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Aktuelles
19. April 2018
Friedls COROX bekommt ein weiteres Gebäude
Friedls COROX bekommt ein weiteres Gebäude

Stolz schreitet Hans Friedl, Bauherr und Chef des gleichnamigen Therapie- und Trainingszentrums, über die noch ‘nackte‘ Baustelle. Hier – so sagt er – kommen die Umkleiden hin, dort drüben der Aufgang zur Empore und jenes Feld solle komplett frei bleiben und mit Kunstrasen sowie einer Sprintbahn bedeckt sein.

Ein Gebäude – eine Vision
Friedl kennt sein Gebäude bereits jetzt in- und auswendig, mehrere Monate vor der Fertigstellung. Hinter seinem neuen, mehrere hundert Quadratmeter großen Räumlichkeiten steht jedoch weit mehr als nur eine opulente Spielwiese für Athletikarbeit, neuronales Athletiktraining und Schnelligkeitstraining. Es ist vielmehr eine konkrete Vision, die ihn dazu veranlasst hat, in ein weiteres Gebäude zu investieren.

Noch mehr Schwerpunkt auf den Trainingsbereich
Der Bereich der Trainingstherapie – und dazu gehören nicht nur die professionellen Top – Athleten von COROX – sondern auch das komplette Ressort der Rehabilitation, des Reha-Sports, der Basiskurse von Pilates und COROX, der Firmensport sowie entspannende Trainingseinheiten soll nun noch weiter intensiviert werden. "Die Auslastung unserer bisherigen vier Trainingsräume wurde zusehends größer. Da wir jedem unserer Patienten, Sportler und Kursteilnehmer optimale Trainingsmöglichkeiten bieten wollen, haben wir uns dazu entschlossen, unser Ensemble zu erweitern", so Hansi Friedl.

Fertigstellung im Spätsommer
Ein wenig muss sich Friedl und sein Team aus knapp 50 Physiotherapeuten, Sporttrainern und Bürokräften jedoch noch auf die Fertigstellung der neuen Halle gedulden. Aller Voraussicht nach im Spätsommer dieses Jahres soll sie bezugsfertig sein. Mit Kunstrasen, Laufbahn, Empore und Co. Genauso wie der Bauherr es jetzt bereits vor seinem geistigen Auge hat.

20. März 2018
COROX Academy of Sports – Erfolg auf ganzer Linie
COROX Academy of Sports – Erfolg auf ganzer Linie

Knapp zwanzig Nachwuchstrainer folgten dem Ruf, der lautete: wir wollen Euch ganz unverbindlich und kostenlos unsere athletischen Essentials zeigen. Heißt im Detail, dass unter dem Namen „COROX Academy of Sports“ Jugendtrainer einen  Einblick in die athletische Betreuung von Profisportlern erhalten sollten, um im Nachgang in ihren Teams noch besser mit den jungen Heranwachsenden auf diesem Gebiet arbeiten zu können.

Rundgang – Theorie – Praxis – Interaktion

Pünktlich um 9:00Uhr morgens startete der samstägliche Workshop – mit einem Rundgang. Das große Areal des Edlinger Athletikzentrum wurde begutachtet und erste Fachgespräche geführt. Nach einer kurzen Einführung durch COROX – Koordinator Michael Pointvogel ging es nacheinander durch die Themen „Neuroathletik“, „traditionelles Athletiktraining“ und „Schnelligkeitstraining“. Neben dem regen Interesse der unterschiedlichen Trainer aus Wasserburg, Rosenheim und Umgebung war es vor allem der fachliche Austausch, der dem COROX – Team über die Maßen hinaus gefiel. „Der gegenseitige Austausch ist für uns die Königsdisziplin. Ob Übungen in den verschiedenen Sportarten funktionieren bzw. in einer gewissen Gruppenstärke umsetzbar sind, wissen die Jugendtrainer sofort. Deshalb konnten wir an diesem Tag ebenso viel von ihnen lernen, wie sie von uns“, so Michael Pointvogel.

Verschieden Vereine aus den unterschiedlichsten Sportarten

Zu diesem ersten offiziellen Trainerworkshop war Jeder eingeladen. Egal ob Basketball-, Volleyball-, Handball-, Fußball oder Leichtathletikcoach – die Zielgruppe für die Athletikprofis von COROX war breit gefächert. Für diesen Pilotversuch richtete sich Hansi Friedl und Team zunächst an Mannschaft aus dem räumlichen Umfeld, mit denen man bereits seit langem einen regen Austausch im athletischen Bereich führt.

Eines steht fest: der Workshop wird seine Wiederholung finden

Hans Friedl persönlich – er kam direkt vom Flughafen aus Mailand, wo er noch Tags zuvor im berühmten Straßenradrennen „Mailand – San Remo“ das Team Katusha Alpecin betreute – versicherte abschließend der Gruppe von Jugendtrainern, dass dieses Projekt kein „One-Hit-Wonder“ sein solle und im Sommer seine Wiederholdung finden würde. Den Grund erklärte er ebenso einfach wie treffend: „Die Arbeit mit Jugendlichen ist sportlich und gesellschaftlich unser höchstes Gut. Euch Trainer, die ihr extrem viel Zeit dafür opfert unsere Kinder optimal und fortschrittlich zu trainerieren, müssen wir einfach etwas zurückgeben. Deshalb werden wir auch im nächsten Workshop keinerlei Kosten erheben.“

Wahre Worte für eine gute Sache.

12. März 2018
Endlich wieder Basketball
Endlich wieder Basketball
Der 11.September 2017 wird vielen nicht allzu sehr im Gedächtnis geblieben sein. Manche erinnern sich vielleicht entfernt noch an einen Hurrikan namens „Irma“, der im US – Bundesstaat Florida große Schäden anrichtete. Eine wird sich jedoch sicherlich noch mehr als ihr lieb ist an diesen Tag erinnern. Lena Bradaric ist Basketballprofi bei den Fireballs Bad Aibling und an jenem 11.09.2017 musste sie sich einer bitteren Operation unterziehen. In einem Vorbereitungstraining zur Spielzeit 2017/18 streikte für den Bruchteil einer Sekunde ihr Körper und der sportliche Habitus der Profisportlerin änderte sich auf einen Schlag: vom Spieler zum rekonvaleszenten Zuschauer – für mindestens die nächsten sechs Monate.

Lenas Comebackplan in klaren Phasen unterteilt

Der lange und psychisch gleichsam herausfordernde Rehabilitationsweg begann für Bradaric bereits vor der Operation. Nationalmannschaftsphysio Hans Friedl ist mit seinem Therapie- und Trainingszentrum in Edling und seiner Trainingsphilosophie COROX absoluter Profi in puncto Comeback-Arbeit mit Leistungssportlern. Und Friedl ordnete bereits noch vor der Operation am 11. September die erste Phase der Reha – Prehabilitation genannt – an. Hierzu wurden vor allem die neuronalen Ansteuerungsmuster vom Kopf zu den einzelnen Gelenken verbessert, damit sie im Anschluss nach der Operation frisch und auf einem hohen Level abzurufen waren. Professor Dr. Hinterwimmer vom Orthoplus in München, Top – Adresse in der Rekonstruktion von Kreuzbändern, führte die OP durch.
Anschließend startete die Kapitänin der Fireballs Bad Aibing mit der zweiten Phase ihres Comeback – Plans. Neben den physiotherapeutischen Lymphen standen in der Trainingstherapie vor allem die Schmerzfreiheit und eine Verbesserung der „Rang of Motion“ (also der Bewegungsumfänge des verletzten Knies) im Mittelpunkt der täglich mehrstündigen Trainingsarbeit von Lena Bradaric auf dem Plan. Diese beinhaltete neuroathletische Ansätze sowie erste kräftigende Einheiten für Rumpf und der eminent wichtigen dorsalen Kette.
Die dritte Phase stand ganz im Zeichen der Kräftigung und den ersten dynamischen Mustern. Die Aiblinger Nationalspielerin erhielt dazu neben ihrer Einzeltrainings zusätzlich auch einen begleitenden Krafttrainingsplan, der stetig erweitert, verändert und auf ihre Bedürfnisse abgestimmt wurde. Hauptarbeit für mehrere Stunden pro Tag war jedoch das persönliche 1:1 – Training und bereits nach sechs Wochen Post-OP konnte sie sich an die ersten Sprungvarianten herantasten.
Dynamik und Hinführung zur Sportart waren in der vierten und letzten Phase die Mittel der Wahl. Sportartspezifischen wurde an schnellen Reaktionen unter Ablenkung unter teils enormer Belastungsprovokation gearbeitet. Der Ball – der für Lena Bradaric so ziemlich alles bedeutet – immer dabei. Nach und nach wurden auch COROX – Einheiten in der Halle eingepflegt, bis die Teamplayerin im Januar auch wieder das Aufwärmprogramm mit ihrer Mannschaft absolvieren konnte.

Therapeut und Reha-Trainer nehmen sich Zeit und beobachten Lenas Wiedereingliederung live vor Ort

Das endgültige „Go“ kam dann nachdem sich Hansi Friedl selbst von Lena in einer normalen Trainingseinheit im Aiblinger Firedom überzeugen konnte. Wenige Tage danach folgte noch ein „Return to Competition“ – Test in Edling und die Basketballtauglichkeit konnte attestiert werden.
Nun ist es also soweit – Lena Bradaric ist in Überschallgeschwindigkeit zurückgekehrt. Mit unglaublichem Ehrgeiz und dem großen Ziel, ihrem Verein schnellstmöglich wieder helfen zu können.
Eine Sache, die dabei besonders herausstach: Eine Rehabilitation über einen derart langen Zeitraum bedeutet knochenhartes Training und einen mentalen Ausnahmezustand. Lena Bradaric jedoch musste zu keiner Zeit von Hansi Friedls COROX- oder Therapieteam motiviert, gepusht oder gar ermahnt werden. Die Früchte dafür darf sie jetzt tragen. Sie spielt endlich wieder Basketball.

22. Februar 2018
Athletiktraining für Fußballmannschaften – ein Kinderspiel?
Athletiktraining für Fußballmannschaften – ein Kinderspiel?

An Informationen bezüglich Athletiktraining für die unterschiedlichsten Sportarten mangelt es im Zeitalter der digitalen Revolution nicht. Einmal die Suchmaschine angeworfen wird ad-hoc eine Fülle an Trainingsübungen auf dem Desktop, Tablet oder Handy präsentiert.

 

Viele Informationen - doch welche sind die Richtigen?

Hochfahren – anklicken – fertig ist das Training? Die Realität gestaltet sich leider ein wenig anders. Deutlich komplizierter. Denn gerade diese enorme Masse an Informationsquellen und Übungsansätzen macht das Arbeitsleben von Personal TrainerInnen, SportwissenschaflterInnen, PhysiotherapeutInnen nicht gerade leichter. Die Kunst besteht nämlich darin, aus der Informationsflut unzusammenhängender Übungen genau diejenigen auszuwählen, die mit Sinn und Verstand wirkungsvoll eingesetzt werden können. Das Edlinger Athletikteam von COROX hat, um entwaffnend ehrlich zu sein, keine ihrer Übungen selbst erfunden. Bei der Umsetzung haben sie jedoch ein großes Plus: Wissen und Erfahrung aus 25 Jahren Leistungssport auf internationalen Top-Niveau.

 

Elf Teams in der Wintervorbereitung

Auch diesen Winter hat das COROX – Team wieder etliche Athletikeinheiten für Fußballteams organisiert. Elf regionale und überregionale Mannschaften kamen Woche für Woche (im Durchschnitt acht Mal) nach Edling ins Trainingszentrum. Gestartet wurden die Einheiten mit neuronalen Übungen, gefolgt von Aktivierungen für die sportartspezifischen Muskelgruppen. Danach Stabilitäts- und Mobilitätstraining, welches wiederum in das Schnelligkeitstraining überging. Mit professionellem Equipment wurden Sprunghöhen, Schrittfrequenzen oder Reaktionszeiten gemessen.

