Stunden Pause am Tag habe. Zeit, um mit Freunden feiern zu gehen bleibt leider in den seltensten Fällen. Aber ich würde all das nicht machen, wenn ich es nicht wirklich wollte. Ehrlich gesagt wüsste ich gar nicht, was ich ohne den Sport machen würde. Er ist einfach Bestandteil meines Lebens. Man lernt immer wieder neue Leute kennen und gewinnt Erfahrung.

Als ich zum Beispiel letztes Jahr Teil des Corox-Teams wurde, gab mir das einen unheimlichen Motivationsschub. Die Betreuung, das speziell auf mich abgestimmte Training und die Unterstützung in allen Punkten die den Sport betreffen, helfen mir unwahrscheinlich auf meinem Weg zur Spitze.

Generell zahlen sich all die Bemühungen und Opfer die man gebracht hat aus, wenn man nach einem Mehrkampf über die 1500m Linie läuft und weiß, dass man es geschafft hat. Das ist ein unbeschreiblich tolles Gefühl, wofür es sich lohnt weiter zu kämpfen!

 

20. Februar 2017
COROX goes Mallorca
COROX goes Mallorca

Spanische Sonne, Sandstrand und das Thermostat zeigt angenehme 20Grad – Mallorca zeigt sich dieser Tage von seiner schönsten Seite. Für die Fußballspieler des TSV 1860 Rosenheim gilt dies jedoch nur begrenzt. Sie schwitzen nämlich im dortigen Trainingslager in der Endphase der Vorbereitung und bereiten sich auf die am 04.03.217 startende Saison vor.

Bereits um 7.30Uhr steht die erste Einheit an. Mobilisation und ein wenig den Stoffwechsel hochhalten verspricht die 30-minütige Einheit. Es sollen schließlich alle Spieler ohne Überlastungsprobleme und Wehwehchen diese Woche überstehen. Dazu gehört eben auch die Muskulatur sowie die Gelenke dem erhöhten Trainingstakt anzupassen. Nach der ersten – zugegebenermaßen moderaten – Einheit des Tages folgt das Frühstück sowie die erste Behandlungszeit bei Physiotherapeut Torsten Karbstein. Am Vormittag um elf Uhr geht es dann auf den Platz, der nur wenige Meter vom Sporthotel entfernt ist. Endlich saftiges, natürliches Grün unter den Kickschuhen. Genau das, was die meisten Fußballspieler in Deutschland sehnlichst vermissen. Die Sechziger nutzen dies auf Mallorca optimal aus. Eine Gruppe trainiert mit Chefcoach Strobl am taktisch – technischem Feinschliff und die andere Gruppe arbeitet mit Corox – Coach Michi Pointvogel an der Schnelligkeit: „Im Speziellen geht es um den ersten Schritt vorwärts und zur Seite, die maximale Beschleunigung, ein effizientes Abbremsen und schließlich um komplexe Richtungswechsel. Die Jungs ziehen überragend mit. Man merkt, dass jeder einzelne von ihnen sich nochmals verbessern möchte.“ Nach zirka 90 Minuten ist auch diese Einheit beendet und es folgen – wie am Vormittag – Essen, Physiotherapie und ein weiteres Training. Grundsätzlich spürt man während der kompletten Zeit, wie fokussiert und motiviert Strobls Truppe ans Werk geht. Jeder einzelne Sprint in den Corox – Einheiten oder jeder einzelne Pass im Fußballtraining – die Jungs haben sich für ihr Trainingslager viel vorgenommen. Wahrscheinlich sind ihnen die mahnenden Worte von Fußballchef Kroneck im Gedächtnis geblieben, als er sagte, dass ihnen die errungenen 25 Punkte zwar nicht mehr zu nehmen und richtig gut wären, jedoch für das Ziel Klassenverbleib noch lange nicht ausreicht. Und damit hat er recht. Denn es folgen in der Tat noch intensive Spiele, welche für die Rosenheimer nur mit 110% Einsatz und Leidenschaft zu meistern sind. Einsatz, den auch Sechzigs Goalie Dominik Süßmaier und Offensivkraft Josip Tomic bei ihrer obligatorischen und technisch ansehnlichen Tennisbegegnung an den Tag legen. Am Ende gewann im Übrigen der Keeper, der an diesem Tag ‘ganz großes Tennis‘ zu bieten hatte.

Dass die Strobl – Truppe auf einem ganz ordentlichen Weg zu sein scheint, bewies das Testspiel im Trainingslager. Mit 2:2 erspielte man sich gegen einen körperlich starken Drittligisten aus Österreich – den SV Mannsdorf – ein achtbares Ergebnis. Variable Auslegung des Positionsspiels und eine offensive Spielausrichtung funktionierten beim vorletzten Test bereits ganz ordentlich. Bis der VfR Garching im Ligabetrieb wartet, sind es noch knapp zwei Wochen.

23. Januar 2017
Lukas Hesse: Deutschlands Segelhoffnung und COROX - Athlet
Lukas Hesse: Deutschlands Segelhoffnung und COROX - Athlet

      Er ist gerade einmal 17 Jahre und zählt trotzdem zu den großen Hoffnungen im deutschen Segelsport: Lukas Hesse. Noch vor wenigen Wochen vertrat er den Deutschen Segelbund bei den Junioren – Weltmeisterschaften in Auckland (Neuseeland). Mittlerweile ist er zurück und im Gepäck hat er jede Menge toller Erfahrungen.

 

       Lukas, vorneweg die Frage, die uns unter den Nägeln brennt: Wie lief es in Neuseeland?

Die Youth Sailing World Championships waren großartig! Auf der einen Seite war da der Wettkampf an 5 Tagen mit 13 Rennen bei traumhaften Segelbedingungen an einem der besten Spots weltweit und auf der anderen Seite war das unbeschreibliche Flair des Events mit 57 anderen Nationen, das wir mit dem deutschen Team erleben durften.
Es war ein spannender Wettkampf, in dem wir gegen 23 Teams aus der ganzen Welt antraten. Am Ende stand ein 17. Platz für uns auf der Ergebnisliste. Wir haben alles gegeben und ein bisschen mehr Wind hätte uns bestimmt zugespielt. Es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht sich mit den besten der Welt zu messen.

      Die Youth Worlds waren ein großartiges und einmaliges Erlebnis, bei dem wir viel gelernt haben und vor allem neue Freundschaften in die ganze Welt geknüpft haben!

     

       Bekanntlich sind Weltmeisterschaften das Highlight einer jeden Saison. Unter welchen Sternen steht das Jahr 2017 für dich? Welche Schritte stehen an?

Im ersten Teil des Jahres hat vor allem das Abitur oberste Priorität. Hier versuche ich mein Bestes zu geben, um mir für meine Zukunft viele Türen zu öffnen. Leider sind bis Ende Juni deswegen keine großen Trainingsblöcke und Wettkämpfe geplant. Seglerisch steht der Umstieg in die olympische Bootsklasse den 49er an. Da geht’s dann nach dem Abitur mit Vollgas los.

Ab sofort wird auch der Fitnessplan zusammen mit dem  COROX-Team an die neuen Anforderungen im 49er angepasst und ich freue mich schon auf die Workouts im Therapiezentrum Friedl.

 

       Das hört sich – sowohl sportlich als auch privat – nach ziemlichen Veränderungen an.

Ja das stimmt. Aber ich freue mich auf die neuen Herausforderungen der Saison und kann es gar nicht erwarten mein neues Boot einzusegeln.