 

Leitgedanke: Prävention vor Leistungssteigerung

„Unser primäres Ziel – und da werden wir auch nicht müde, es ständig zu wiederholen – ist die Prävention vor Verletzungen. Dazu sind wir viel zu stark durch unsere Therapieerfahrung geprägt. Eine Leistungssteigerung ist erst der zweite Schritt, der sich jedoch automatisch einstellen wird“ so COROX – Koordinator Michael Pointvogel, der noch hinzufügt: „Wer dieses Leitprinzip erkannt hat und es variabel in die Praxis bringt, ist unserer Meinung in der ständig konkurrierenden Trainerwelt den meisten ein großes Stück voraus.“

05. Februar 2018
First Stop: Dubai
First Stop: Dubai

Mit dem Elite-Radteam Katusha – Alpecin, in dem auch mit Tony Martin und Marcel Kittel das Who is Who der deutschen Radsportszene unter Vertrag steht, hat Hansi Friedl und seine Trainingsphilosophie COROX einen optimalen Partner gefunden. Ein ständiges sich-weiterentwickeln-wollen ist dabei die große gemeinsame Konstante beider Parteien. Genau deshalb funktioniert diese Zusammenarbeit so exzellent und manifestiert sich nun mittlerweile seit über 5 Jahren. Kein Wunder also, dass auch die medizinisch-athletische Betreuung für das Jahr 2018 schnell und einfach fixiert wurde.

Athletische Betreuung auf Top-Niveau

Gerade was das Augenmerk von General Manager und Ex-Radprofi José Azevedo auf die Athletik seiner Sportler betrifft, hebt sich das Team Katusha Alpecin im breiten Fahrerfeld aller Tour de France – Teams nochmals heraus. Mit einem raffinierten Mix aus neuronalen und funktionalen Trainingsinhalten wollen Friedl und sein COROX – Team das enorm junge Schweizer ProTeam noch athletischer und damit erfolgreicher machen – ohne dabei die wichtigster aller Komponenten zu vergessen: Verletzungsfreiheit.

Dubai – Rundfahrt als erste Standortbestimmung

Mit der Rundfahrt in Dubai geht die Saison für das „TKA“ (Team Katusha Alpecin) nun richtig in die Vollen. In dieser „schnellen“ Tour sind vor allem die Sprinter im Rampenlicht. Vor allem auf dem letztjährigen Seriensieger und Sprintkönig Marcel Kittel werden dabei die Augen der Radsportwelt gerichtet sein. Dabei wird sich zeigen, ob sich die intensive und gute Arbeit (auch COROX war mit der athletischen Trainingslagerbetreuung im Dezember und Januar stark involviert) auch in den Resultaten widerspiegeln kann.

„Wir sind glücklich auch in dieser Saison eines der interessantesten Radprojekte der Welt betreuen zu dürfen. Mit viel Engagement und einer gehörigen Portion Demut werden wir auch in dieser Radsaison unseren Beitrag für ein erfolgreiches Abschneiden zu leisten versuchen.“ (Hansi Friedl)

18. Januar 2018
Fit in die Rückserie – mit COROX
Fit in die Rückserie – mit COROX

Auch wenn sie von unterschiedlichen Teams kommen – auf dem Platz sogar erbitterte Rivalen sind – könnte diese Truppe mit einer kompletten Mannschaft an den Start gehen. Einer schlagkräftige obendrein. Die Rede ist von der COROX Off-Season-Gruppe.
Ein wild zusammengewürfelter Haufen mit knapp 15 Spielern vom TSV Buchbach, dem TSV 1860 Rosenheim, dem SV Kirchanschöring, dem SB Chiemgau Traunstein, dem SB DJK Rosenheim, dem TSV Dorfen, der SG Reichertsheim, dem TSV 1880 Wasserburg, dem SV Schechen sowie dem DJK SV Edling.

Job und Fußball – nur mit körperlicher Fitness optimal zu vereinbaren

Während sich viele Fußballspieler im Winter den vor- und nachweihnachtlichen Genüssen hingeben und einmal alle Fünfe gerade sein lassen, arbeiten die Teilnehmer dieser besonderen Fußballgruppe im Edlinger Athletikzentrum an der Erfolgsbasis – ihrer überdurchschnittlichen körperlichen Fitness. Denn einzig und allein dadurch ist für Spieler von der Regionalliga abwärts die Kombination aus semiprofessionellem Fußball und ganztägigem Job ohne Verletzungen und auf höchsten Niveau vereinbar.

Klasse statt Masse – gezieltes Training für die Sportart und den Athleten

Das sportartspezifische Training umfasst dabei neben der grundlegenden Kraft auch sinnvoll angeordnete Mobilitäts- sowie Stabilitätssegmente, die vor allem in der Prävention eine große Wirkung zeigen. Wöchentlich zwei Einheiten mit jeder Menge Spaß standen dabei auf dem Plan. Michael Pointvogel, Koordinator im COROX – Team, freut die Arbeit mit dieser Truppe extrem: „In unserem Winterprogramm entsteht recht schnell eine tolle Atmosphäre. Rivalen werden zu Trainingspartnern und pushen sich gegenseitig. Natürlich darf dann auch der eine oder andere Spruch aus vergangenen Matches nicht fehlen – diese Lockerheit macht das Ganze auch so einmalig.“

Nach zwei Monaten individueller Arbeit folgen die jeweiligen Spieler nun wieder den Rufen ihrer Vereine. Die einen trainieren in der Vorbereitung weiterhin im COROX-System, während die anderen mit ihren vereinsinternen Vorbereitungsmaßnahmen fortfahren.
In beiden Fällen wünscht das komplette COROX-Team allen Athleten eine fantastische sowie verletzungsfreie Rückserie!

09. Januar 2018
Die absolute Radelite vertraut auf Hans Friedl
Die absolute Radelite vertraut auf Hans Friedl

Dass Hans Friedl, Physiotherapeut und Osteopath des Deutschen Olympiateams, sein Handwerk versteht wie nur wenige, wissen viele. Dass er im nationalen und internationalen Radsport die Top-Adresse ist, wenn es um Schmerzlinderung, Verletzungsprävention und Rehabilitationsmaßnahmen geht, wissen hingegen oftmals nur die Radsportinteressierten.

Sie sind die besten Radsportler Deutschlands und vertrauen auf Hans Friedl

Tour de France-Stars wie Marcel Kittel, Tony Martin und John Degenkolb, Bahnspezialisten wie Olympiasiegerin Kristina Vogel und Weltmeister Max Levy oder aber auch die Webster-Brüder und Julian Schmidt auf ihren BMX sowie Mountainbike-Schwergewicht Manuel Fumic und Olympiasiegerin Sabine Spitz sind nur ein kleiner Auszug aus der friedl'schen Therapielitanei an Radprofis, die regelmäßig den Weg nach Edling finden. Es ist mit Abstand das Beste und Erfolgreichste, was Rad-Deutschland derzeit zu bieten hat.

Beste Zusammenarbeit mit dem Bund Deutscher Radfahrer
Sie alle kommen zu Hansi. Überwiegend zur Therapie bei diffizilen und langwierigen Krankheitsgeschichten, aber immer häufiger auch zur reinen Leistungssteigerung mit Friedls Trainingsphilosophie COROX. Dieser Tage sind mit dem frisch gebackenen Europameister Max Levy, dem Straßenradtalent Jan Tschernoster vom rad-net ROSE Team und der BMX-Hoffnung Jakob Bernhart gleich drei Sportler gleichzeitig da. Forciert wird das Therapie- und Trainingskonzept auch dank der langjährigen Zusammenarbeit von Friedl und dem Bund Deutscher Radfahrer. Die „Deutsche Nationalmannschaft der Radfahrer“ wird nämlich seit mehreren Dekaden von Hans Friedl bei Olympischen Spielen und komplizierten Fällen betreut. „Die Kommunikationswege sind kurz und die Art und Weise immer mit gegenseitigem Respekt“, so Friedl selbst über die erfolgreiche Zusammenarbeit.

Nächste Woche geht es für Friedl wieder nach Mallorca
Internationalen Radsportflair wird Friedl ab der kommenden Woche schnuppern. Denn dort steht wieder die Betreuung des UCI-Eliteradteams Katusha-Alpecin auf seinem eng gestrickten Terminplan. Gemeinsam mit Sportwissenschaftler Peter Breitfeld wird er sich im Trainingslager auf Mallorca um die optimale Therapie- und Trainingsbetreuung vom Schweizer Tour de France-Team kümmern. Interessant auch die personelle Zusammensetzung des Rennstalls: Mit Sprintstar Marcel Kittel, Zeifahrweltmeister Tony Martin und enorm talentierten, deutschen Nachwuchsathleten wie Rick Zabel, Nils Politt und Marco Mathis verfügt das Team über etliche Spitzenfahrer.

Und genau hier schließt sich auch wiederum der Kreis für Friedl, seine Therapie und sein Trainingssystem. Mit den besten Radfahrern, die die deutsche Radsportnation zu bieten hat.

 

28. Dezember 2017
„Wir sind bereit für das Jahr 2018“ – Hans Friedls freudiger Blick voraus
„Wir sind bereit für das Jahr 2018“ – Hans Friedls freudiger Blick voraus

Paukenschlag wäre sicherlich der falsche Ausdruck – dafür war und ist die Umstrukturierung im Hause des Therapie- und Trainingszentrums Hans Friedl zum Jahreswechsel ein zu offenes Geheimnis. Und dennoch darf man von einem kleinen Fingerzeig sprechen, wenn Hans Friedl seine Zweigstelle in Wasserburg an Torsten Karbstein abgibt.

Mehr Fokus auf Edlinger Haupthaus

Ab Januar 2018 wird der ehemalige Mitarbeiter demnach die frühere Zweigstelle als eigene Praxis leiten. Völlig eigenständig. Mit seinem Team. Für Friedl war der Schritt nur logisch: „Wir haben seit der Eröffnung mit dem Gedanken geliebäugelt, dass Torsten irgendwann den Weg in die Selbstständigkeit mit unserer Wasserburger Praxis einschlägt.“ Nach zehn Jahren unter Friedls Fittichen verfügt Karbstein dafür nun auch über die notwendigen Fähigkeiten und Fertigkeiten. Für Friedl ein „perfect match“, wird er nämlich im Frühjahr 2018 ein weiteres Bauvorhaben am Standort Edling realisieren. „Mit diesem Gebäude schließen wir den Kreis. Damit ist unser Edlinger Ensemble komplett“, so der Olympiaphysio ehe er noch mit dem Ansatz eines Lächelns ein rasches „vorerst“ hinzufügt. Alles andere wäre auch untypisch für ihn gewesen.

Friedl und COROX mittlerweile fester Bestandteil im Hochleistungssport

Eine neu zustande gekommene Zusammenarbeit dürfte dem Edlinger Physiotherapeuten und Osteopathen indes besonders freuen. Im Herbst des vergangenen Jahres fragte der Österreichische Skiverband seine Dienste an. Therapie und Training – ein komplettes Konzept zur Olympiavorbereitung für die Nordischen Kombinierer der Wintersportnation. Diese sind damit neben dem Team Katusha Alpecin, der Deutschen Basketball Nationalmannschaft, dem TSV 1860 Rosenheim, SB DJK Rosenheim Basketball und der Bund Deutscher Radfahrer das sechste Team aus dem Leistungssport.

COROX – Kurssystem wird größer und größer

Aber nicht nur der professionalisierte Sport soll im ausgebauten Therapie- und Trainingszentrum seine Heimat finden. Auch Sportbegeisterte aus der Region Wasserburg – Rosenheim – Ebersberg finden immer häufiger gefallen am Kurssystem, welches nach dem Konzept von COROX mittlerweile auch in kleinen Gruppen umgesetzt wird. Elf Trainingszeiten werden derweil wöchentlich angeboten – entstanden innerhalb nur eines Jahres.