05. Januar 2017
Training während andere die Fuße hochlegen
Training während andere die Fuße hochlegen
 

Deutschlands Winter sollen kalt und hart sein – vor allem im Süden der Republik. Dieser Tage ist das wirklich so, wohingegen der Dezember mit frühlingshaften Temperaturen lockte. Für die vielen Fußballspieler der Region, die auf stabile Außentemperaturen und Wetterlagen angewiesen sind, bedeutet das: Pause.

 

Sehr lange Pause sogar. Beinahe drei Monate liegen oftmals zwischen den Ligaspielen. Zieht man die in den Vereinen meist gängige, fünfwöchige Vorbereitungszeit ab, legen Fußballer nicht selten knapp zwei Monate die Beine hoch. Nicht jedoch die COROX Fußballgruppe. Diese zwölf Spieler – aus unterschiedlichen Teams – arbeiten und schuften nämlich genau dann, wenn die meisten ihrer Kumpels „relaxen“, sich den Weihnachtsköstlichkeiten hingeben oder einfach nur faul sind. Mit dieser Einstellung sind sie es nämlich, die in Top-Form und optimal vorbereitet zum ersten Training erscheinen werden. Für diese COROX – Athleten wird es ein Leichtes sein, eine anstrengende Vorbereitung zu überstehen. Mehr noch! Denn ab dem Trainingsauftakt können sie Trainer und Mannschaft von ihrer Fitness und ihrer Spritzigkeit überzeugen und sich somit in den Stammkader sublimieren. Die Trainingseinheiten nach dem COROX – Konzept sehen pro Woche mehrere Kraft- und Stabilitäteinheiten vor, die von einem speziellen Schnelligkeitstraining abgewechselt werden. Kurz gesagt genau das, was im Fußball erfolgreich macht. Mit Leo Haas (ehemaliger Fußballprofi) und Jguwon Hogges (Basketballprofi) sind zwei Coaches für die Fußballgruppe verantwortlich, die im professionellem Sport beheimatet sind und deshalb genau wissen, was Athleten in der Vorbereitungszeit benötigen.

 

Im COROX – Zentrum sind persönliche Eitelkeiten übrigens Tabu. Hier trainieren etliche Sportler aus unterschiedlichen Teams – im wahren Fußballerleben sind sie oftmals sogar erbitterte Konkurrenten – Seite an Seite. Egal ob aus Buchbach, Rosenheim, Au, Dorfen, Tattenhausen, Edling oder Wasserburg – im Training sind sie alle gleich. Sie alle vereint ein Ziel: Erfolg!

 

02. Dezember 2016
COROX in der Championsleague des Radsports
COROX in der Championsleague des Radsports
Es ist sieben Uhr früh und der Arbeitstag der COROX – Trainer hat bereits begonnen. Obwohl der Blick auf das spanische Meer in Calpe Entspannung pur vorzugeben scheint, muss nun jeder Handgriff sitzen. Die Trainingspläne sind geschrieben, das Material liegt Gewehr bei Fuß und die Coaches sind auf ihre Aufgaben fokussiert.


Wozu das Ganze? Für das zweitbeste Radteam des Jahres 2015 – für das Team Katusha! Das Schweizer Rennteam wird vom ehemaligen Rennfahrer Jose Azevedo geführt und hat Radgrößen wie Alexander Kristoff und Weltmeister Tony Martin in seinen Reihen. Um diese Säulen werden junge, hungrige Fahrer wie etwas u23 – Weltmeister Mads Schmidt aus Dänemark oder der deutsche Rick Zabel behutsam aufgebaut. Sie alle fahren unter dem Motto „we race to win“ und haben als eines der ersten Mannschaften im professionellem Radsport den Stellenwert athletischer Grundlagen neben dem Radtraining erkannt. Um viertel vor acht kommen dann endlich die Fahrer zum Gruppentraining in den Trainingsraum, der mit TRX – Gestell und jeglichen funktionellen Tools ausgestattet ist. Ungefähr 45 Minuten schuftet die Gruppen und wird danach von einer weiteren Gruppe abgelöst, denn ein Radteam unterhält weit über 20 Fahrer und ein Performance-Training für alle gleichzeitig wäre ein Unding. Öffnen der Hüfte, Ansteuerung der Beinachse und vor allem die Stabilität des Becken sind radspezifische Trainingansätze. Nach der Trainingseinheit gehen die Profisportler zum Frühstück und anschließend zur Radeinheit, welche im sonnigen sowie bergigen Calpe perfekte Bedingungen vorfindet. Zur Mittagszeit – die Fahrer sitzen immer noch auf ihrem Arbeitsgerät – nutzen die Physiotherapeuten und Mechaniker die Zeit, um selbst sportlich aktiv zu werden. Auch für sie gibt es COROX – Training. Sobald die Radsportler nach abgerissenen fünf Stunden auf dem Rennrad wieder zurückkommen, haben sie die Möglichkeit individuell an Schwach- oder Schmerzstellen zu arbeiten. 30 Minuten arbeiten täglich etwa 8 – 10 Sportler an einer verbesserten neurologischen Ansteuerung. Etwas, was im Radsport komplett neu und zugleich unwahrscheinlich effektiv ist. Diese mühsam erlernte Expertise der COROX – Coaches wird künftig das Katusha Team garantiert nochmals nach oben pushen. Vielleicht wird dann aus dem zweitbeste Team der Welt die 'Top-Gun' im Radsport.


Bereits im Januar startet für manche Fahrer die Saison mit der Tour Down Under. Highlight wird zweifelsohne 'Le Tour de France' im Sommer sein. Dort wird sich dann zeigen, wie gut das Team und auch die COROX – Trainer in der Vorbereitung gearbeitet haben. Getreu dem Motto: „Champions are made during the preseason“.

15. November 2016
COROX auf der Brust und in den Beinen!
COROX auf der Brust und in den Beinen!
 

Meister der A – Klasse sind sie bereits. Meister der Kreisklasse auch. Nun wollen die Löwen des TSV 1880 Wasserburg scheinbar auch noch den Titel der Kreisliga. Mit 4 Punkten Vorsprung auf den ärgsten Verfolger aus Bruckmühl stehen die Vorzeichen dafür dementsprechend gut.

 

Doch steigen wir mal kurz in die Zeitmaschine und reisen ein paar Jährchen in die Vergangenheit: Der TSV 1880 Wasserburg – einst immerhin Bezirksoberligist – fuhr gegen die Wand. Eine unvergleichliche sportliche Talfahrt begann und endete für den stolzen Verein in der A-Klasse. Unterste Liga. Doch dann passierte ein Wunder, welches jedoch öffentlich äußerst ambivalent wahrgenommen wird.

 

Auf der einen Seite sind da die Sympathisanten des Vereins. Sie platzen immer noch vor stolz, dass sich mit Dominik Haas, Matthias Haas und Georg Haas hochdekorierte Fußballspieler entschieden, für den Verein ihrer Heimat zu spielen. Dazu noch Niki Wiedmann, der ebenfalls den Weg vom Regionalligisten TSV 1860 Rosenheim zu den Innstädtern fand. Sie verband eine Sache: Zusammen mit Spaß fußballspielen, denn dieser sei dem Quartett in den letzten Jahren im Leistungssport nach und nach abhanden gekommen. Natürlich führte der Weg mit dieser Truppe nach oben. Ein Jahr später kam noch Leonhard Haas dazu, seines Zeichens Fußballprofi in Augsburg, Fürth, Ingolstadt und Rostock. Und selbstverständlich führte der Weg erneut eine Etage nach oben. Wiederrum ein Jahr später kamen mit Hannes Hain und Michael Pointvogel zwei weitere Spieler aus der Regionalliga zum ohnehin bereits erstklassig besetztem Kader der Wasserburger. Nun steht man wieder oben und wartet auf den Eintritt in die nächsthöhere Spielklasse.

 

Neben den bereits erwähnten Sympathisanten, gibt es noch eine weitere Gruppierung: Kritiker. Und Kritiker kritisieren – das Projekt Wasserburg umso mehr. „Zusammengekaufte Retorten-Truppe“, „Wenns nicht läuft, gehen eh alle wieder“ oder „Alt-Herren Truppe“ sind Aussagen, mit der Wasserburgs Fußballspieler auf und neben dem Platz gelegentlich konfrontiert werden.

 

Und tatsächlich wird in dieser, für unsere Zeit typische Stigmatisierung der Extreme, die Wahrheit wohl irgendwo in der Mitte liegen. Einerseits weiß der TSV 1880 Wasserburg hoffentlich sehr wohl über die Fehler der Vergangenheit, denn ohne Misswirtschaft kann ein Verein in so kurzer Zeit nicht derart implodieren. Anderseits ist man sich hoffentlich auch bewusst, dass eine neue und junge Generation sukzessive an die Leistungsstärke der aktuellen Mannschaft heranzuführen ist. Intern wurde dies – wenngleich es sich dabei um einen langfristigen Prozess handelt – bereits erkannt und sich intensiv der Jugendförderung gewidmet. Und an alle Kritiker soll einmal kurz gefragt sein: Stellen Sie sich bitte vor, Ihr Heimatverein, Ihre große Liebe, hätte die Möglichkeit, dass vier absolute Top-Spieler der Region und Zugpferde für die Jugendabteilung an Ihrer Türe klingeln und fragen, ob es denn eine Möglichkeit gäbe, dass sie bei Ihnen Fußballspielen dürften. Und: Geld soll definitiv nicht der Verhandlungspunkt sein. Würden Sie NEIN sagen?

 

Nichtsdestotrotz ist die aktuelle Spielzeit noch lange und Wasserburg mitunter auch nur deshalb an vorderster Front, weil sie auch im athletischen Bereich ein immenses Trainingspensum abliefern. Regelmäßig besucht der Kreisligist COROX – Trainingseinheiten und holt sich dadurch Fitness und Schnelligkeit, ohne die selbst überragende Fußballer keinen Stich machen würden. Hans Friedl, Gründer der COROX – Trainingsphilosophie, schätzt diesen sportlichen Ehrgeiz enorm. Harte, ehrliche Arbeit und der ständige Drang besser zu werden – diese Mentalität deckt sich komplett mit der seinigen.

 

Und genau deshalb stellte Friedl seinen Namen und den von COROX auch gerne zur Verfügung, die neuen Präsentationsoberteile der Löwen bedrucken zu lassen.

 

Symbolisch phrasiert: Zukünftig reisen die Löwen des TSV 1880 Wasserburg mit dem Schriftzug COROX auf der Brust und dem Training COROX in den Beinen zu ihren Spielen.

 

25. Oktober 2016
Erfolg ist trainierbar!
Erfolg ist trainierbar!
Mit dem DJK Griesstätt stieg er einst aus der Kreisliga ab, suchte dann sein neues Glück beim TSV 1860 Rosenheim in die Bayernliga und mittlerweile kickt er in der Regionalliga. Der Grund dafür: harte Arbeit.


In Rosenheim nennen ihn die Fans mittlerweile „Müller“ - und es passt. Denn Korbinian Linner ist einer jener Spieler, die in Zeiten minutiös geplanter Angriffsmuster und Packing Raten, so gar nicht ins Schema F passen. Für Korbinian Linner gelten die Fußballgesetze der Moderne nicht. In der Regionalliga Bayern stellt er dies mittlerweile Woche für Woche unter Beweis. Zumeist nämlich stakst Linner über das Spielfeld, als habe er die Einsatzzeit auf der Tombola des Hauptsponsors gewonnen. Manchmal stoppt er scharfe Zuspiele mit der Eleganz einer Betonmauer. Oftmals könnte man sich sogar fragen, was um himmelswillen diesen langbeinigen Schlacks dazu befähigt, sich in der Regionalliga mit richtigen Profis zu messen. Bis zur nächsten, meist spielentscheidenden Situation. Denn dann drückt er plötzlich sein Hinterteil zwischen sich und den Verteidiger, fallt kurz auf die Knie und sprintet dann ad-hoc in eine nicht erklärbare Richtung weg. Den Ball klammert er sich dabei irgendwie zwischen die Beine. Ehe man sich versieht, hat er sich seines Gegenspielers entledigt und steuert auf das gegnerische Tor zu. Vernascht!

Es sieht in der Tat manchmal äußerst komisch aus. „Ich habe nie in einem Nachwuchsleistungszentrum gespielt. Vielleicht schaut meine Technik deshalb etwas anders aus als bei meinen Mitspielern“, sagt Linner, der trotz zahlreicher Wechselmöglichkeiten seinem Jugendverein treu blieb. Vielleicht ist gerade dieses Unvorhersehbare, leicht Unkontrollierte auch der Schlüssel seines Erfolges? Vielleicht. Was jedoch definitiv für einen derart kometenhaften Aufstieg im Fußballgeschäft relevant ist, ist sein Ehrgeiz. „Ich will in jedem Training besser werden. Dafür trainiere ich täglich und ordne viele Dinge dem Fußball unter.“ Über seinen aktuellen Klub, den TSV 1860 Rosenheim, kommt Linner wöchentlich in den Genuss eines professionellen Athletiktrainings. Für Linner jedoch nicht genug: An seinem freien Tag kommt er zusammen mit einigen anderen Teamkollegen nochmals in den Athletikstützpunkt. Leo Haas, COROX – Coach und ehemaliger Fußballprofi, macht mit der Kleingruppe Training unter Profibedingungen. „Das Training ist Wahnsinn. Ich fühle mich so derart stark, schnell und spritzig wie noch nie.“ Für das COROX – Team geht es bei den Spielsportler vor allem um eins: Schnelligkeit. Sowohl in der Wahrnehmung, als auch in den ersten und spielentscheidenden Metern. Was für Fußballer enorm lukrativ ist, egal ob Profis oder Amateure, fasst Haas in seinem typisch lockerem Habitus zusammen: „Wir machen jeden Spieler schneller! Wer schneller und agiler werden will, muss nur kommen.“


Natürlich wäre es vermessen, dass Linner und Kollegen einzig und alleine wegen dem tollen COROX – Training so erfolgreich Fußball spielen würden. Das sicherlich nicht. Doch Zufall ist es wohl auch keiner. Oder Korbinian Linner? „COROX hat mich einfach stabiler und schneller gemacht. Im Zweikampf bin ich viel robuster und meist einen Schritt schneller. Außerdem bin ich nicht mehr verletzt und kann trainieren ohne Pause.“

18. Oktober 2016
COROX behind the scenes – Ein Blick hinter die Kulissen
COROX behind the scenes – Ein Blick hinter die Kulissen
 

Viele Sportler wissen, dass es sich beim Terminus 'COROX' um ein sportliches Training handelt. Ein paar Leute weniger tauchen etwas tiefer in die Materie ein. Sie wissen vielleicht, dass es schnelle Augen und sicheres Gleichgewicht betrifft. Ballsportler kennen COROX oft in Verbindung mit 'schneller werden' oder 'beweglicher sein'. Um eines vorneweg zu sagen: Der Erfolg dieses Trainingssystems kommt nicht gänzlich von alleine. Für eine Leistungssteigerung ist auch bei Corox jede Menge schweißtreibende Trainingsarbeit vonnöten.