 Für das Therapie- und Trainingszentrum Hans Friedl geht ein sehr aufregendes Jahr zu Ende: von der tollen Performance der regionalen Fußballclubs aus Rosenheim, Reichertsheim und Wasserburg über den dritten Platz von Ilnur Zakarin in der Vuelta España bis hin zu Max Levys Goldfahrt in der Europameisterschaft.
Bei all dem sportlichen Glamour ist für Friedl jedoch eine Kombination elementar: Dankbarkeit und Demut. Damit kann nämlich auch das Jahr 2018 problemlos gemeistert werden. Vielleicht hält dies ja dann sogar einen wirklichen Paukenschlag bereit. Zuzutrauen ist es Hansi Friedl allemal.

06. Dezember 2017
Team Katusha Alpecin: Ein ambitioniertes Radteam mit familiärer Atmosphäre
Team Katusha Alpecin: Ein ambitioniertes Radteam mit familiärer Atmosphäre

Physiotherapeut, Mechaniker, PR-Manger, Doktor oder Sportdirektor – in einem der besten Radteams der Welt – dem Team Katusha-Alpecin – begegnet man sich auf allen Ebenen bewusst auf Augenhöhe. Gegenseitiger Respekt und Wertschätzung wurde für dieses Radprojekt als Leitbild ausgegeben. Der Teamslogan ‘Race as a family‘ wurde bewusst gewählt – und in der Tat: er passt.

COROX - Training als Aktivierung noch vor der ersten Radeinheit

Auch wir, die wir für das Athletiktraining von Tony Martin, Marcel Kittel, Ilnur Zakarin und Co. in der Verantwortung stehen, spüren die familiäre Atmosphäre täglich. Unsere Expertise im athletischen Bereich wird geschätzt und von Fahrern wie auch Trainern dankbar angenommen sowie umgesetzt. Bereits morgens um 8.00Uhr – noch vor dem Frühstück – startet das Fahrerlager mit der ersten Einheit in den Tag. Mit mobilisierenden Drills werden die Athleten effektiv herangeführt, um im nächsten Teil auch die für Radfahrer eminent wichtige Rumpfstabilität sowie Beinachsenstabilität zu generieren bzw. zu sublimieren. Nach zweimal dreißig Minuten steht für die Fahrer anschließend ein gemeinsames Frühstück an. Danach geht’s aufs Rad – für vier bis fünf Stunden.

Auch das Staff muss körperlich funktionieren

Zeit für das COROX – Team um bei sonnigen 15° Celsius im Robinson Club Cala Selena von Mallorca zu entspannen, bleibt jedoch nur wenig. Denn auch das Team um das Team muss körperlich auf Hochtouren laufen und wird deshalb am späten Vormittag zum Training vorstellig. Der Physiotherapeut trainiert mit dem Mechanikern genauso wie mit den Teamärzten – Race as a family eben!

Neuronales Athletiktraining als Wettberwerbsvorteil

Jeder der zwölf Nachmittage, so lange geht nämlich das erste von zwei Trainingslagern der Saison 2018, steht komplett im Zeichen des Individualtrainings. Dort arbeiten die Fahrer individuell entweder an ihren Defiziten oder gezielt an einer weiteren Leistungsprogression. Vor allem das neuronale Athletiktraining, im Leistungssport mittlerweile etabliert, wird in diesem Zeitraum umgesetzt. Dieser Trainingsansatz soll und – laut Meinung der COROX Coaches – wird den Radprofis in den nächsten Jahren den entscheidenden Wettbewerbsvorteil bieten. Im Team Katusha Alpecin ist man sich dieses Potentials bewusst.

Familiäre Ausrichtung der Teamstruktur und innovative, aufgeschlossene Trainingsarbeit – zwei Komponenten, die für ein Radprojekt wie dem von Katusha-Alpecin als Erfolgsmaximator und – optimator wirken können. Wirken werden, da ist sich das COROX – Team sicher.

21. November 2017
Weil DU über DEINEN Erfolg entscheidest – das Offseason–Programm von COROX
Weil DU über DEINEN Erfolg entscheidest – das Offseason–Programm von COROX

Das deutsche Fußballsystem ist – klammert man die Profiligen mal dezent aus – ist schon ziemlich perfide. Ab Mitte November, allerspätestens jedoch ab Mitte Dezember ist im regionalen Fußball Schicht im Schacht. Sportler ab der vierten Liga werden ab diesem Zeitpunkt für Monate ins Wachkoma gesteckt und finden ihr Erwachen erst wieder, wenn auch der letzte unserer Fußballplätze vom Schnee befreit ist.

Rien ne va plus – am Tag X zählt nur noch die Fitness

Nicht wenige Spieler legen deshalb nach dem letzten Spieltag die Beinchen hoch, hauen ab und an in diversen Indoor-Soccerplätzen mit oder schleppen sich mäßig motiviert ins nächstgelegenen Fitnessstudio, „um für die richtige Strandfigur zu sorgen“ – Ende Januar versteht sich. Wenn anschließend das Trainerteam zum Aufgalopp bittet, merken viele Sportler schnell, dass ihre Vorbereitung bei weitem nicht so effektiv wie erhofft war. Doch da ist es bereits zu spät. Nach wenigen Einheiten haben sich findige Trainer nämlich bereits ein Bild über den Fitnesszustand ihrer Spieler gemacht und dieser Eindruck bleibt auch haften. Und genau hier setzt das Offseason–Programm von COROX an:
Eine perfekte Betreuung während der spielfreien Zeit, um muskulär sowie präventiv optimal trainiert in die Vorbereitung starten zu können.

Kleine Gruppe – hohe Qualität

Bereits zum dritten Mal ruft das Athletikteam von COROX ein derartiges Vorbereitungsprogramm aus. Dieses Mal fällt ab Mitte Dezember der Startschuss und bereitet Fußballspieler aus unterschiedlichen Teams in acht konsequent aufeinander aufbauenden Einheiten auf die restliche Rückrunde vor. Wichtigstes Merkmal zur Qualitätssicherung für das COROX-Team, das diverse Fußballprofis, Nationalspieler im Basketball sowie die besten Radfahrer der Welt betreut, ist dabei eine überschaubare Gruppengröße.

Edlinger Trainingszentrum als überregionale Anlaufstelle für Fußballspieler

Die letzten Jahre setzte sich die Fußballgruppe zumeist aus Spielern vom TSV 1860 Rosenheim, dem SV Wacker Burghausen, vom SB DJK Rosenheim, vom TSV Buchbach, dem TSV 1880 Wasserburg, dem DJK SV Edling oder vom SB Chiemgau Traunstein zusammen. „Rivals on pitch – friends at Corox“, so beschreibt Athletiktrainer Jguwon Hogges, der die Gruppe mitbetreuen wird, das Stell-dich-ein in Edling. Persönliche Eitelkeiten oder Rivalitäten spielen in diesem Monat nicht die geringste Rolle. Im Mittelpunkt steht einzig allein die Aussicht auf Erfolg in der Rückrunde. Für den einzelnen Spieler und natürlich sein Team.

Willst auch du an unserem Offseason-Programm teilnehmen, dann melde dich einfach unter info@corox.de an.

08. November 2017
Wasserburgs erstaunliches Erfolgsgeheimnis
Wasserburgs erstaunliches Erfolgsgeheimnis

 

 

In der Bezirksliga Ost ist der TSV 1880 Wasserburg derzeit das Nonplusultra. 50 Punkte holte der Liga-Neuling aus den ersten 19 Partien, 17 mehr als der Zweitplatzierte. Unter anderem vielleicht auch, weil die Innstädter eine kleine, aber entscheidende Sache anders machen, als viele der Konkurrenten.

 

Drei Aufstiege in drei Jahren – folgt nun Nummer vier?
So etwas schaffen nur wenige Clubs. Von der A-Klasse bis hinauf zur Bezirksliga. Drei Aufstiege in drei Jahren und mittlerweile auch bereits dort wieder souveräner Tabellenführer. Nach einer herausragenden Vorrunden schielen die Wasserburger Löwen, wie sie sich selbst nennen, mit einem Auge auf die nächsthöhere Liga.

 

Einzig und allein starkes Spielerpersonal?
Der gemeine Fußballfan hat nun zwei Handlungsalternativen. Er kann – vielleicht nicht gänzlich zu Unrecht – behaupten, dass der Erfolg der Wasserburger überwiegend mit dem Spielerpersonal zusammenhängt, welches unter anderem auch aus Heimatverbundenheit in den letzten Jahren aus diversen Regionalligateams in die Heimatstadt zurückkehrte. Man kann jedoch auch einen etwas tieferen Blick wagen und fernab jedweder Favorisierungen anderer Vereine für die weiteren Erfolgsfaktoren dieser Elf zugänglich sein. Aus trainingstechnischer Sicht lohnt es sich nämlich. Trainiert werden die Löwen von Leonhard Haas, einem ultratalentierten Fußballspieler, der sich viele Jahre im bezahlten Fußball bewegen durfte. Über den FC Bayern München, den Hamburger SV, Augsburg, Fürth, Ingolstadt und Rostock lernte er kennen, wie dieses Geschäft funktioniert und was es braucht, um erfolgreich zu sein. Eine Sache, mit der sich Haas zu Zeiten seiner Fußballkarriere intensiv auseinandersetzen musste, war das Thema Athletik. Verletzungen, monatelange Rehamaßnahmen und sogar das vorzeitige Karriereende ließen ihn spüren, welchen Stellenwert das Thema „athletische Grundlagen“ haben sollte.

 

Harte Trainingsarbeit mit COROX!
Und genau diese Erfahrung gibt er, der mittlerweile selbst als Athletiktrainer arbeitet, an seine Jungs weiter. Beim TSV heißt das COROX. Eine Wortschöpfung von Olympia-Physio Hans Friedl, die ursprünglich aus CORE + OXYGEN entsprang, mittlerweile jedoch mit speziellem Schnelligkeitstraining und individuellem Neuroathletiktraining sublimiert wurde. Wasserburgs COROX-Training findet einmal pro Woche statt. Nicht als zusätzliche Einheit, sondern als ergänzende. Mittwoch von 18.30Uhr bis 19.30Uhr – freiwillig. Doch Haas' Jungs sind immer da. Meist sogar dreißig Minuten zu früh. Abgesehen von taktischen und technischen Qualitäten seiner Mannschaft, die selbstverständlich mehr als reichlich vorhanden sind, kann sich Leonhard Haas deshalb immer auf deren Physis verlassen. So auch in den zur Bezirksliga qualifizierenden Relegationsspielen. In vier hochsommerlichen Partien mussten sich die Löwen durchbeißen. Mit einem arg gebeutelten Kader, aber auch mit dem Wissen, dass man körperlich dem Gegner überlegen ist, hievte man sich nach oben. Dort, in der Bezirksliga Ost, ist man nun auch wieder Primus. Betrachtet man die Torstatistik scheint Haas‘ Plan mit hohem athletischen Stellenwert erneut Früchte zu tragen. Nicht selten bissen seine Löwen in den letzten Spielminuten vor Halbzeit- oder Schlusspfiff zu.

 

Nun endlich wartet die wohlverdiente Winterpause, welche die Löwen aufgrund der langen Spielzeit mit Relegationspartien im Sommer auch mehr als nur herbeisehnen. Darauf folgt für sie wieder die Vorbereitungszeit. Natürlich ist dann im Konstrukt TSV 1880 Wasserburg auch COROX wieder mit von der Partie.

 

30. Oktober 2017
Olympische Winterspiele 2018 – COROX und Friedl sind Teil davon!
Olympische Winterspiele 2018 – COROX und Friedl sind Teil davon!

Was für eine Ehre für das Edlinger Therapie-und Trainingszentrum von Hans Friedl. Der Österreichische Skiverband, genauer gesagt dessen Nordische Kombinierer, vertrauen für die Vorbereitung auf die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang in Sachen Therapie und Training auf die Arbeit ihres ‘Hansis‘.