 

Um dies deutlich zu veranschaulichen, haben wir einen internationalen Radprofi vom Radteam Astana begleitet und geben einen exklusiven Einblick hinter die Kulissen: COROX behind the scenes – mit Sergei Chernetckii.

 

Chernetckii ist Radprofi. Ein echter Arbeiter. Bei den wichtigen Rundfahrten stellt sich der 26 – Jährige in den Dienst der Mannschaft und fungiert oftmals als Zuarbeiter oder Wasserträger. Wenn er jedoch seine Chance sieht und seine Hilfe im Hauptfeld nicht mehr benötigt wird, lassen die sportlichen Leiter den frisch gebackenen Zeitfahrmeister Russlands via Teamfunk von der Leine. Ab der nächsten Saison fährt Chernetckii für das kasachische Pro-Team Astana. Und um den neuen Aufgaben gewachsen zu sein, absolvierte er – wie so viele Fußballer, Basketballer oder Tennisspieler – eine Vor – Vorbereitung im Edlinger Athletikzentrum. Außerdem kuriert der Russe seinen bei den Olympischen Spielen in Rio erlittenen Wirbelbruch im LWS – Bereich aus. Bevor es jedoch soweit ist und Chernetckii in den Behandlungsräumen trainieren kann, wird mit messerscharfer Präzision und organisatorischem Geschick vorab bereits das Wichtigste geklärt. Der Transfer vom Flughafen, die Unterkunft für die trainingsfreie Zeit sowie ein Leihauto für die Sportler – das alles wird zentral im friedel'schen Büro arrangiert.

 

Ad-hoc und ohne Umschweife geht es für die Sportler dann zunächst unter die heilenden Hände von Hans Friedl. Click – Clack wird dann therapiert und der Sportler steht Minuten später auf der Matte eines Sportwissenschaftlers. In Chernetckiis Fall waren Georg Pfeilstetter für die Stäbilität des unteren Rückens und Pieter Grimm für die neuronale Ansteuerung eingeteilt. Beide arbeiteten in drei Tagen geradlinig wie im Windkanal, um Chernetckii in kürzester Zeit wieder an sein Leistungspotential heranzuführen.

 

Es funktionierte: Mit großen Leistungssprüngen wurde der junge Russe verabschiedet. Doch bis dies Realität wurde, musste von Seiten des Sportlers und von Seiten des Therapie- und Trainingszentrum Friedl akribisch und viel gearbeitet werden. Eine Hauptzutat, ohne die – wie bereits erwähnt – selbst Corox – Training nicht den gewünschten Erfolg bringen kann.

 

13. Oktober 2016
COROX Team mit Weltrekord
COROX Team mit Weltrekord
 

Kennen Sie die Sportart Kunstrad? Haben Sie bereits einen Wettkampf gesehen? Nein? Dann wird es allerhöchste Zeit. Denn diese Disziplin ist derart komplex und mit unerwarteten Elementen versehen, dass sich das Zuschauen lohnt.

 

Allgemeinverständlich heruntergebrochen ist es Akrobatik auf dem Fahrrad. Doch damit nicht genug: Im Kunstrad – vor allem in den Mannschaftskategorien des 2ers oder 4ers – kommt es auf messerscharfe Präzision an. Absolute Synchronität ist elementar und wird von den Kampfrichtern neben den technischen Varianten als Richtwert genommen. Hinzu kommen bei all dem Vorwärts-, Rückwärts- und auf einem Reifen fahren noch der künstlerische Gesamteindruck. Kurzum: Diese Sportart begeistert. Aus diesem Grund und auch weil die Sportart körperlich derlei komplex ist, entschloss sich Hans Friedl den Kunstrad 4er vom RSV Steinhöring mit dem Projekt Road to Olympia unter Vertrag zu nehmen und mit Sponsoring zu unterstützen.

 

Und obwohl diese Saison mit neuen Fahrerinnen und dementsprechend schwierigen Startbedingungen schleppend anlief, scheint sich das Quartett nun komplett gefunden zu haben. Mit dem Gewinn der German Masters in Stuttgart zementierte der immerhin amtierende Weltmeister seine Vorrangstellung in Deutschland. Mehr noch, denn zudem führen Gülich, Ressel, Strassner und Posch einen neuen Weltrekord ein. Mit spektakulären und neuen fahrtechnischen Elementen überzeugten sie auf ganzer Linie.

 

Im COROX – Sponsoring ist selbstverständlich auch das selbige Training inkludiert. „Bei unseren Kunstrad-Weltmeistern ist natürlich die perfekte Mischung aus Stabilität und Mobilität der entscheidende Faktor neben dem neuronalen Input des Gleichgewichtes“, analysiert COROX – Experte Michael Pointvogel die Trainingsarbeit mit den Steinhöringerinnen kurz und knapp. Bald stehen die Weltmeisterschaften statt. Bis dahin wird COROX ein wichtiger Bestandteil der Trainingsarbeit der Kunstradfahrerinnen sein. So ein Weltmeistertitel würde dem Projekt Road to Olympia sehr gut zu Gesicht stehen und als schöne Entschädigung für die vielen Mühen gelten.

 

03. Oktober 2016
Das gallische Dorf Eiselfing
Das gallische Dorf Eiselfing
 

Geografisch liegt das kleine Örtchen Eiselfing meilenweit von Frankreich entfernt. Emotional jedoch ist Eiselfing – genauer gesagt die Volleyballdamen – stark vergleichbar mit den berühmten Galliern Asterix und Co. Denn wie im berühmten Comic vom einzigartigen René Goscinny wird auch im Altlandkreis Eiselfing alle 14 Tage zur uneinnehmbaren Festung. Die Gegner reisen dabei aus Nürnberg, Augsburg und sogar Dresden oder Chemnitz an. Nach Hause fahren sie meist niedergeschlagen und ohne Punkte. So wie auch die Römer nachdem sie von Obelix und Co. vermöbelt wurden.

 

Ein intensiverer Blick auf die Strukturen des Teams machen die Tatsache, dass Eiselfings Volleyballerinnen im Konzert der Großen mitspielen können, überhaupt nicht mehr so überraschend. Die wichtigste Eigenschaft der Mannschaft ist zweifelsohne der enorme Zusammenhalt. Viele der Spielerinnen sind bereits zusammen in die Grundschule gegangen. Sind gemeinsam aufgewachsen. Man kennt sich einfach und jeder kämpft für den anderen. Auch wenn es einmal nicht so läuft. Auch das Trainerduo Randy und Claudi Heidegger passt perfekt für dieses Team. Man weiß mittlerweile genau, wann Spaß und wann das harte Wort angebracht ist. Auch das Eiselfinger Publikum ist erfolgsoptimierend. Die Halle wird nämlich alle zwei Wochen zum Volleyballtempel mit Freibier und sonstigen Attraktionen.

 

Im Comic gönnen sich Asterix und seine Mitbürger einen kräftigen Schluck vom Zaubertrank (nur der arme Obelix muss passen). Ein derartiges Gebräu benötigen die Eiselfinger auch. Denn – und das ist die einzige Grundvoraussetzung, die ihnen fehlt – im Schnitt sind sie körperlich das kleinste Team der Liga. Ein 'No Go' im Leistungsvolleyball. „Wir wollen die fehlende Körpergröße mit Sprungkraft wettmachen“ so Heidegger vor dem Vorbereitungsstart. Deshalb heißt der Eiselfinger Zaubertrank COROX. Georg Pfeilstetter, selbst ehemaliger Volleyballer, übernahm die intensiven Trainingseinheiten des Drittligisten. Schnellkraft war demnach das Hauptaugenmerk seiner wöchentlichen Athletikarbeit. Die explosive Übertragung der antrainierten Kraft auf vertikale Bewegungen und schnelle Fußarbeit in der Abwehrarbeit waren allgegenwärtig. Darüber hinaus sollen längere Verletzungspausen dank der athletischen Grundvoraussetzungen zukünftig passe werden.

 

Bald beginnt die dritte Spielzeit in der Dritten Liga. Und eines kann man jetzt bereits konstatieren: Eiselfing ist gerüstet. Das werden alle Angreifer schmerzlich erfahren müssen.

 

29. September 2016
COROX - Training nun für Jeden möglich!
COROX - Training nun für Jeden möglich!
 

Nun ist es also offiziell: Im Therapie- und Trainingszentrum können Sportbegeisterte ab sofort ins COROX – Training einsteigen. Was bisher das Privileg von Leistungssportlern war, ist von nun an für jeden Sportler möglich.

 

Die Kurse sind dabei in einem offenen System aufgebaut. Heißt: Mit vorheriger Anmeldung kann man flexibel an zwei Tagen pro Woche in die zahlreichen Trainingsstunden kommen. Vorab ist jedoch eine einmalige Bewegungsanalyse von Nöten, damit anschließend so individuell wie möglich trainiert werden kann. Im Hause Friedl ist man scheinbar dermaßen von seinem Training überzeugt, dass man kurzerhand eine monatliche Kündigungsfrist ausgerufen hat. Wem es nicht gefällt, muss keine 12 Monate absitzen, so das Kredo der Sportexperten. Auch der Preis kann sich sehen lassen. Für aktuell 41,58EUR kann man Teil der COROX – Community werden.

 

Die Vorteile der Trainingsphilosophie fasst Michael Pointvogel folgendermaßen zusammen: „Der große Vorteil unserer akribischen Trainingsarbeit sind unsere Trainer. Wir betreuen täglich Leistungssportler mit allen möglichen Bewegungsmustern und arbeiten mit vielen Profi- und Nationalmannschaften zusammen, wovon die neuen Trainierenden übermäßig profitieren werden. Außerdem haben wir neurophysiologische Komponenten in unser Training integriert, die nur durch jahrelange Fortbildungen möglich wurden. Eine derartige Qualität im Training ist einmalig.“

 

20. September 2016
Road to Olympia - COROX sponsort den Nachwuchs
Road to Olympia - COROX sponsort den Nachwuchs
„Let the games begin“ - mit diese Phrase und großem Brimborium wurden die Olympischen Sommerspiele in Rio de Janeirofür eröffnet erklärt. Die erfolgreichsten Sportler der Welt haben sich im Kampf um Goldmedaillen miteinander gemessen. Es war ein Spektakel. Ein absolutes Mega – Event.


COROX - der Leistungsstützpunkt für Athletik von Hans Friedl – wurde auch 2016 zum Treffpunkt für viele Olympioniken auf der Suche nach der optimalen Vorbereitung. Augentraining, verbesserte neuronale Ansteuerung und perfekt abgestimmtes Athletiktraining ließen die Besten der Besten aus aller Welt nach Edling pilgern. Im Hintergrund schufen Hans Friedl und sein COROX – Team zudem noch ein weiteres Olympiateam – eines ohne die aktuellen Berühmtheiten aus Radsport, Tennis oder Fußball. Eines, dessen Arbeit erst in den nächsten Jahren so richtig interessant werden dürfte. Dieses Olympiateam soll nämlich frühestens 2024 an den Start gehen. Ein Projekt, so einzigartig – und deshalb so interessant.
Unter dem Aufruf „Road to Olympia“ wurde jungen Nachwuchshoffnungen die Chance ihres Lebens offeriert. Ein Sponsoringvertrag mit erstklassigen Kondition. COROX – Training, Wettkampf- und Trainingsausstattung, mit diesem Vertrag in der Tasche kann ein Sportler seine Zukunft deutlich leichter auf den Leistungssport ausrichten. Unter zahlreichen Bewerbungen aus ganz Bayern pickte sich das COROX – Team drei Talente heraus. Die Prämissen waren: Motivation, Ehrgeiz, bisherige Erfolge und Bezug zur Region.

Erster COROX – Athlet wurde Lukas Hesse, ein 17 – jähriger Segler. Der junge Pfaffinger startete bereits bei Weltmeisterschaften (7.Platz) und Deutschen Meisterschaften (2.Platz). Zusammen mit seinem Segelpartner mischt er derzeit die 29er Klasse im Segel auf. In ein paar Jahren, wenn Hesse die Altergrenze erreicht hat, kann er auf den 49er umsteigen. Das Olympiaboot. Und mit viel Glück, einer riesigen Portion Ehrgeiz und der monetären Unterstützung für seinen aufwändige Sportart kann er vielleicht in einer Dekade für Deutschland auf Medaillenjagd gehen.


Zweiter im Bunde ist der 17-jährige Wasserburger Manuel Riemer. Sechs Mal pro Woche trainiert der junge Mehrkämpfer für seine ambitionierten Ziele. Stützpunkttraining in München und Markt Schwaben und daneben noch die Schule – Bayerns bester Mehrkämpfer seiner Altersklasse geht 'all – in' für seinen Traum. Bis jetzt mit großem Erfolg, denn seine Formkurve hält auch in dieser Saison an.


Dritter Athlet im Bunde ist gleich ein ganzes Team. Das Kunstrad – Team des RSV Steinhöring um Katharina Gülich, Ramona Ressel, Ramona Strassner und Christine Posch. Sind sind hochdekorierte Kunstradfahrerinnen und bereits mehrfache Weltmeisterinnen. Der Erfolgshunger ist jedoch ungebrochen: Vom 02. bis 04.September 2016 findet die Heim-WM in Stuttgart statt. Und da wollen Gülich und ihre Kolleginnen vom Kunstrad-Vierer für Furore sorgen. Mit einem WM – Titel und einer neuen Weltjahresbestleistung.


Drei Athleten – drei Ziele. Dank ihrer enormen Hingabe für ihre Sportart, die fernab der ganz großen öffentlich-medialen Wahrnehmung, jedoch mit der selben Trainingsintensität, stattfindet, dürfen sie weiter sorgenfrei und mit einem Rund-um-Sorglos-Paket ihre großen Träumen
verwirklichen.

18. September 2016
Sportbund Rosenheim vor spannender Basketballsaison
Sportbund Rosenheim vor spannender Basketballsaison
 

Ready – Steady – Go! Die Basketballer des Sportbunds Rosenheim kauern – metaphorisch gesprochen – in den Starblöcken. Die Muskeln sind komplett auf Spannung. Es fehlt lediglich noch das Startsignal und die Basketballer können mit aller Kraft lossprinten.