„Diese Zusammenarbeit ist über Jahre gereift. Gegenseitiges Vertrauen wurde geschaffen und gipfelt nun in einer Unsterstützung der Athleten in der Vorbereitung auf eines der größten und wichtigsten Ereignisse in der Karriere eines Wintersportlers – den Olympischen Spiele.“ Hansi Friedl, therapeutischer Tausendsassa, hat derzeit sicherlich reichlich Grund zur Freude. Dass sich ein alpiner Top-Verband wie der ÖSV für seine Dienste entscheidet, ist eine spektakulär große Auszeichnung. Eine Auszeichnung jedoch, die er sich über Jahre hinweg erarbeiten konnte. Seit Jahren sind Jochen Strobl, früher selbst Nordischer Kombinierer im Weltcup sowie Olympiateilnehmer, und Hans Friedl in stetem Kontakt. Spezialfälle, bei denen bisherige Therapieformen scheiterten oder Athleten, denen die letzten Prozentpunkte zum großen Wurf fehlten, waren oft in den friedl’schen Hallen zugegen. Vorteil für Nationaltrainer Strobl und sein Team: das Leistungszentrum der Skispringer und Nordischen Kombinierer befindet sich in Salzburg. Mag heißen, dass eine Zusammenarbeit keine zwei Stunden auseinanderliegt. Nun also wird die Athletenbetreuung intensiviert. Aus gelegentlichen Besuchen soll eine profunde und umfangreiche Olympiavorbereitung werden. Hans Friedl drückt es so aus: „Die Zeit drängt. Die Vorbereitung ist bereits gestartet und wird bis zu den Olympischen Spielen immer aufwändiger. Wir werden egal ob Samstag oder Feiertag, wenn es sein muss sogar 24-Stunden an diesem Projekt arbeiten. Die Chance ist einmalig.“

Dies gilt übrigens nicht nur für die Therapie, sondern auch für Friedls COROX – Training. Vor allem die neuro-funktionalen Trainingsmethoden zeigen bei den österreichischen Kombinierern enormes Potential. „Frühere Stürze oder andere Verletzungen können posttraumatisch Athleten dahingehend beeinflussen, dass sie einfach nicht mehr ihr komplettes Potential ausschöpfen können. Augen-, Gleichgewichts- und Ansteuerungsübungen können deshalb ungeahnte Leistungsschübe freisetzen“, so Michael Pointvogel vom COROX – Team.

Die Medaillenaussichten sind ohnehin sehr gut. Bei der Nordischen Ski-WM im vergangenen Jahr in Lahti konnten sich die ÖSV-Kombinierer bereits über Bronze freuen. Aussichtsreichster Athlet im Kader ist Mario Seidl. Der 24 – Jährige aus dem Pongau wurde letztes Jahr Sechster im Gesamtweltcup, mit etlichen Top-Ten – Resultaten. Sein bestes war ein zweiter Platz. Wo? Natürlich in Pyeongchang! Wenn das kein gutes Omen ist.

28. September 2017
In jedem von uns steckt ein Athlet!
In jedem von uns steckt ein Athlet!

Wie es sich anfühlt von einer Sekunde auf die nächste plötzlich die gesamte Kontrolle über seinen Körper zu verlieren? Wenn Bewegungen nicht mehr möglich sind? Man komplett handlungsunfähig ist? Die Szenerie einer gravierenden Verletzung ist in ungefähr so surreal wie die monochrome Farbigkeit von Joan Miró – doch Traum ist es keiner. Es ist die pure Realität und die kann bekanntermaßen am härtesten sein. Der Körper, den man vor Sekunden noch sein Eigen nennen durfte, ist nämlich plötzlich fremd geworden.

Unsere Praxistür geht tagtäglich mehrere hundert Mal auf und zu. Natürlich kommt niemand, der den Weg zu uns findet, freiwillig. Meist sind die Problemstellen der Rücken, das Knie, die Schulter oder die Hüfte, die wir jedoch mit hoher Wahrscheinlichkeit schnell und zielstrebig wieder beheben können. Manchmal jedoch, öffnet sich die Tür und es kommt einer jener Fälle in unser Therapiezentrum, der uns verblüfft, fasziniert und gleichzeitig nicht mehr schlafen lässt. So auch bei Annette Reiss. Der Tipp eines Bekannten war es, der sie nach mehreren hunderten, unfruchtbaren Therapiestunden von Hannover aus nach Bayern fahren lies. Acht Stunden lang nach Edling, wo sie sich ein Zimmer nahm und ihre ganze Hoffnung in die heilenden Hände von Hans Friedl und seine knapp 50 Mitarbeiter legte. Die letzte Rettung also. Was einem therapeutischen Ritterschlag gleichkommt, ist zugleich auch eine enorme Drucksituation. Natürlich weiß man als Therapeut, wie hoch der Hoffnungsgehalt eines jeden Patienten ist, der einem „seine letzte Chance“ anvertraut. Annette Reiss' Krankheitsgeschichte beginnt vor drei Jahren. Nach einer diffizilen Halbseitenlähmung verliert sie sukzessive die Kontrolle über ihren Körper. Die linke Körperhälfte praktische und faktisch nicht mehr anzusteuern. Nicht mehr die ihrige. Jeder der einmal eine schmerzende Schulter, ein verstauchtes Knie oder eine gebrochene Hand hatte, kann sich – mit dem Faktor einhundert multipliziert – vorstellen, wie seit diesem Zeitpunkt das Leben der 40-Jährigen auszusehen vermag. „Ich hatte leider anfangs das große Pech in eine ganz schreckliche Rehaklinik zu kommen. Über ein Jahr wurde ich dort therapiert, um mir abschließend den absoluten Schlag ins Gesicht abholen zu dürfen, ich müsse mich halt einfach damit abfinden“, so Annette Reiss über die wohl schlimmsten Jahre in ihrem bisherigen Leben.

Herbert Achternbusch sagte einmal einen prägenden Satz: ‘Du hast keine Chance, aber nutze sie.‘ Und nach diesem Motto operierte fortan auch Annette Reiss – sie kämpfte. „Aufgeben war für mich jedoch von Anfang an keine Option. Ich denke, dass vielen Menschen eingeredet wird, sie sollen sich mit ihrer Situation abfinden und sich ihrem Schicksal ergeben.“ Für uns als Team aus Physiotherapeuten, Sportwissenschaftlern und Bürokaufleuten ist ihr täglicher Kampf einfach nur überwältigend. Mit welchem Eifer sie scheinbar belanglose Verbesserungen erstrebte und trotz aller Anstrengung immer dankbar und mit einem Lächeln im Gesicht durch unsere Räumlichkeiten ging, war für uns hemmungslos beeindruckend.

Und führte uns wieder einmal vor Augen, dass in jedem Patienten ein Top-Athlet steckt. Denn egal ob es sich um den Sportler handelt, der sich bei uns auf Olympische Spiele vorbereitet, einen Hobbysportler, der nach seinem Kreuzbandriss vor und nach seiner normalen Arbeit am Comeback schuften muss oder die vielen Annette Reiss' unter uns, die einfachsten Dinge, wie das Schließen der Duschkabine mit der linken Hand, wieder erlernen möchten. Sie alle führen einen Athleten in sich und müssen ihn nach außen kehren, damit sie wieder das tun können, was sie lieben und wofür sie leben.

Annette Reiss ist auf dem besten Weg. Dank der Kombination aus Physiotherapie, Osteopathie und speziell auf sie abgestimmte neuroathletischen Übungen kann sie mittlerweile ihren Alltag immer besser bewältigen. Innerhalb einer Woche konnte die Spastik, mit der sie drei Jahre zu leben hatte und laut Aussage ihr ganze Leben hätte müssen, enorm reduziert. „Meine Familie und meine Freunde sind unfassbar glücklich über meine Fortschritte. Und genau das ist mein Antrieb. Heute habe ich gemerkt, dass ich mittlerweile mein linkes Bein bis zum Oberschenkel anwinkeln kann. Das war vorher ohne der Zuhilfenahme meines rechten Armes unmöglich.“ Sind wir uns mal ehrlich: Genau jene Patienten, denen wir durch große oder auch kleine therapeutische Behandlungen ein neues Lebensgefühl verschaffen können, sind es doch, die uns täglich mit einhundert Prozent Motivation in der Praxis stehen und sie abends geschafft, aber mit einem Lächeln im Gesicht wieder verlassen lassen. Ob es ein Topsportler oder ein ganz normaler Patient aus der Umgebung ist, spielt dabei für uns nicht die geringste Rolle.

Annette Reiss wird im November wiederkommen. An Motivation fehlt es ihr dabei nicht: „Ich freue mich auf November. Ich bin mir sicher, dass ich auch bald meine Finger wieder in Bewegung kommen.“ Liebe Annette, dafür werden wir alles tun – versprochen!

15. September 2017
Warum Lena Bradaric bereits vor der Operation an ihrem Comeback arbeitet?
Warum Lena Bradaric bereits vor der Operation an ihrem Comeback arbeitet?

Lena Bradaric ist eine ebenso talentierte wie erfolgreich Basketballspielerin in der Damenbundesliga und aussichtsreiche Akteurin in der Deutschen Nationalmannschaft. Doch derzeit ist sie schwer verletzt. Mit der Horrordiagnose „Riss des vorderen Kreuzbands“ wartet sie derzeit auf ihre Operation und trainiert.

Warten ist jedoch nichts für die Schlüsselspielerin der Fireballs Bad Aibling. Noch vor dem operativen Eingriff im Münchner OrthoPlus arbeitet sie bereits wieder am Comeback. Vor die Rehabilitation schaltet Firegirl Bradaric quasi eine Prehabilitation.

Macht es denn überhaupt Sinn das Training bereits vor der Operation zu starten?

Kurz und knapp: Ja. Unter dem Terminus Prehabilitation werden gezielte Therapie- Trainingsmaßnahmen kategorisiert, die Sportler und normale Patienten gleichermaßen ergreifen können, um sich noch vor der Operation optimal auf den folgenden Heilungsverlauf vorzubereiten. Hans Friedl, international tätiger Physiotherapeut und als solcher auch Olympiateilnehmer seit 1996, spricht hierbei aus Erfahrung: „Auch wenn es bei vielen immer noch nicht so praktiziert wird wie es möglich und wünschenswert wäre, aber die Prehabiliation, also ein Beginn der Rehabilitation noch vor dem Eingriff, hat erhebliches Potential.“ Wichtig sei dabei, so der Physiotherapeut der Basketball Nationalmannschaft, dass die Trainings- und Therapiemaßnahmen individuell auf die Bedürfnisse des Verletzten und dessen biomechanische Muster abgestimmt seien. In dieser akuten Phase wurde bei Lena Bradaric deshalb unter anderem auch neuronales Athletiktraining verordnet. Also Übungsprogressionen zur Verbesserung visueller, vestibulärer und propriozeptiver Grundlagen. „Unser Ziel ist es, Lena mit dem bestmöglichen Leistungszustand in ihre Operation zu schicken, damit der Operationserfolg anschließend maximiert wird und sie sich schneller wieder erholt.“ Fachleute würden es wohl wie folgt ausdrücken: Die Bedeutung der Prehabilitation für den Erhalt der Muskulatur spielt eine wesentliche Rolle. So kann beispielsweise postoperative Muskelatrophie durch präoperatives Training reduziert werden. 

Rumsitzen und warten – nicht nur physisch, auch psychisch schädlich

Es macht also mehr als nur Sinn, bereits vor dem operativen Eingriff den Comebackplan zu initiieren. Nur rumsitzen und auf den OP – Termin warten ist übrigens nicht nur physisch für den Körper schädlich – sondern auch psychisch. So sieht es auch Lena Bradaric: „Zu Hause sitzen, warten und ständig mit der Verletzung und deren Hergang hadern macht dich irgendwann fertig. Als Hansi mir erklärt hat, dass bereits das Training vor der Kreuzbandoperation wichtig ist, war für mich sofort klar, dass meine Reha noch vor der OP starten muss." Die 22 – jährige Aufbauspielerin hat noch lobende Worte für Hansi Friedl und sein großes Team parat: „Man merkt sofort, dass hier Topsportler aus- und eingehen und Patienten mit schwierigen Diagnosen betreut werden. Hansi hat eine tolle, enorm breit aufgestellte Mannschaft. Ab der ersten Minute habe ich mich hier - physisch und mental - perfekt betreut gefühlt.“ 

04. September 2017
Das Geheimnis hinter COROX!
Das Geheimnis hinter COROX!

Nationalmannschaften, Olympiaathleten, Welt- und Europameister sowie Bundesligaspieler vertrauen in immer größeren Scharen auf unser Athletiktraining namens COROX. Auch Leonie Fiebich – Junioren Nationalspielerin im Basketball – hat sich nach ihrer Kreuzbandverletzung dazu entschlossen, einen Teil ihrer Reha bei uns zu absolvieren.

Wir stellen uns immer wieder dieselben Fragen. Warum kommen immer häufiger Profisportler nach Verletzungen in unser Athletikzentrum? Warum suchen immer mehr Athleten die letzten Prozent in der Performance in unserem Training? Was machen wir mit COROX anders als viele andere? Auch wenn die Antwort für manche ernüchternd klingen mag – eigentlich nichts. Wir haben kein lukratives Zauberelexir, dass unsere Athleten schneller rekonvaleszieren lässt. Im Prinzip haben wir nur zwei Prämissen – die lauten: Individualität und Personaltraining! Und genau die werden bei uns strikt befolgt – selbst wenn die Wahl der Mittel nichts Bahnbrechendes ist.

Verwirrend? Ist es nicht. Zum Verständnis ein Beispiel: Leonie Fiebich ist wohl eines der größten deutschen Talente, die der Deutsche Basketball Bund in jüngster Vergangenheit je hatte. Sie ist noch keine 18 Jahre, ballert jedoch die 2. Damenbundesliga kurz und klein. Die Topteams stehen Schlange. Doch auch Fiebich ist nicht immer vor Verletzungen gefeit. Sie riss sich kurz vor den Finalspielen der Nachwuchsbundesliga das vordere Kreuzband. Schmerzhaft, bitter und traurig – doch vor allem im Leistungssport nicht gänzlich auszuschließen. Leonie entschied sich für eine Reha im Therapie- und Trainingszentrum von Hans Friedl. Dort – 40 Minuten abseits vom Münchner Glamour – ist einzigartig gute Physiotherapie und Athletiktraining unter einem Dach. Selbstverständlich ist es ein immenser Wissensvorsprung, wenn ein international erfolgreicher Physiotherapeut und Osteopath (u.a. Olympia 1996 bis 2016) zunächst den Status Quo der Sportler und anschließend den weiteren Trainingsverlauf vorgibt. Und dennoch werden täglich und unverzüglich die Statusmeldungen aus Therapie- und Training interdisziplinär miteinander verknüpft. Essentiell für das folgende Training. Ab Einheit Nummer Eins wird im 1:1 trainiert. Leider ist Personaltraining mittlerweile beinahe ein Novum, aber es gibt bei uns keine einzige Trainingsstunde, in der der Athlet mit einem Plan oder einem Video auf sich alleine gestellt ist. Korrigierend und motivierend stand das Team auch Leonie Fiebich zur Seite. Qualtität vor Quantität – von vielen gepredigt, jedoch nur von wenigen umgesetzt.

Auch inhaltlich ist die Philosophie von COROX kein Hexenwerk. Man bedient sich Komponenten der Neuroathletik, genauso wie funktioneller Trainingsreize oder klassischem Pilates. Wichtig – und dabei liegt die Herausforderung – ist jedoch das richtige Timing der Trainingsmethode unter Berücksichtigung der Individualität des Sportlers. Bei Leonie waren zunächst neuronale Ansteuerungsprozesse ganz oben auf der To-Do-Liste. Danach kam immer mehr die Dynamik ins Spiel, was schließlich in der Integration der Sportart in der Basketballhalle nebenan gipfelte. Damit man jedoch diesen Prozess durchführen kann, bedarf es etlicher – zugegebenermaßen nicht immer günstiger – Fortbildungsmaßnahmen. Und einem Gespür für die Sportart. Bei uns ist der Gegenüber nämlich selbst jemand der im Leistungssport beheimatet war und deshalb die Athletensprache spricht wie kein Zweiter.

Lange Rede kurzer Sinn. Hiermit legen wir unsere Trainingskonzeption komplett offen. Für Jeden zugänglich. Was man dazu braucht: eine mehr als überdurchschnittlich gute Physiotherapie, Personaltraining zu jeder Zeit der Rehabilitation, Beachtung der individuellen Bedürfnisse des Sportlers, ständiger Drang und Investitionsmut zu Weiterbildungen sowie großflächige Trainingsmöglichkeiten, um auch in der Sportart agieren zu können.

Warum wir es offen darstellen? Weil wir täglich genug Sportler in unserem Athletikzentrum sehen, denen Wochen oder gar Monate in der Sportart „geraubt“ wurden, nur weil in der Vergangenheit zwei simple Prämissen missachtet wurden. Individualität und Personaltraining!

 

23. August 2017
COROX und der Deutsche Basketball
COROX und der Deutsche Basketball

Schnell Laufen, hoch Springen und gleichzeitig eine Pferdelunge besitzen – Basketball ist eine komplexe, wenn nicht gar die komplexeste Sportart, was die Anforderungsprofile an die einzelnen Athleten betrifft.

Immer mehr Vereine haben deshalb erkannt, dass sich ihre Spieler*innen körperlich in absoluter Top-Verfassung befinden müssen, um persönliche und teambezogene Ziele zu erreichen. Ein Paradebeispiel für progressive Trainingskonzeption ist der BC Marburg – letztes Jahr Dritter der Damen-Bundesliga. Trainer Patrick Unger, gleichzeitig auch Trainer der U20 – Nationalmannschaft, kann man getrost als „Nagelsmann“ des Damen-Basketball bezeichnen. Sein Umgang mit den Spielerinnen: Sensationell – sein Verständnis für Prävention, Athletiktraining und innovative Wege: Weltklasse.

Für den Headcoach der Marburger war es deshalb ein logisches Unterfangen mit dem COROX – Team in der Vorbereitung zu kooperieren. Am ersten Trainingstag standen deshalb für sein Team zunächst individuelle, auf jede Spielerin einzeln abgestimmte neuronale Athletikübungen auf der Agenda. „Diese High-Pay-Off-Drills werden die Spielerinnen vor jedem Training und Spiel abspulen. Auch wenn die Übungen auf den ersten Blick einfach erscheinen, haben sie eine enorme Wirkung – Präventiv und in der Performance“, bringt Peter Breitfeld, einer der Athletik-Coaches aus dem COROX – Team, die Relevanz dieser Neuro-Drills auf den Punkt. Nach dieser qualitativen Analyse rückte die Performance in den Vordergrund: 20m-Lichtschranken-Sprint, T-Test, Agilitydrills und Squat Jumps mit Lichtsensorik waren ebenso Bestandteil des Assessments wie ein VO2max – Test zur Bestimmung der Ausdauer. Aufgrund dieser Testergebnisse kann das COROX – Team anschließend Empfehlungen aussprechen, die das Team zusammen mit ihrem Athletiktrainer in die intensive Trainingsarbeit integrieren kann, um in puncto Dynamik nochmals ein neues Level zu erreichen.

In Marburg lief dies sensationell. Nicht nur das Team und der Trainer sind besessen vom Gedanken athletisch – dynamisch noch besser zu werden. Auch die bestehenden Strukturen wie Athletiktrainer und Physiotherapeuten sind offen und enorm progressiv. Und darum geht’s. Es soll keine Arbeit grundlegend verändert werden. Die athletische und physiotherapeutische Betreuung ist in Marburg sicherlich überdurchschnittlich gut. Der Input der COROX – Fachleute, die mit etlichen Teams und Sportlern aus dem internationalen Spitzensport zusammenarbeiten, wirkt in diesem Fall komplimentierend. Das Endprodukt heißt Erfolg. Schließlich hat man in Hessen ambitionierte Ziele und ein einmaliges Basketballprojekt.

 

26. Juli 2017
Die ‘Spartans‘ vertrauen weiter auf COROX Athletiktraining!
Die ‘Spartans‘ vertrauen weiter auf COROX Athletiktraining!

Die Sommerpause – oder mit Anglizismen ausgedrückt: die Off-Season – ist für Basketballspieler lang. Rund drei Monate haben Basketballspieler im Sommer die Gelegenheit ihren geschundenen Körpern Ruhe und Regeneration zu gönnen. Athleten anderer Sportarten werden diese wohl sogar als unverschämt lang deklarieren. Was man dabei jedoch zumeist außer Acht lässt, ist die Tatsache, dass Basketballspieler im Winter keine oder maximal nur wenige Tage Pause ihr Eigen nennen dürfen.

Danach, meist ab Mitte oder Ende August, starten semiprofessionelle Basketballteams für gewöhnlich in die Vorbereitung (Pre-Season), um sich nach und nach die nötige Wettkampfhärte für die folgende Spielzeit zu holen. Manchmal obliegt diese Aufgabe dem Trainerteam, manchmal einem Physiotherapeuten, manchmal niemanden. In Rosenheim ist das teilweise anders. Hier wird in der Vorbereitung auf die anstrengende Saison in der 1.Regionalliga nichts dem Zufall überlassen. Bei den ‘Spartans‘ vertraut man auf COROX Athletiktraining. Eine perfekte Ergänzung einerseits, eine naheliegende Lösung auf der anderen Seite. Schließlich spielen mit Peter Breitfeld und Jguwon Hogges zwei Athletik-Coaches aus dem Friedl – Team auch an der Mangfall Basketball.

Für Alle, die nun etwas genauer wissen wollen, wie eine Trainingszusammenarbeit mit COROX aussieht, folgt nun eine etwas detaillierte Aufstellung:
Primär ist zu sagen, dass es den One-fits-All – Ansatz, also eine festgelegte Trainingsstrategie, die auf viele weitere Teams einfach mulitpliziert wird, auf diesem Niveau und in einer Zusammenarbeit mit dem Athletiktraining von COROX nicht gibt. Zunächst gilt es Schwachstellen durch Testungen zu eruieren. Beim Basketball sprechen wir von aufwändigen Performance Tests (Sprinttests mit Lichtschranken, Sprungtests mit OptoGait Lichtmessplatten und VO2max – Tests mit spezieller Software), detaillierten Bewegungstests (z.B. FMS – Diagnosen) und neurophysiologischen Testreihen. Nach diesen Tests wird die Strategie – und das ist ein nicht zu unterschätzendes Rädchen im Gesamtkonstrukt einer optimalen Vorbereitung – in Absprache mit dem Trainerteam festgelegt. In Rosenheim beim SBR funktioniert dies einwandfrei. Trainer Mario Knezevic und sein Co Stephan Hlatky kommunizieren viel und offen mit dem Athletikteam, äußern Wünsche und geben genau das wieder, was ihnen an ihrem Team auffällt. Nach diesem Status quo finden die eigentlichen Einheiten statt. Einmal pro Woche wird der Fokus auf die im Basketballsport essentiellen Schnelligkeitskomponenten gelegt. Schnelles Loslaufen, funktionierende Richtungswechsel, großes Potential in der Wahrnehmung sind dabei die Erfolgsbausteine. An weiteren zwei Einheiten wird viel präventive und athletische Grundlagenarbeit betrieben. Stabilität in Rumpf, Schulter und Beinachse sind dabei ebenso im Fokus wie die nötige Mobilität und Beweglichkeit. Außerdem erhält hier auch ein neurologischer Ansatz Einzug in die Trainingsarbeit. Augen, Gleichgewicht und Kontrolle über die einzelnen Gelenke sind für Sportler elementar wichtig und leistungsfördernd.