 

In gut einer Woche (24.9.2016) ist es soweit und die Jungs von Neu-Trainer Mario Knecevic werden endlich von der Leine gelassen. Mit einem klaren Ziel: Zeigen wie gut man ist! In der Tat sind Hogges und Co. nach einer eher durchwachsenen letzten Spielzeit in dieser hochmotiviert und voller Energie. Das bewies das Herbstfestturnier mit einem souveränen Sieg gegen Leitershofen und einer knappen Niederlage gegen Nördlingen eindrucksvoll. Gründe dafür sind neben einer cleveren Kaderzusammenstellung auch in der intensiveren Zusammenarbeit mit COROX zu finden. Das Athletikprogramm, dem auch die A-Nationalmannschaft der Basketballdamen vertraut, manövrierte die ohnehin schon sprunggewaltigen und agilen Basketballer nach einer intensiven Testung auf das nächste Level. „Wir arbeiten nach dem Prinzip, du bist nur so stark wie deine schwächste Stelle“, so COROX – Coach Peter Breitfeld. Und weiter: „Wenn beispielsweise dein rechtes Knie die Schwachstelle deines Körpers ist, wirst du niemals -selbst wenn alles andere perfekt trainiert ist- besser Basketball spielen, als es dein rechtes Knie zulässt.“ Diese eruierte Dysbalance auszugleichen ist demnach für die Athletiktrainer essentiell. Die geschieht über Kraft- und Mobilitätstraining sowie eines neuen neurologischen Inputs. Für Basketballer ebenso wichtig wie die körperliche Komponente sind die Sprintfähigkeiten. Vor allem Richtungswechsel sind eminent wichtig und spielentscheidend.

 

Athletiktraining wird immer bedeutsamer. Eine bessere Athletik bedeutet bessere Ergebnisse und gleichzeitig weniger Verletzungspausen. Zwei Argumente, die jedem verantwortlichen Manager oder sportlichen Leiter ad-hoc überzeugen. Die Basketballer des SBR und deren Verantwortliche, die allesamt selbst aus dem Leistungssport kommen, wissen die Bedeutung der Athletiktrainer einzuordnen. Die Performance ihres Teams wird es ihnen Danken.

 

09. September 2016
Die Regionalliga spricht COROX
Die Regionalliga spricht COROX
Nach Olympia ist vor dem Fußball. Der Ball rollt endlich wieder und die Wochenenden haben für viele wieder einen Sinn. Auch für das COROX – Team von Hans Friedl, denn dessen Athletiktrainer sind im bayerischen Fußball mehr als gefragt.

 

Mit dem SV Wacker Burghausen und dem TSV 1860 Rosenheim trainieren zwei Regionalligateams Woche für Woche mit den Athletikprofis. Dabei stehen die vor allem für Fußballspieler essentiellen Schnelligkeitstechniken wie Richtungswechsel oder schnelle erste Schritte auf dem Programm. Darüber hinaus wird auch an der perfekten Abstimmung zwischen Mobilität und Stabilität gearbeitet. Wenn dann noch am Zentralen Nervensystem, respektive den Augen und dem Gleichgewicht, gearbeitet wird, kommt unterm Strich ein Training heraus, welches mit keinem anderen Athletikprogramm zu vergleichen ist. So einzigartig und deshalb so beliebt. Denn auch Einzelsportler haben sich dem COROX – Training verschrieben. So kommen einzelne Fußballprofi mittlerweile von Arminia Bielefeld, dem MSV Duisburg, dem SV Wehen-Wiesbaden, der SpVgg Unterhaching oder dem TSV Buchbach. Allesamt auf der Suche nach den letzten Prozentpunkten ihrer Leistungsfähigkeit. „COROX lebt von zwei wichtigen Aspekten. Zum einem ist es ein noch nie dagewesenes, minutiös geplantes Trainingssystem. Zum anderen ist die Qualität der Trainer von enormer Bedeutung. Unsere Trainer sind größtenteils ehemalige Leistungssportler und wissen – neben ihren fachlichen Qualitäten – instinktiv wie es dem Sportler gerade geht bzw. was gerade in ihm vorgeht“, so COROX – Experte Michael Pointvogel über die entscheidenden Faktoren des Trainings.

 

Aktuell betreut man mehrere Profiteams, einige Nationalmannschaften und eben beinahe die halbe Regionalliga. Das Ende der Reise dieses Projektes scheint dabei noch lange nicht erreicht zu sein.

 

06. September 2016
Mit dynamischem Basketball zur Meisterschaft
Mit dynamischem Basketball zur Meisterschaft

„Die Basketballbundesliga der Damen wird in dieser Spielzeit spannender werden!“ So lautet die Einschätzung von Wasserburgs Basketballchefin Gaby Brei. Auch Georg Eichler, Cheftrainer des Deutschen Meisters, sieht mit Keltern und Hannover zwei aufstrebende Konkurrenten emporkommen, die sich mit aller Macht und der nötigen Geldbörse an die Spitze des Deutschen Basketballs setzen wollen.

Der Weg an die Spitze im Damenbasketball führt jedoch nur über den TSV 1880 Wasserburg. Und der zehnmalige Deutsche Meister denkt nicht im Geringsten daran, an seiner Ausnahmestellung rütteln zu lassen. Deshalb wurde auch in dieser Saison wieder ein erstklassiger Kader zusammengestellt. Einzig Shey Peddy und Soana Lucet sind aus der letztjährigen Meistermannschaft geblieben. Der Rest formiert sich aus neuen Spielerinnen. Athletischen Spielerinnen. Den Fans in Wasserburg wird in dieser Saison allem Anschein nach dynamischer Hochgeschwindigkeits – Basketball geboten werden. Aus diesem Grund baut der Bundesligist auch in dieser Saison wieder auf das COROX – Athletiktraining. Dabei werden die Basketballprofis auf ein athletisches Höchstlevel gebracht – dank eigens konzipiertem Schnelligkeitstraining und effektiven Krafteinheiten. Zuständig für die abermalige Dominanz auf diesem Sektor ist Peter Breitfeld. Unterstützt wird Breitfeld dabei von Jguwon Hogges, neu im COROX – Team und überdies Basketballprofi. Zwei absolute Fachmänner also, deren Expertise bei einer derart kurzen Vorbereitungszeit auch von Nöten sein wird. Denn bereits am 06.September verabschiedete sich das Team zu einem hochklassig besetztem Vorbereitungsturnier nach Trutnov.

Dass sich die Wasserburger Spielerinnen jedoch bereits auf einem hohem Leistungsniveau befinden, wurde bei der Testung am 01. September ersichtlich. Professionelle Bewegungsanalysen sowie Sprint- und Ausdauertests durchliefen die Meisterschaftsfavoritinnen mit absoluten Topwerten. Daran setzen die COROX – Trainer, die auch die A-Nationalmannschaft der Basketballerinnen mit ihrem Athletiktraining betreuen, nun an. Damit der Hochgeschwindigkeitsbasketball in Wasserburg Realität und dem nächsten Meistertitel weder Keltern noch sonst jemand im Weg stehen wird.

09. August 2016
COROX - Athleten bei den Olympischen Spielen in Rio
COROX - Athleten bei den Olympischen Spielen in Rio

Die Olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro wurden für eröffnet erklärt. Nach einer zeremoniellen Eröffnungsfeier am Freitag Abend treten mittlerweile die Nationen in den Wettstreit miteinander. Ganz Deutschland wird deshalb nun täglich auf den Medaillenspiegel schielen und verfolgen, wie sportlich unsere Nation im internationalen Vergleich ist. Und es ist nicht unrealistisch, dass auch das kleine Städtchen Edling für zahlreiche Olympiasieger verantwortlich sein könnte. Besser gesagt einer ihrer Bürger: Hans Friedl – der Medaillenmacher!