Michael Pointvogel, Koordinator der Trainingsphilosophie von Hans Friedl, sieht die Zusammenarbeit mit den sympathischen Basketballern aus Rosenheim als echte Bereicherung: „Es macht einfach unfassbar Spaß mit Sportlern zusammenzuarbeiten, denen die Gier nach Verbesserung in jedem einzelnem Training anzusehen ist. Es ist der optimale Nährboden für Erfolge und Verletzungsprophylaxe. Dann läuft unser System, welches natürlich auch abhängig von einer guten Zusammenarbeit mit den Trainern und Sportlern ist, nämlich wie ein gut geölter Motor.“

18. Juli 2017
Vorbereitung unserer Nationalspielerinnen – individuell und spezifisch!
Vorbereitung unserer Nationalspielerinnen – individuell und spezifisch!

Hermann Paar ist seit März der neue starke Mann im Deutschen Basketballbund. Der 63-jährige Cheftrainer des Bundesliga-Spitzenteams der Saarlouis Royals ist nämlich zugleich zuständig für die Basketball-Nationalmannschaft der Damen. Genau deshalb führte ihn auch einer seiner ersten Wege als Nationaltrainer nach Edling zum Therapie-und Trainingszentrum von Hans Friedl, dem leitenden Physiotherapeuten der Nationalspielerinnen sowie dem Kopf der Trainingskonzeption COROX, welche viele Sportlerinnen im athletischen Bereich durch individuelles Personaltraining in der Vorbereitung unterstützt.

Svenja Brunckhorst (mittlerweile Cavigal Nice), Katharina Fikiel (TSV Wasserburg), Birte Thimm (TK Hannover) und Meggie Skuballa (Nantes) – sie alle vertrauen auf die Expertise der Athletikprofis. Bei Birte Thimm, die nach ihrem Anriss des hinteren Kreuzbandes ein sensationelles Comeback feierte, stehen viele neurologische Ansteuerungsprozesse über Augen und Gleichgewicht im Mittelpunkt der Trainingsarbeit. Auch Meggie Skuballa verbrachte nach ihrer Knieverletzung die Rehazeit in Edling. Seitdem arbeitet sie enorm fokussiert an der Beinachse und deren Koordination. Katha Fikiel greift natürlich auch aufgrund der räumlichen Nähe auf die Trainingskonzeptionen von COROX zurück. Sie spielt in Wasserburg und auch wenn Hans Friedl und sein Team in der Physiotherapie und dem Athletiktraining nicht mehr Teil des Funktionsteams der Innstädterinnen sind, stehen die Türen selbstverständlich für die Spielerinnen weiterhin offen. Die vierte im Bunde ist die Kapitänin der Nationalmannschaft persönlich. Svenja Brunckhorst, frisch ausgestattet mit ein Vertrag beim französischen Erstligisten Cavigal Nice, bereitet sich dieser Tage intensiv im Personaltraining auf die neue und spannende Herausforderung vor.

Besonders wertvoll, so Bundestrainer Hermann Paar, sei für ihn die einwandfreie Kommunikation. Jeder Vorbereitungsgedanke der Säulen des Deutschen Damenbasketballs wurden mit ihm durchgesprochen und abgestimmt. Dazu bekam jede Spielerin einen Scouting-Report mit Stärken-/ Schwächen-Analyse, Trainingssteuerung und einzelnen Übungsinhalten. Darüber hinaus wurden die Nationalspielerinnen Videos aus der COROX – Mediathek versorgt.

Was für den deutschen Bundestrainer „ein perfekter Schritt für die athletische Betreuung von Leistungssportlern“ war, ist für das Team von Hans Friedl eine elementare Zusatzleistung. „Unsere Therapie und natürlich auch das individuelle 1:1-Training wirken im langfristigen Prozess noch nachhaltiger, wenn unsere Sportler eigenverantwortlich und fortwährend an den aufgedeckten Schwächen arbeiten“, so Hans Friedl.

30. Juni 2017
Le Tour de France - ein Mythos
Le Tour de France - ein Mythos

Die Tour de France 2017: Das sind 3.540 Kilometer, 21 Etappen und unsäglich viele Berge - sie verlangt den Fahrern körperlich sowie mental alles ab. Auf den Punkt gebracht: Es ist das bedeutendste Radrennen der Welt. Hier werden Helden geboren und Titelaspiranten landen hart auf dem Boden der Tatsachen.

Am Samstag ist es nun soweit. Die 104. Jagd auf das gelbe Trikot startet in Düsseldorf. Mit dem Schweizer Rennteam Katusha – Alpecin geht auch eine Equipe an den Start, die auf das Athletikprogramm von COROX und die heilenden Hände von Hans Friedl vertraut. Mit erstklassigen Erfolgsaussichten.

Seit Dezember bereitete man sich vor. Und auch wenn die langen und harten Trainingscamps natürlich für die gesamte Radsportsaison mit den belgischen Klassikern, dem Giro d’Italia oder der Vuelta Espana galt, hatten die Fahrer damals sicherlich bei jeder 5-stündigen Intervalleinheit oder bei jeder COROX – Einheit zur unchristlichsten Zeit um 7Uhr morgens ein großes Ziel vor Augen: Le Tour de France 2017.
Beste Aussichten auf den großen Wurf hat dabei sicherlich Tony Martin. Der Deutsche, seit dieser Saison bei Katusha – Alpecin, gilt als Experte fürs Zeitfahren. Immerhin wurde er 2016 in dieser Disziplin Weltmeister. Mit dem Prolog am Samstag in Düsseldorf scheint für Martin alles angerichtet zu sein. Er selbst gibt sich in den letzten Wochen gegenüber der Öffentlichkeit sehr entspannt und dennoch hochkonzentriert.
Immer dann, wenn Sprintqualitäten gefragt sein könnten, ist der Norweger Alexander Kristoff der Mann im Team Katusha. Er verfügt über den nötigen „Punch“, um sich Sprintsiege zu sichern.
In seinem Schatten wächst jedoch derzeit auch der junge Rick Zabel zum künftigen Top-Sprinter heran. Der Name Zabel ist in puncto grünes Trikot – also jenes, des besten Sprinters – hinlänglich bekannt. Rick ist Erik Zabels Sohn. Sprintqualitäten liegen also in der DNA.
Interessant für das COROX – Team wird auch das Abschneiden von Marco Haller. Vor knapp zwei Monaten zog er sich eine Fraktur des Schlüsselbeins zu. Im friedl’schen Therapiezentrum in Edling wurde er nach seiner Operation innerhalb kurzer Zeit wieder schmerzfrei und fit gemacht.

Die Tour de France 2017 wird erneut ein absolutes Mega – Event. Mit Hansi Friedl, der die Athleten vor Ort therapeutisch betreut und COROX, das für die optimalen körperlichen Voraussetzungen zu sorgen hatte. Michael Pointvogel, mitunter zuständig für das Marketing der Trainingsphilosophie, bewertet das bevorstehende Event mit einer Portion Demut: „Es ist das Championsleague – Finale des Radsports. Für uns ist es eine unwahrscheinliche Ehre mit unserem Training und Hansis Therapie Teil davon sein zu dürfen. Nicht nur die Fahrer, auch wir haben viel investiert, damit die Tour de France 2017 für das Team Katusha – Alpecin eine erfolgreiche wird.“

 

22. Juni 2017
Review: Was aus den COROX – Teams wurde?
Review: Was aus den COROX – Teams wurde?

Der Liste jener Mannschaften, die in der vergangenen Wintervorbereitung auf das Athletikprogramm von COROX vertrauten war stattlich: TSV 1860 Rosenheim, SV Wacker Burghausen, SB DJK Rosenheim, SG Reichertsheim Ramsau, TSV 1880 Wasserburg, DJK Edling, SV Amerang, DJK Griesstätt, SV Tattenhausen.

Seit wenigen Wochen sind die Spielzeiten in Deutschlands diversen Fußballligen nun Geschichte. Spielzeiten, die den Akteuren körperlich sowie mental alles abverlangte, gingen zu Ende. Während sich die Teams nun in die wohlverdienten Ferien verabschieden durften, wird es für das COROX Team Zeit zu reflektieren. Eine ehrliche Bewertung, welches Team bzw. welcher Spieler durch athletische Grundlagenarbeit beeinflusst werden konnte - positiv wie negativ!

Das beste Fußballteam, welches nach den COROX-Prämissen schuftete, war der TSV 1860 Rosenheim. Die Verletzungsbilanz ein Hingucker, die Ergebnisse eine Sensation. Als Neunter beendete der Liga-Neuling eine tolle Spielzeit. Lediglich Georg Lenz musste mit einer Sprunggelenksverletzung gen Saisonende drei Spiele pausieren. Ansonsten gab es keinerlei Muskelverletzungen oder andere Ausfallzeiten.

Ebenfalls in der Regionalliga verwurzelt ist der SV Wacker Burghausen. Nach einer tollen letzten Spielzeit (2. Platz) schaffte man in dieser Spielzeit lediglich einen – für die Fans des ehemaligen Zweitligisten wohl enttäuschenden – zehnten Tabellenplatz. Nach anfänglichen Schwierigkeiten im präventiven Verletzungsbereich, wurde mit Unterstützung des Trainerteams ein kurzes Kraft- und Mobilitätstraining fest in die tägliche Trainingsarbeit integriert. Danach sanken verletzungsbedingte Ausfallzeiten und vor allem bewegungsindizierte Verletzungen deutlich.

Mit Reichertsheim, Wasserburg, Edling und Amerang vertrauten gleich vier Mannschaft aus der näheren Umgebung den Athletikspezialisten. Die SG Reichertsheim Ramsau war dabei das absolute Vorbild. Fleiß und Motivation waren bei einer Trainingsbeteiligung von mindestens zwanzig Spielern überdurchschnittlich ausgeprägt. Die logische Folge: Der Aufstieg in die Bezirksliga. Das Besondere an diesem Aufstieg war wohl die Tatsache, dass sie in den drei Jahren zuvor denkbar knapp und undankbar jeweils an der Relegation scheitern mussten.
Auf der Zielgerade der Saison konnten die Reichertsheimer die Wasserburger Löwen noch ein- und sogar überholen. Doch auch für den TSV 1880 Wasserburg wurde es letztlich noch eine erfolgreiche Spielzeit. Im Relegationsmarathon sicherten sie sich dank taktischer und körperlicher Dominanz das begehrte letzte Aufstiegsticket, um welches sich vier Teams duellierten.

Zwei Ligen höher – sprich in der Landesliga – musste der SB DJK Rosenheim in die Relegationspartien gegen den drohenden Abstieg. Vielleicht konnte auch hier das athletische Konzept von COROX einen kleinen Beitrag für den umjubelten Klassenerhalt leisten.

Oft zu kurz gelobt wird wohl die Saison des SV DJK Edling. Mit der besten Rückrunde aller Kreisligateams durfte man – nach punktemäßig enttäuschender Vorrunde – mehr als frühzeitig den Nicht-Abstieg zelebrieren.
Etwas später, jedoch auch noch rechtzeitig, feierte auch der SV Amerang den Nicht-Abstieg, da sie sich vor allem gegen direkten Konkurrenten  wichtige Zähler sichern konnten.

Zweimal hinschauen muss das COROX Team beim DJK Griesstätt. Auf Tabellenplatz fünf der Kreisklasse in die Winterpause verabschiedet, konnte letztlich nur der zehnte Rang in der Endabrechnung realisiert werden. Nun gilt es die aufgetretenen Verletzungen zu analysieren und daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen, um künftig die eine oder andere Stellschraube für ein verbessertes Feintuning zu drehen.