 

Sabine Spitz hat das erreicht, wovon jeder Sportler träumt. Mit der Goldmedaille bei den Olympischen Sommerspielen in Peking 2008 sicherte sie sich den größten Titel, den es im Sport zu gewinnen gibt. Dieser Erfolg generierte ihr neben weltweiter Berühmtheit auch einen Platz auf dem Sportolymp. Mehr geht nicht. Spitz ist Mountainbikerin und gewann außerdem noch bei den letzten Olympischen Spielen in London Silber und 2004 in Athen Bronze. Damit sie in diesen – vielleicht ihren letzten – Olympischen Spielen erneut ganz oben auf dem Treppchen steht, begibt sich die Baden – Würtembergerin zu ihrem Wunderheiler Hans Friedl. Der Edlinger Physiotherapeut und Osteopath begleitete Spitz bereits seit Jahren. „Ich war bei all ihren Medaillen als Physiotherapeut im Olympiateam. Zwischen uns braucht es mittlerweile kaum mehr Worte. Unsere Zusammenarbeit funktioniert blind und mit absolutem Vertrauen.“ Neben der Therapie steht für die Olympiasiegerin ebenfalls Training auf dem Programm. Ein normales Athletikprogramm würde bei Spitz wohl ins Leere laufen. Zu durchtrainiert. Zu perfekt. Was Friedl jedoch mit seiner COROX – Trainingsphilosophie und deren neuronaler Ansteuerung bei ihr auslöst, ist schlichtweg sensationell. „Zwischen gut und sehr gut liegen maximal Millimeter. Dafür musst der Kopf funktionieren.“ Was Friedl damit meint, sind jene Prozesse, die in unserem Gehirn bzw. im Zentralen Nervensystem gesteuert werden. Denn nur wenn dort alles 'rund' läuft, perfektioniert sich auch unsere Bewegungsqualität. Da auch weitere Goldaspiranten den athletischen Leistungstützpunkt im Südosten Bayerns aufsuchen, könnte der Standort Edling bald erneut zur Goldschmiede werden.

 

Auch Max Levy (Silbermedaillengewinner im Bahnsprint) oder Romy Kasper (Medaillenhoffnung im Straßenrennen) vertrauen in regelmäßigen Abständen auf das Händchen von Hans Friedl und seinem Team. Levy war bereits abgeschrieben. Nach einer Verletzung vor gut einem Jahr musste der 29 – jährige Cottbusser tatenlos mit ansehen, wie die deutsche Konkurrenz an ihm vorbeiflog. Jünger und schneller schienen die Teamkollegen zu sein. Doch er ist ein echtes Mentalitätsmonster – mit unglaublichem Willen. Nach der friedelschen Runderneuerung zementierte er in den letzten Wochen seine bestechend gute Form. Das Olympiaticket scheint gelöst.

 

Mit einer Schultereckgelenkssprengung schien ihr Traum von Olympia bereits zerplatzt. Kurz vor den Spielen stürtze Romy Kasper mit verheerenden Folgen. Doch bei Hans Freidl wurde sie wieder „resettet“. Nach wenigen Tagen wurden neue Bewegungsmuster geschaffen und die Schmerzen in den Keller verbannt. Danach ging es aufs Rad. Bei Kasper spielt Geschwindigkeit eine große Rolle. Auf dem Rad und in der Rehabilitation. Auch sie wird die Reise zu den Spielen in Brasilien antreten. Mit richtig guten Erfolgsaussichten.

 

Olympia rückt also unaufhaltsam näher und in Edling wurden dafür die Grundlagen gelegt. Bei einem Mann, der dennoch lieber im Hintergrund arbeitet. Und dennoch weiß, dass bei jedem Erfolg seiner Athleten auch ein Teil auf seine erstklassige – nein: olympiareife – Arbeit zurückzuführen ist.

 

01. August 2016
Therapiezentrum Friedl gewinnt VBG Preis
Therapiezentrum Friedl gewinnt VBG Preis
Sportlicher Erfolg steht und fällt mit der Gesundheit. Dem dürfte wohl jeder zustimmen. Ein
gesunder Sportler steigert sich ohne leistungslimitierende Verletzungspausen in seiner Fähigkeit
ohnehin. Auch für die Vereine stellen seltene Ausfallzeiten ein lohnendes Investment dar. Und
schlussendlich profitiert auch die Berufsgenossenschaft für Spitzensportler – kurz VBG genannt –
von einem gesenkten Verletzungsrisiko.


Genau deshalb rief die VBG ein Projekt ins Leben, welches außergewöhnliche Trainingsprogramme
prämiert: den VBG Präventionspreis. Es ist so etwas wie der Oscar für präventives Training. Und
das Therapie- und Trainingszentrum Hans Friedl ist Gewinner dieser renommierten Auszeichnung.
Die Zusammenarbeit zwischen den deutschen Meister- und Pokalsiegerinnen vom TSV 1880
Wasserburg und dem Athletikprogramm COROX überzeugte die Jury auf Anhieb. Beim TSV
konnte ein signifikanter Rückgang bei schwerwiegenden Verletzungen sowie eine Reduzierung
bewegungsindizierter Verletzungen (also jene, bei deinen kein Fremdkontakt im Spiel war) realisiert
werden. Die Mischung aus akribischer Therapie und neuestem Trainingsansatz scheint wohl das
Geheimrezept zu sein. „Der One-Fits-All – Therapieansatz, in dem wenig individuell nach
bekannten Krafttrainingsmethoden trainiert wird, hat unser Meinung nach ausgedient“, so Hans
Friedl über sein COROX – Training. „Perfekte Ansteuerung und somit erstklassige
Verletzungsprophylaxe beginnt im Kopf – in den Augen und im Gleichgewichtsorgan. Wir
konzentrieren uns auf die gesamten neuronalen Prozessen des Körpers ohne die Hochleistungssport
auf professioneller Ebene nicht möglich ist. Bekannte Beispiele gibt es zu Genüge.“ In Wasserburg
ist professionelles Basketballspielen also möglich. Genauso wie in Burghausen das Fußballspielen
auf höchster Ebene praktiziert wird. Auch die Fußballer von der Salzach kommen wöchentlich den
weiten Weg von der Österreichischen Grenzstadt nach Edling. Hier konnten die
Verletzungsstatistiken deutlich gesenkt werden.


Sehr zur Freude der Sportler, der Vereine und letztlich auch der Berufsgenossenschaft.

11. Juli 2016
Erfolgsfaktor COROX
Erfolgsfaktor COROX
Jeder will erfolgreich sein. Okay, vielleicht nicht Jeder, aber die Meisten. Im Leben, im Job und im Sport. Da nun 'die Meisten' Erfolg oder zumindest Erfolgserlebnisse für sich beanspruchen wollen, minimiert sich der tatsächlich vom Erfolg geküsste Personenkreis drastisch. Denn diejenigen, die Erfolg generieren, lassen erfolglose Konkurrenten zurück. So einfach läuft das Spiel. Auf allen Ebenen. Im Sport haben Athleten deshalb zwei Möglichkeiten: Entweder man findet sich mit seiner
Situation ab und rutscht kampflos ins zweite Glied oder man wird aktiv, trainiert teleologisch und startet durch. Denn Erfolg ist trainierbar.


Beweise gefällig? Der Fußballclub TSV 1860 Rosenheim legte im Winter vollen Wert auf unser wöchentliches Athletikprogramm und sprang um fünf Plätze nach oben. Resultat: Aufstieg in die Regionalliga. Der Basketballverein TSV 1880 Wasserburg vertraut seit Jahren unserer Trainingsphilosophie und feierte nun seine 10. Deutsche Meisterschaft und den erneuten Pokalsieg. Auch Wasserburgs Fußballer trainieren im athletischen Bereich mit uns. Die Folge war ein
ungefährdeter Aufstieg in die Kreisliga. Aus dieser wären die Spieler des SV Reichertsheim gerne nach oben aufgestiegen. In der Relegation kam das Aus. Doch vorher erschoss das Team, das 4 Monate von uns betreut wurde, in der Rückrunde auf den zweiten Platz. Mit der besten Rückrundenleistung aller Teams. Dies machte auch überregional ordentlich Eindruck. So sehr, dass der Sv Wacker Burghausen künftig mit dem COROX – Team den Aufstieg in die 3. Liga anpeilen will.