Solide hingegen war die Saison des SV Tattenhausen. Der A-Klassist und somit die am niedrigsten agierende Mannschaft war ein puncto Motivation und Trainingseifer absolut vorbildlich und für das komplette COROX Team eine absolute Bereicherung.

Summa summarum lässt sich konstatieren, dass auch die Spielzeit 2016/17 für alle Mannschaft, die auf das Trainingskonzept von COROX vertrauten, eine erfolgreiche war. Zwei Teams stiegen auf; Vier Wackelkandidaten hielten die Klasse; Drei Mannschaften sicherten sich einen soliden Mittelfeldplatz.

Ein weiterer Beweis dafür, dass die Arbeit der COROX – Trainer durchaus erfolgsversprechend ist.

Wollen auch Sie oder Ihr Verein in der Winterpause eine professionelle Trainingsarbeit realisieren, dann melden Sie sich einfach unter 08071/50950 oder per Email an info@corox.de!

 

13. Juni 2017
Angewandte Neurophysiologie – Trend oder Essential?
Angewandte Neurophysiologie – Trend oder Essential?

Der Begriff der angewandten Neurophysiologie – respektive deren geschützte, deutsche Bezeichnung „Neuro-Athletik“ – ist mittlerweile ein im Leistungssport fest verankerter und ziemlich trendiger Begriff.

Viele Bundesliga-Profis, NBA – oder NFL – Spieler sowie Olympioniken vertrauen immer häufiger auf den neurophysiologischen Ansatz, welcher grundsätzlich besagt, dass im Zentralen Nervensystem (ZNS), also in unserem Gehirn, jedwede Bewegung ihre Initiierung findet. Genau deshalb liegt es in diesem Ansatz auch im Mittelpunkt der Trainingsarbeit – sozusagen reine Kopfsache.
Am einfachsten beschrieben wird diese Trainingsmöglichkeit im Vergleich mit einem Rennauto. Bei einem Rennwagen werden Teile wie Reifen, Schaltung, Karosserie usw. um den Motor herum konzipiert. Obwohl alle diese Teile wichtig sind, ist es letztlich der Motor, der über Sieg oder Niederlage entscheidet.
Das gleiche gilt für den Menschen. In unserem Organismus ist das Gehirn der Motor einer jeden Bewegung. Ist dort etwas – egal ob groß oder klein – im Argen, ist unser gesamtes Konzept nicht mehr maximal leistungsfähig. Die Folgen: Schmerzen, ständige Verletzungen, keine maximale Leistungsfähigkeit.

Auch bei uns im Trainingszentrum finden immer mehr Sportler eine Heimat, die ihre tägliche Trainingsarbeit mit unserem neurologischen Input verfeinern wollen.
Optimale Ansteuerungsprozesse, Beweglichkeit der Augen, maximale Gleichgewichtsfähigkeiten sind dabei Prämissen und Trainingsziele, die einen Sportler in vielerlei Hinsicht besser machen und ihn in erster Linie vor Verletzungen schützen.

Das wohl fundierteste Fort- und Ausbildungsprogramm bietet der Amerikaner Dr. Eric Cobb und sein Team von Z-Health an. Sie sind seit vielen Jahren auf das Thema der „Neuroathletik“ spezialisiert und bieten Fortbildungsreihen u.a. in New York, Phoenix und Kopenhagen an. Dieses zeit- und kostenintensives Schulungsprogramm durchlaufen aktuell unsere Sportwissenschaftler Pieter Grimm und Peter Breitfeld. Beiden waren in der vergangenen Woche in Kopenhagen (Dänemark) und konnten sich dort erneut mannigfaltige Trainingsinputs holen.

Doch nun zur Eingangsfrage: Ist Neuro-Training wichtig? Darauf antworten wir mit einem dicken JA. Jede unserer Bewegungen geht vom Gehirn aus bzw. wird von ihm gesteuert. Deshalb ist ein qualifiziertes Training in diesem Segment unabdingbar. Aber nur – und das ist das Entscheidende – wenn der Trainer weiß, wovon er spricht und hochkomplexe Zusammenhänge auch richtig deuten kann. Genau diese Inhalte werden von Dr. Eric Cobb vermittelt – auf charmante und interessante Art und Weise.
Und genau das hoffen auch wir unseren Patienten (Sportlern als auch Nicht-Sportlern) in all unseren Trainingseinheiten vermitteln zu können.

02. Juni 2017
„Alles zu seiner Zeit.“
„Alles zu seiner Zeit.“
Mit Hansi Friedl verliert der Wasserburger Basketball eine Persönlichkeit.
Die Basketball-Bundesligasaison ist nun seit wenigen Wochen und dem Sieg der Wasserburgerinnen über Keltern Geschichte. Erwartungsgemäß und hochverdient wurde der TSV 1880 Wasserburg zum elften Mal Deutscher Meister und zum achten Mal Deutscher Pokalsieger.
Nun geht es für die Spielerinnen, die auch in dieser Saison Großes leisteten, in den wohlverdienten Sommerurlaub, ehe es Anfang September wieder mit höchster Disziplin an die Vorbereitung auf die neue Spielzeit geht. Auf eine Konstante, die seit knapp 20 Jahren dem Basketballverein ehrenamtlich treu war, wird der TSV jedoch künftig verzichten müssen: Hansi Friedl. Der Wasserburger Physiotherapeut und Osteopath zog sein Engagement bereits Ende März zurück und wird in Zukunft auch nicht mehr Teil des Funktionsteams sein. „Natürlich ist es kein leichter Abschied. Jeder, der so lange in einem Verein aktiv war, wird mir beipflichten. Zu bestimmten Personen baut man mit der Zeit mehr als nur einen beruflichen Kontakt auf. Deshalb war dieser Schritt lange und wohl überlegt“, reminisziert Friedl. Auch dank seiner optimalen medizinischen Betreuung schaffte der TSV Wasserburg seine Ausfallzeiten auf teilweise ein(!) Spiel pro Saison zu senken. Ein Wahnsinnswert, der auch von der Berufsgenossenschaft für Profisportler mit dem „Präventionspreis Sport 2016“ prämiert wurde.
Über das „warum“ hält sich der Physiotherapeut etlicher Top-Sportler hingegen bedeckt. „Ich will und werde mich nicht negativ über die Geschehnisse des letzten Jahres äußern. Es ist doch noch so langer und optimaler Zusammenarbeit viel schöner, sich die positiven Ereignisse ins Gedächtnis zu rufen.“ Und davon gibt es zuhauf: Die oben erwähnten Meisterschaften und Pokalsiege natürlich; aber auch die millimetergenaue Zusammenarbeit mit Basti Wernthaler und Hans Brei. Hansi Friedl wird definitiv eine Lücke im TSV – Funktionsteam hinterlassen. Die Fußstapfen für die Nachfolger sind wohl alles andere als klein. So war es beispielsweise nicht unüblich, dass Spielerinnen um elf Uhr abends oder am Sonntagmorgen in den Friedl’schen Hallen kurzfristig versorgt wurden.
Für alle deutschen Nationalspielerinnen im Kader gibt es jedoch ein dickes Trostpflaster. Denn Friedl ist weiterhin Chef-Physio im Team der Nationalmannschaft und somit weiterhin Ansprechpartner Nummer Eins im medizinischen Bereich. Dass es dem Tausendsassa nun ohne Bundesliga – Basketball langweilig werden sollte, ist ausgeschlossen. Neben der Nationalmannschaft im Basketball betreut er und seine erfahrenen Physiotherapeuten mittlerweile auch das Profi – Radteam Katusha-Alpecin, den Bund Deutscher Radfahrer, den SV Wacker Burghausen und den TSV 1860 Rosenheim im Fußball, den SB DJK Rosenheim im Basketball sowie die deutschen Olympia – Athleten. Ein recht bekanntes Profi-Team soll noch dazukommen. Friedl dazu: „Alles zu seiner Zeit.“ Wie wahr.
16. Mai 2017
Nächst step: COROX zieht es in die USA
Nächst step: COROX zieht es in die USA

Das Trainingssystem von Hansi Friedl betreut Myriaden von Sportlern. In Deutschland sind dies beispielsweise Weltmeister und Olympiasieger im Radsport, zahlreiche Fußballprofis, die Damen-Nationalmannschaft im Basketball, Volleyballteams, und viele mehr.

Step-by-step und mit aufopferungsvoller Arbeit über Jahrzehnte gelang den Trainingsexperten aus dem beschaulichen Edling der begehrte Einstieg in das „internationale Geschäft“. Seit vielen Jahren betreut man exklusiv mit dem Schweizer Radteam Katusha – Alpecin eine Mannschaft, welche weltweit operiert – mit internationalen Athleten und einem globalen Sportnetzwerk. Zudem verliehen auch Profisportler aus den angrenzenden Nachbarstaaten Österreich (Nordische Kombinierer), Schweiz (Radrennfahrer) und Italien (Skispringer) dem Trainingskonzept sukzessive den Hauch von Global Playing.

Nun geht die Reise weiter. Nächster Schritt: die Vereinigten Staaten von Amerika. Genauer gesagt, der Golden State Kalifornien. Der flächenmäßig drittgrößte und bevölkerungsreichste Bundestaat im Westen des Landes ist wie gemahlen für perfektes Athletiktraining unter perfekten Bedingungen. Jguwon Hogges, Basketballprofi aus dem COROX – Team und gebürtiger Kalifornier, übernimmt ab sofort die Athletenbetreuung vor Ort. En detail bedeutet vor Ort die Stadt Adwater, zirka eine Stunde von San Francisco und zwei Stunden von Los Angeles lokalisiert. Auf Hogges warten in den nächsten sonnigen Monaten etliche Personal Trainings, Basketballcamps, College- und High-School – Teams sowie eine ambitionierte Fußballmannschaft. Und, und damit schließt sich dann auch der Kreis eines funktionierenden internationalen Netzwerkes, das Radteam Katusha – Alpecin, welches ein der AMGEN Tour of California um Siege fährt.

In den nächsten Wochen können sich alle interessierten Leser mit diesem Blogg auf dem Laufenden halten. Auch in den sozialen Kanälen Facebook und Instagram kann man sich durch spannenden und lustige Hintergrundstorys mehrmals wöchentlich informieren.

Natürlich – und der Gedanke allein macht uns bereits neidisch – können alle Sportler und Mitglieder der COROX – Family, die ihre Ferien an Amerikas Westküste verbringen möchten, ihren Aufenthalt mit COROX – Training verklären.

 

11. April 2017
Therapie- und Trainingszentrum Hans Friedl: Ein Ort der Begegnung!
Therapie- und Trainingszentrum Hans Friedl: Ein Ort der Begegnung!

Die Regionalliga Bayern ist Deutschlands 4. Liga. 18 Team kämpfen darin Woche für Woche um sich überregional mit ansprechenden Leistungen zu präsentieren. Namhafte Vertreter wie beispielsweise die Amateurteams vom FC Bayern München, FC Augsburg, FC Ingolstadt, TSV 1860 München, die unter Profibedingungen trainieren, konkurrieren mit semi-professionell organisierten und aufs Ehrenamt gestützte Mannschaften aus Buchbach, Rosenheim oder Memmingen.

Eine Sache eint jedoch beinahe fünfzig Prozent aller Teams: ein Therapie- und Trainingszentrum im beschaulichen Edling – dem Zentrum von Hans Friedl. Dazu sei gesagt, dass in diesem Apparat knapp 45 Physio- und Sporttherapeuten arbeiten und 35 Behandlungskabinen sowie fünf riesige Trainingsräume beheimatet sind. Auch Hansi Friedl selbst ist im Hochleistungssport kein Unbekannter. Er ist Chef-Physio beim Deutschen Basketballbund, vom Elite-Radteam Katusha Alpecin und betreut das Deutsche Olympiateam seit 15 Jahren bei den Olympischen Sommerspielen.