Aber auch individuell betreute Sportler starteten durch: Tim Albutat (MSV Duisburg), Marco Hingerl (SC Freiburg), Ludwig Räuber (FC Ingolstadt), Andreas Voglsammer (Arminia Bielefeld), Manuel Schäffler (Holstein Kiel). Würde man nun noch all die Radfahrer mit Weltmeistertiteln und Olympiasiegen auflisten, wäre bald der Platz zu Ende.


Was wollen wir damit sagen: Erfolg ist trainierbar. Du hast es in der Hand, die nächste Spielzeit zu deiner Saison zu machen. Für uns ist nur die Motivation und die Einstellung entscheidend. Nur wenn die passt, machen wir dich zu einem besseren und vor allem erfolgreicheren Athleten. Unsere Referenzen sollten Beweis genug sein.

26. Februar 2016
Auf geht’s Wacker – kämpfen und siegen
Auf geht’s Wacker – kämpfen und siegen
Es sind die Nackenhärrchen, die sich oftmals bei Sportlern aufstellen, wenn sich der Gedanke an die bevorstehende Vorbereitung verfestigt. Vorbereitungen können hart sein. Überhart sogar. Vor allem, wenn man sich die maximal hohen Ziele für den weiteren Saisonverlauf steckt. Für den SV Wacker Burghausen lautet dieses Ziel: Aufstieg in die 3. Bundesliga. Zurück in den Profi-Fußball.
Zäh war sie, die Vorbereitung. Seit Mitte Januar bereitet sich die Truppe von Wacker-Chefanweiser Uwe Wolf akribisch auf die restliche Spielzeit vor. Burkhard, Kauffmann und Co. überwinterten dank einer phänomenalen Vorrunde auf der Pole-Position und wurden so zum Gejagten. Mit einem
1-Punkte-Rückstand ist wohl der SSV Jahn Regensburg Wackers Jäger Nummer eins.

Mit dem Therapiezentrum Hans Friedl und der Trainingsphilosophie COROX schaffte man es, dank einer erstklassigen Zusammenarbeit, alle Spieler verletzungsfrei über die harten Wintermonate zu bringen. Mehr noch – mit Dominik Weiß konnte ein Langzeitverletzter in Windeseile ins Mannschaftstraining zurückgeführt werden. Just-in-time sozusagen. Denn am kommenden Samstag, den 27.02., startet mit einer unangenehmen Auswärtshürde beim SV Schalding – Heining die restliche Rückrunde. 13 Spiele stehen noch auf dem Tableau. 13 Spiele um sich in Burghausen ein Denkmal zu setzen.
Das gesamte Team des Therapiezentrums Friedl und der COROX – Trainings ist überzeugt, dass den Jungs von der Salzach der große Wurf zuzutrauen ist. Ein Team – Ein Ziel. Auf geht’s!
16. Februar 2016
COROX goes Turkey
COROX goes Turkey
Der Fußball – Bayernligist TSV 1860 Rosenheim startete bereits vor einigen Wochen in die Vorberietungsperiode, um noch einmal an die Aufstiegsplätze zur Regionalliga Bayern heranschnuppern zu können.

Mit höchster Fokussierung und der nötigen Einsatzbereitschaft bereitete sich das Team in den ersten Wochen mit etlichen Athletikeinheiten auf die restliche Rückrunde vor. Vor allem die fußballspezifische Optimierung der leistungslimitierenden Komponenten Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer stand in den Räumen des Therapie- und Trainingszentrum Hans Friedl im Vordergrund.
Höhepunkt der akribischen Vorbereitung war ein Trainingscamp im türkischen Belek, wo man zu dieser Jahreszeit perfekte fußballerische Rahmenbedingungen vorfinden kann. Mit Michael Pointvogel war auch ein Athletiktrainer aus dem COROX – Team mit an Board, welcher der Rosenheimer Mannschaft mehrmals täglich den letzten Feinschliff in puncto Sprinttechnik, Reaktionsschnelligkeit und Aktionsschnelligkeit geben konnte.

Das COROX – Team wünscht der Bayernliga – Truppe aus Rosenheim viel Erfolg in der Rückrunde und die sportliche Verwirklichung ihrer Ziele!
15. Dezember 2015
COROX beim Team KATUSHA in Calpe
COROX beim Team KATUSHA in Calpe
Mit Peter Breitfeld und Michael Pointvogel begleiteten zwei Sportwissenschaftler die internationalen Radprofis in ihrem ersten zehntägigen Trainingslager an der spanischen Westküste. Zwei COROX - Gruppeneinheiten am Vormittag und noch zahlreiche Einzeltrainings am Nachmittag umrandeten die jeweils 5 - stündigen Trainingseinheiten auf dem Rad. Nun können Rodriguez, Kristoff und Co. erst einmal ein paar Tage verschnaufen. Anfang Januar steht bereits das zweite Trainingslager der KATUSHA - Fahrer auf dem Programm. Natürlich erneut begleitet von COROX.
25. August 2015
TSV 1860 Rosenheim: Verletzungsfrei dank COROX
TSV 1860 Rosenheim: Verletzungsfrei dank COROX
Einige Monate ist die Zusammenarbeit zwischen dem Fußball – Bayernligisten TSV 1860 Rosenheim und COROX nun alt. Das Zwischenfazit kann sich sehen lassen: Bis auf zwei Langzeitverletzte, die dank COROX bereits in dieser Woche wieder ins Mannschafttraining einsteigen werden, kann der TSV über seinen kompletten Kader verfügen.
26. Juli 2015
COROX für Fußballer: Ex – Profi Leo Haas berichtet
COROX für Fußballer: Ex – Profi Leo Haas berichtet
Leonhard Haas spielte in der Fußball-Bundesliga (Augsburg, Ingolstadt, Bayern München usw.) und arbeitet heute als COROX Trainer. Er berichtet von seinen Erfahrungen.
13. Juli 2015
TSV 1860 ROSENHEIM setzt ab sofort auf COROX
TSV 1860 ROSENHEIM setzt ab sofort auf COROX

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem TSV 1860 Rosenheim Fußball.

Das Team um Hans Friedl bietet den Bayernligisten auf den Sektoren Therapie und Rehabilitation, aber auch rund um die Trainingsphilosopie COROX, ein durchdachtes Betreuungspaket.

Torsten Karbstein, für den TSV 1860 Rosenheim verantwortlicher Physiotherapeut im Bereich Therapie und Rehabilitation, begleitet die Sportler zu den Spiel- und Trainingseinheiten.

Leo Haas, Ex-Fußballprofi und im Sportbereich für Friedl tätig, wird seine wertvollen Erfahrungen im Bereich COROX mit einbringen.

23. Juni 2015
Zu Gast in der VfB-Rehawelt in Stuttgart
Zu Gast in der VfB-Rehawelt in Stuttgart
Wir bedanken uns bei der Firma FREI AG für das gelungene Inhouse Event in der VfB Rehawelt in Stuttgart, bei welchem wir unsere Trainingsphilosophie COROX vorstellen durften. Bei dieser exklusiven Veranstaltung drehte sich alles um kreative Innovationen und neue Ideen zum Thema “Therapie und Training im Profisport”.
23. Juni 2015
COROX ist jetzt auf Facebook und Instagram!
COROX ist jetzt auf Facebook und Instagram!
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