Und dennoch ist es immer wieder interessant, dass Fußballspieler, die normal mit erbitterter Kampfeslust am Wochenende miteinander die Klingen kreuzen unter Woche schiedlich-friedlich nebeneinander auf der Wartebank sitzen und sogar miteinander zu scherzen bereit sind.

Die Spieler kommen dabei vom TSV 1860 Rosenheim, dem SV Wacker Burghausen, dem TSV Buchbach, dem VfR Garching, dem 1.FC Nürnberg II, der SpVgg Unterhaching, dem TSV 1860 München II und dem FC Bayern München II.

Man kennt und respektiert sich. Für Friedl eine Selbstverständlichkeit: „Uns als überregionales Therapie- und Athletikzentrum ist es egal, von welcher Mannschaft die Sportler sind. Für alle gilt hier doch nur so fit wie möglich zu werden. In den direkten Duellen bleiben wir diplomatisch neutral.“ 

01. April 2017
Der Ball rollt auch in den regionalen Ligen wieder!
Der Ball rollt auch in den regionalen Ligen wieder!

„Und jetzt kommt noch ein Cooper-Test!“. Jedem, wirklich jedem Fußballspieler stehen schon beim bloßen Lesen dieses Satzes die ordentlich drapierten Haare zu Berge. Diese Kampfansage des Trainers - zumeist in der Vorbereitungszeit ausgesprochen und mit leicht hämischem Gesichtsausdruck garniert - trifft viele Amateursportler tief ins Mark.

Den A-Jugendlichen rutschen beim Gedanken an die kommenden zwölf Minuten die bis übers Knie hinaufgezogenen, weißen Stutzen in tiefste Sphären und die erfahrenen Haudegen, früher haben sie meist sogar höherklassig gespielt, stoppen ihr obligatorisches Hüftkreisen, auf das sich deren “Warmmachen“ beruht.

Ob Cooper-Test, Spinning-Einheit oder Krafttraining - Fakt ist, dass in Bayerns Amateurligen vor allem während der Vorbereitungszeit äußerst unterschiedlich gearbeitet wird. Vielleicht kann man hier im Groben ähnlich differenzieren, wie zwischen modernen Laptop-Trainern und jenen der alten Schule, wobei keineswegs vorab die eine Vorgehensweise pauschal schlechter als die andere gemacht werden soll. Auch wenn man einerseits nicht verschlafen sollte mit der Zeit zu gehen und am Puls der Dinge zu bleiben, muss man andererseits auch nicht jeden noch so "außergewöhnlichen" Trend mitmachen. Am Ende hat ja bekanntlich immer der Coach Recht, der seine Spiele gewinnt.

Es sind nur sehr unterschiedliche Trainingsauffassungen, die selbstverständlich beide erfolgversprechend sein können. Über eine Tatsache herrscht indes Klarheit im Profi- wie im Amateursport: im Winter wird nicht nur der Beachbody, sondern auch der erfolgreiche Fußballer gemacht. Hier werden nämlich die Grundlagen für die restliche, entscheidende Spielzeit geschaffen. In diesen ungefähr 15 Begegnungen wird über Aufstieg, Abstieg oder die goldene Ananas entschieden.

Manche Vereine legen das “Fitmachen“ ihrer Spieler in die Hände externen Partner. Dies können sowohl ortsansässige Fitnessstudios sein, die ihre Hilfe anbieten, als auch Physiotherapeuten. Viele Vereine aus der Beinschuss-Region – höherklassig zum Beispiel der TSV 1860 Rosenheim und der SV Wacker Burghausen (wir berichteten) – vertrauen auf die Athletiktrainer des Corox-Teams vom Therapie- und Trainingszentrum Hans Friedl in Edling, die sich seit über 20 Jahren mit der Fitness von Profisportlern befassen und aktuell etliche Olympiaathleten und Bundesligaspieler betreuen.

Doch auch viele der "Kleineren" wollen mittlerweile nach dieser vielversprechenden Methodik trainieren. Auch der DJK Edling, der TSV 1880 Wasserburg, der SV Amerang, der DJK SV Griessätt, die SG Reichertsheim-Ramsau und der SV Tattenhausen. Sie alle sind ehrgeizig - und wollen unabhängig von der Spielklasse eine topfitte und gesunde Truppe in die Restspielzeit schicken.

Thomas Masberg, Goalgetter des SV Tattenhausen, knüpfte nach seiner Knieverletzung und der anschließenden Reha in Edling den Kontakt - und das mit klaren Vorstellungen: „Wir sind sehr froh, dass es für uns diese Möglichkeit gab, unsere Vorbereitung zu erweitern und zu optimieren. Jede Einheit ist ganz spezifisch auf die Bedürfnisse eines Fußballers ausgelegt und schafft so eine optimale Basis für die restliche Spielzeit." Obwohl der Umfang ganz schön schlaucht, hält er große Stück auf das Konzept: "Auch wenn die einzelnen Trainingsstunden sehr intensiv sind, werden wir als Team enorm davon profitieren. Eine verbesserte Verletzungsprophylaxe, gepaart mit deutlich mehr Kraft und Spritzigkeit, können wir hoffentlich in den verbleibenden Spielen in Punkte umsetzen.“

Auch Thomas Kasparetti, Trainer des SV Amerang, verspricht sich viel vom Athletiktraining seiner Kreisliga-Kicker: „Mit den fußballspezifischen Trainingseinheiten haben wir nicht nur die Grundlagen für die intensive Saisonvorbereitung geschaffen, sondern gleichzeitig das individuelle Verletzungsrisiko merklich nach unten geschraubt. Ein Faktor, den man gerade in kleineren Vereinen, die keine großen Kader zur Verfügung haben, nicht hoch genug bewerten kann. Hierfür sind wir insbesondere den beiden Experten Michael Pointvogel und Leo Haas für die Betreuung sehr dankbar. Man merkt bei der Zusammenarbeit sofort, wie sich die Trainer in die Sportler instinktiv hineinversetzen können. Das Training mit ihnen ist mittlerweile fester Bestandteil in unserer Trainingsarbeit geworden - und wir freuen uns jetzt schon auf die nächsten Einheiten im Therapie- und Trainingszentrum.“

Doch ganz egal ob ein professionelles Trainingssystem, ein Fitness-Studio oder eine Praxis für Physiotherapie - entscheidend ist das Verständnis für die Relevanz einer strukturierten und optimalen Vorbereitung. Das sieht auch Michael Pointvogel so, der das ehrgeizige Projekt von Corox koordiniert: „Natürlich ist unser System aufgrund der ellenlangen Erfahrung mit Teilen der Besten der Besten relativ einmalig und sehr zielführend, wenn man sich nur die jüngsten Erfolge unserer Athleten im Fußball oder bei Olympia betrachtet. Bevor jedoch in der Vorbereitung immer nur nach dem Motto ‘viel hilft viel‘ vorgegangen wird, sollte man sich als Verein einen neuen Input holen. Das kann dann auch bei guten Physios oder Personal Trainern sein - Hauptsache die Spieler werden fit und bleiben gesund!“.

Bleib uns immer noch, die Frage des guten alten Cooper-Tests zu klären: Trainingswissenschaftlich gesehen ist er wohl eher zur Willensschulung als für Rückschlüsse auf die Kondition der Spieler zu verstehen - und deshalb sicher nicht zu einhundert Prozent für ein modernes Fitness-Training im Fußball geeignet. Sofern er jedoch einerseits die Stutzen der dutzenden Youtube-Ronaldinhos vielleicht ein klein wenig nach unten verschiebt und andererseits den alten Haudegen aufzeigt, dass neben dem Hüftkreisen noch weitere Aufwärmübungen existieren, hat er wohl durchaus seine Daseinsberechtigung.

02. März 2017
Der Ball rollt wieder!
Der Ball rollt wieder!

Wenn das Thermostat klirrend kalte -10 Grad Celsius anzeigt, der Boden tiefer gefroren als der örtliche Weiher ist und das Spielgerät mehr holpert als es rollt, dann ist der Fußball endlich wieder aus seinem Winterschlaf erwacht. Während die Amateurteams noch den einen oder anderen freien Tag zur Regeneration der Weihnachtstage – respektive ihrer kulinarischen Köstlichkeiten – genießen dürfen, wurden die regionalen Spitzenteams aus Rosenheim, Burghausen und Buchbach bereits wieder zum Trainingsauftakt zitiert. 

Ausdauer. Kraft. Schnelligkeit. Um diese Kernkomponenten drehen sich Vorbereitungsperioden zumeist. Nebenher sollen noch taktische und technische Grundlagen verfeinert werden. Den Trainern stehen dafür im Durchschnitt maximal fünf Trainingswochen sowie manchmal ein Trainingslager zur Verfügung. Eine Mammut – Aufgabe, die – sofern man nicht im professionellen Sport eingegliedert ist – nahezu unmöglich zu sein scheint. Muss man also Abstriche machen? Sich folglich entscheiden, ob der Fokus mehr auf die Ausdauer oder mehr auf die Schnelligkeit gelegt wird? 

Profis, die dies wissen müssen, sind die Athletiktrainer des COROX – Teams in Wasserburg und Edling. Seit mehr als 20 Jahren betreuen Hans Friedl und sein knapp 40 – köpfiges Team Spitzensportler aus aller Welt und bereiten diese auf Olympische Spiele, Bundesligaspielzeiten oder Weltmeisterschaften vor. Auch der TSV 1860 Rosenheim und der SV Wacker Burghausen vertrauen auf deren Arbeit.

Leo Haas, früher selbst sehr erfolgreicher Fußballprofi in Augsburg, Fürth und Rostock, ist mittlerweile im COROX – Team und betreut den SV Wacker Burghausen im athletischen Bereich: „Im Mittelpunkt einer jeden Vorbereitung sollten zunächst Stabilitäts- und Mobilitätsübungen stehen. Diese sportartspezifisch ausgewählt helfen ungemein das Verletzungsrisiko zu minimieren.“ Der SV Wacker habe laut Haas mit seinen professionellen Strukturen und zwei Trainingseinheiten pro Tag durchaus Vorteile: „Natürlich kann Wacker mehr Inhalte in der Vorbereitungszeit umsetzen als einige ihrer Konkurrenten. Dies bedeutet jedoch keinesfalls, dass man sich in dieser Zeit zurücklehnt. Im Gegenteil: Bei mehrmaligen Einheiten Tag für Tag ist das Thema Regeneration und Trainingssteuerung ein zentrales Thema.“

Beim TSV 1860 Rosenheim übernimmt der US – Amerikaner Jguwon Hogges, 30-jähriger Basketballprofi und Athletiktrainer für COROX, die Vorbereitung an der Jahnstraße.  „Die Jungs sind spitze. Immer motiviert und enorm ehrgeizig. Wir schaffen zunächst körperlich alle wichtigen Voraussetzungen, um dann an der Schnelligkeit der Spieler zu arbeiten. Dies passiert ungefähr in der dritten / vierten Woche der Vorbereitung durch Sprinttechnikübungen aber auch mit explosiven Kraftübungen.“ Für die Rosenheimer geht es Mitte Februar nach Mallorca, bis dahin soll, so Hogges, die Grundlagenarbeit gelegt sein.

Es ist zugegebenermaßen ein Spagat zwischen den einzelnen konditionellen Fähigkeiten Schnelligkeit, Ausdauer und Kraft. Eine flüchtige Betrachtung der Entwicklungen in puncto Lauf- und Sprintleistungen im modernen Fußball genügt jedoch bereits, um zu realisieren, dass es diese wohl nur im Paket geben kann. Schafft man es jedoch mit Geschick, Fingerspitzengefühl oder den richtigen Athletikpartner dieses Paket zu schnüren, wird dessen Auspacken von März bis Ende Mai enormen Spaß bereiten.

22. Februar 2017
Manuel Riemer: Bayerns bester Mehrkämpfer und COROX - Athlet
Manuel Riemer: Bayerns bester Mehrkämpfer und COROX - Athlet